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29.01.2008, 00:29
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#1
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TP-Newbie
Registriert seit: Jan 2008
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Fragen über Fragen einer "Neuen"
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Hallo,
seit einiger Zeit denke ich daran mich selbstständig zu machen.
Eigentlich habe ich einen mehr oder weniger sicheren Job, ich gehe bei einer öffentlichen Einrichtungals Aushilfe putzen, die Bezahlung ist nicht so schlecht, das Geld kommt pünktlich und es lässt sich mit der Kinderbetreuung vereinbaren. Dennoch macht mich diese Arbeit nicht glücklich und ich bin unterfordert. Unterfordert in dem Sinne, das ich langsam das Gefühl habe ich verdumme.
Ich habe mich auf dem Arbeitsmarkt umgesehen und mich auch zahlreich beworben. Jedoch ohne Erfolg, was eigentlich kein Wunder ist. Ich habe meine Ausbildung abgebrochen als ich mit 20 zum ersten mal Mutter wurde. Natürlich mit dem Gedanken, die Ausbildung hole ich später nach. Das Ende könnt Ihr Euch sicher denken! Heute bereue ich diese Entscheidung, aber ich kann es nun leider nicht mehr ändern.
So, nun werde ich diese Jahr dreißig und ich frage mich seit geraumer Zeit was ich noch alles in meinem Leben tun und auch erreichen möchte. Ich habe in den letzten zehn Jahren, mit kleinen Unterbrechungen, immer gearbeitet. In verschiedenen Unternehmen und Bereichen, aber dennoch hatten diese Bereiche immer mit der Gastronomie zu tun.
Ich weiß das ich nicht ein Leben lang für Andere die Aschenbecher leer machen möchte (obwohl, dank Nichtrauchergesetzt auch nicht mehr nötig, aber als Beispiel sicher verwendbar), ein eigenes Cafe bzw. Kneipe kommt auch nicht in Frage, daran habe ich zu viele scheitern sehen.
Was mir immer viel Spaß und Freude gemacht hat und auch immer noch macht ist das organisieren von Veranstaltungen.
Bereits als Schülerin habe ich mir in diesem Bereich mein Taschengeld aufgebessert und das ist es auch, was sich wie ein roter Faden durch mein Leben zieht. Ob es die Arbeit bei einer regionalen Brauerei war, in der System- und Erlebnisgastronomie, im Sicherheitsbereich, als weiblicher DJ, ehrenamtlich bei städtischen Stadtveranstaltungen, Abschlussball an einer Schule oder Kindergartenfeste. Mittlerweile habe ich mir damit einen kleinen Namen gemacht.
Arbeiten könnte ich von zu Hause aus, die Kinder wären bis zum Abend betreut (Fremdbetreuung), ein Büro in dem ich Kunden empfangen könnte wäre vorhanden, auch die Einrichtung wöre kein Problem (würde mich kein Geld kosten), Kontakte zu potenziellen Kunden ( Geschäftsleute, Regionalpolitiker, Werbeagenturen, Brauereien, Gastronome usw) sind vorhanden. Auch Starkapital (im 5- stelligem Bereich), familiäre Unterstützung, auch bei Buchführung und Steuerangelegenheiten wären kein Problem.
Auch müsste ich von den Einnahmen nicht die Familie ernähren oder Miete, Strom usw sichern, da das Gehalt von meinem Mann hierfür ausreicht.
Bisher habe ich mich ehrlich gesagt noch nicht genau über die Existenzgründung informiert. Das waren bisher meine Gedankengänge. Wobei doch noch einige offene Fragen da sind. Zum Beispiel ob ich trotzdem über meinen Mann krankenversichert bleiben kann oder ob ich mich selbst versichern muss, wie läuft das mit dem Kleingewerbe, wo man von der Steuer befreit ist, reicht eine normale Gewerbeanmeldung?
Mensch, das ist jetzt aber viel geworden. Eigentlich wollte ich mal wissen, was außenstehende davon halten, bzw. ob meine Gedanken schon in die richtige Richtung gehen.
