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25.07.2008, 10:52
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#1
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TP-Insider
Registriert seit: Mar 2007
Ort: Stuttgart
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Selbständig -> Wechsel von nebenberufl. zu hauptberufl. was beachten?
Hallo, ich war nun 3 Jahre lang selbständig, hatte allerdings den ganzen "Ärger" nicht: Ich hatte einen Teilzeitjob für 3 Stunden täglich, dh. ich musste mich nicht um Krankenkasse, Rente usw. kümmern, weil ich ja quasi festangestellt war (auch wenn Teilzeit).
Seit einiger Zeit läufts sehr gut, nun habe ich mich auch vertraglich (habe mehrere Daueraufträge) abgesichert, so dass ich den Teilzeitjob kündigen will. Möchte aber kein Risiko eingehen, deshalb frage ich mal nach:
Was muss ich da alles bedenken wenn ich mich nun vom Teilzeitjob abkapsele und komplett selbständig bin?
1) PKV (ca. 200 Euro im Monat, kein Problem)
2) Welche Zahlungen noch?
Habe ich das in etwa so richtig gerechnet:
Um als Selbständiger monatlich 2000,- auf die Hand (für mich) zu verdienen, müsste ich im Monat ca. 2700,- Euro Gewinn machen. Ist das so richtig?
Also in den 700 wären zB. PKV, Steuern (das notwendige einfach).
Habe ich da was vergessen?
Muss da mit meinem Steuerberater sprechen aber bis der mal Zeit findet... dachte ich ich frag mal lieber hier nach um ein paar Infos zu sammeln..
Vielen Dank an alle die mir helfen können..
...ach ja: War bisher Kleinunternehmer ohne MwSt, wenn ich das hauptberufl. mache bin ich das nicht mehr. Muss ich dann alle 3 Monate die USt-Erkl. machen? Wieviel Steuern werden in etwa von einem Gewinn iHv. 2700,- abgezogen?
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25.07.2008, 11:44
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#2
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TP-Supporter
Registriert seit: Sep 2007
Ort: Düsseldorf
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Hallo!
Einkommensteuern sind individuell und abhängig von Steuerklasse usw, google mal den Einkommensteuertabllen.
Zur Umsatzsteuer, es sind 19%  Sprich bei Einnahmen von 2700€ brutto bleiben nach Abzug der USt 2268,9075€ netto.
Die USt Voranmeldung wirst du im ersten Jahr wohl monatlich machen müssen.
Kümmere dich auch um deine Rente, evtl eine Berufsunfähigkeitsversicherung.
//Edit: Schau mal unter www.abgabenrechner.de
Bei monatlich 2700€ brutto bleiben nach Abzug der USt
2268€
Aufs Jahr hochgerechnet: knapp 27000€
Einkommensteuer: knapp 5000€ (bei steuerklasse 1)
macht: 22000€ / jahr
= 1833€ / monat
Davon noch zu bezahlen: Krankenkasse, Altersvorsorge, Versicherungen, Steuerberater usw.
__________________
Anstatt zu klagen was ihr wollt, solltet ihr dankbar sein, dass ihr nicht all das bekommt, was ihr verdient
Geändert von mogidala (25.07.2008 um 11:50 Uhr).
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25.07.2008, 12:06
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#3
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TP-Lady-Mod
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
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Zitat:
Zitat von rami8585
Ich hatte einen Teilzeitjob für 3 Stunden täglich, dh. ich musste mich nicht um Krankenkasse, Rente usw. kümmern, weil ich ja quasi festangestellt war (auch wenn Teilzeit).
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Zu pauschal und sicher nicht richtig.
Ich nehme mal an du hättest dich zumindest die letzte Zeit schon selbst krankenversichern müssen.