Auch über Kritik an meinen Gedanken würde ich mich freuen.
Welche Seiten könnt Ihr www zu diesem Thema empfehlen?
Ich danke Euch schon mal!
Annika
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29.01.2008, 00:42
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#2
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TP-Specialist
Registriert seit: Oct 2006
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Ließ doch mal hier im Forum die oben festgepinnten Threads mit den FAQs, da ist vieles beantwortet.
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29.01.2008, 00:53
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#3
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TP-Newbie
Registriert seit: Jan 2008
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Hallo,
natürlich habe ich diese bereits gelesen.
Aber wegen der Krankenkasse zum Beispiel:
Ich bin verheiratet und somit über meinen Mann Familienversichert. Nun hatte ich gelesen, das wenn ich mehr als 350 € verdiene, mich die Krankenkasse dann "raus schmeißt". Meine Frage dazu: Schmeißen die mich auch aus der Familienversicherung raus, bzw. habe ich ja auch noch "normale" Arbeit, die ich auch erstmal beibehalten möchte.
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29.01.2008, 11:33
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#4
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TP-Veteran
Registriert seit: Jul 2007
Ort: Stuttgart
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Zitat:
Zitat von luemeline78
Hallo,
natürlich habe ich diese bereits gelesen.
Aber wegen der Krankenkasse zum Beispiel:
Ich bin verheiratet und somit über meinen Mann Familienversichert. Nun hatte ich gelesen, das wenn ich mehr als 350 € verdiene, mich die Krankenkasse dann "raus schmeißt". Meine Frage dazu: Schmeißen die mich auch aus der Familienversicherung raus,
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Ja, genau das bedeutet es.
Zitat:
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bzw. habe ich ja auch noch "normale" Arbeit, die ich auch erstmal beibehalten möchte.
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Die "normale Arbeit" ist, wie Du geschrieben hast, ein "Aushilfsjob" - offenkundig einer, der unter der Hinzuverdienstgrenze liegt.
Für Fragen zu Deiner Krankenkasse ist Deine Krankenkasse übrigens die beste Anlaufstelle. Ein Anruf bei der Servivehotline und Du kannst Deine Fragen direkt mit denen klären, die betroffen sind.
copy
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29.01.2008, 12:01
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#5
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TP-Lady-Mod
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
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Du willst den steuerbegünstigten Minijob gegen ein Gewerbe eintauschen?
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29.01.2008, 13:18
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#6
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TP-Newbie
Registriert seit: Jan 2008
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Nein, den Aushilfsjob möchte ich beibehalten. Ich arbeite dort nicht auf Minijobbasis sondern auf Lohnsteuerkarte.
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29.01.2008, 14:10
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#7
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TP-Lady-Mod
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
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Und dann bist du nicht selbst krankenversichert 
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29.01.2008, 18:14
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#8
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TP-Newbie
Registriert seit: Jan 2008
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Also, es ist folgendes:
Ich arbeite als Aushilfe bei unserer Gemeinde auf Lohnsteuerkarte. Hier kann es mal vorkommen das ich 2 Monate durch arbeite und dann mal wieder einen Monat garnicht.
Somit tritt dann meine Familienversicherung in Kraft, wenn ich nichts verdiene.
So wurde es mir jedenfalls von meiner Krankenkasse erklärt.
Nun habe ich eben noch einmal mit denen telefoniert. Wirklich hilfreich war das aber leider nicht.
Sie wissen selber nicht so ganz wie das läuft, also zum einen meine Arbeit auf Lohnsteuerkarte, die Familienversicherung und nebenberuflich Selbstständig. Meine Frage war, wie es sich verhält wenn ich jetzt einen Monat 400€ verdiene, den zweiten Monat 200€ und den dritten Monat gar nichts.
Da muss sich die Krankenkasse wohl erstmal selbst schlau machen, morgen wollen sie sich melden und dann sehe ich weiter.
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