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25.07.2008, 12:16
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#4
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TP-Insider
Registriert seit: Jul 2007
Ort: Stuttgart
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Zitat:
Zitat von rami8585
Habe ich das in etwa so richtig gerechnet:
Um als Selbständiger monatlich 2000,- auf die Hand (für mich) zu verdienen, müsste ich im Monat ca. 2700,- Euro Gewinn machen. Ist das so richtig?
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Die Rechnung würde ich gerne mal sehen.
Ich halte das für deutlich zu wenig, also die 2700. Mach' mal eine saubere Aufstellung aller Kosten und berechne den Stundensatz, den Du unbedingt nehmen musst.
Bedenke, dass Du keinen bezahlten Urlaub hast, keine bezahlten Tage krank sein kannst, dass Du Rücklagen für auftragsschwache Zeiten bilden musst, ggf. für Neuanschaffungen etc. U.U. bist Du auch rentenversicherungspflichtig, hängt davon ab, was Du machst - das taucht in Deiner Rechnung wohl nicht auf?
Dass Du Dich bei nur einem 3-Stunden-pro-Tag-Job schon hättest selbst versichern müssen, vermute ich auch.
copy
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25.07.2008, 12:39
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#5
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TP-Insider
Registriert seit: Mar 2007
Ort: Stuttgart
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Zitat:
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Die USt Voranmeldung wirst du im ersten Jahr wohl monatlich machen müssen.
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zahle zZt. jährlich meinem Steuerberater 330,- für die ESt-Erkl.
ist das monatlich ein großer Aufwand, oder "splittet" sich das dann quasi?
Zitat:
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Aufs Jahr hochgerechnet: knapp 27000€
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Kleinunternehmer -> waren das 50.000 Euro oder 25.000 Euro im Jahr Umsatz ?
Zitat:
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zumindest die letzte Zeit schon selbst krankenversichern
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nein, durch die Teilzeitbeschäftigung war ich pflichtversichert bei der AOK, durch den Arbeitgeber (internationales Unternehmen)
Zitat:
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keinen bezahlten Urlaub hast, keine bezahlten Tage krank sein kannst, dass Du Rücklagen für auftragsschwache Zeiten bilden musst
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ich arbeite von zuhause aus, von daher genügt mir 1 woche spanien im jahr, mehr brauch ich nicht. Rücklagen für auftragssschwache Zeiten brauche ich vorerst nicht, da ich aktuell einen Dauerauftrag (12 Monate, monatl. Zahlung) habe, und der 2. Dauerauftrag in den kommenden Wochen reinkommt (auch 12 Monate). Mit diesen beiden Daueraufträgen habe ich ca. 2700,- Euro brutto im Monat. Dazu kommen dann hin und wieder kleinere "Zwischendurch-Aufträge" + Adwords (nicht viel, ca. 80 Euro/Quartal).
Also ich denke im Monat komme ich sicher auf 3000,- brutto. Was würdet ihr tun?
Ich habe nun die Wahl, meinen Traum endgültig zu verwirklichen und langfristig von zuhause aus zu arbeiten mit 2 Kunden die große Firmen haben und wo die Kommunikation, Verständnis etc. perfekt ist. Momentan arbeite ich nebenbei noch bei einem Lieferanten im Lager, wo ich für 3-4h pro Tag ca. 1000,- euro netto im monat bekomme, da wird aber alles bezahlt also rente arbeitslosenvers krankenkasse usw.
Soll ich es riskieren und dort aufhören?
Zitat:
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bist Du auch rentenversicherungspflichtig
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muss ich als Selbständiger die Rente auch berücksichtigen? Ich war schonmal vor 3-4 Jahren komplett selbständig & privat krankenversichert, damals habe ich aber keine Rente bezahlt (?).
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25.07.2008, 13:12
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#6
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TP-Insider
Registriert seit: Jul 2007
Ort: Stuttgart
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Zitat:
Zitat von rami8585
zahle zZt. jährlich meinem Steuerberater 330,- für die ESt-Erkl.
ist das monatlich ein großer Aufwand, oder "splittet" sich das dann quasi?
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Was soll sich splitten? Die Umsatzsteuervoranmeldung und die Umsatzsteuererklärung sind zusätzlicher Aufwand. Kannst man aber beides selbst machen.
Zitat:
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Kleinunternehmer -> waren das 50.000 Euro oder 25.000 Euro im Jahr Umsatz ?
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17.500, wenn jemand dauerhaft Kleinunternehmer bleiben will. Darüber hinaus einmalig 50.000, im Folgejahr automatisch regelbesteuert, weil über 17.500.
Zitat:
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nein, durch die Teilzeitbeschäftigung war ich pflichtversichert bei der AOK, durch den Arbeitgeber (internationales Unternehmen)
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Das ist die Frage. Mit "international" oder nicht hat das nichts zu tun, sondern mit dem jeweiligen Einkommen aus Angestelltenverhältnis und Selbstständigkeit. Edit: Weiss/wusste die AOK von Deiner selbstständigen Tätigkeit?
Zitat:
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ich arbeite von zuhause aus, von daher genügt mir 1 woche spanien im jahr, mehr brauch ich nicht. Rücklagen für auftragssschwache Zeiten brauche ich vorerst nicht, da ich aktuell einen Dauerauftrag (12 Monate, monatl. Zahlung) habe, und der 2. Dauerauftrag in den kommenden Wochen reinkommt (auch 12 Monate). Mit diesen beiden Daueraufträgen habe ich ca. 2700,- Euro brutto im Monat.
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Brutto heisst jetzt inkl. USt? Für 'nen Angestellten vielleicht o.k., aber für einen Selbstständigen eher mau.
Zitat:
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(...) Was würdet ihr tun?
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Seriös rechnen. 'Ich brauch' nur eine Woche Urlaub im Jahr und krank werde ich nicht' ist das nicht. Aufträge können auch platzen. Sollte man dran denken. Und dann keinerlei Rücklagen zu haben, zum Beispiel für den Anwalt, ist fahrlässig.
Zitat:
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muss ich als Selbständiger die Rente auch berücksichtigen?
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Noch mal: kommt darauf an, was Du machst. Wenn Du rentenpflichtversichert bist, natürlich. Und wenn nicht, wäre es ziemlich unklug, das nicht zu tun.
copy
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25.07.2008, 14:10
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#7
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TP-Senior
Registriert seit: Feb 2008
Ort: Marl
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mal meine 0,02€
Wenn die 3-4 Stunden pro Tag dich nicht zu sehr in deiner anderen Arbeit einschränken - z.B. langer Anfahrtsweg, wodurch dann am Tag 6 Stunden verplant sind - würde ich in deiner momentanen Situation nicht dort aufhören, da:
- momentan "nur" 2 Kunden, da kann, auch beim besten Verhältnis, immer etwas passieren
- kaum Aufträge nebenbei, zumindestens keine mit wirklichem Umsatz
imho solltest du für einen erweiterten Kundenstamm sorgen, damit du auch den Wegfall von einem Großkunden finanziell überlebst.
Wie hier schon mehrfach angeregt wurde, rechne dir das ganze detailliert aus, sprich welche Kosten kommen auf dich zu, wie viel ist deine Arbeit wert und was musst du für in einer Stunde verdienen um alle Kosten + Vorsorge + deine Lebenskosten zu decken.
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25.07.2008, 14:38
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#8
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TP-Insider
Registriert seit: Mar 2007
Ort: Stuttgart
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Hi Settler, ich bin für diese 3-4h Arbeit täglich von 16 - 23 Uhr außer Haus, dh. da gehen 7 Stunden drauf die ich in meine Firma hätte investieren können.
Habe schon viele Kunden, allerdings ist es mir lieber 2 Großkunden mit Dauerauftrag zu haben, als mehrere kleine. Bei mehreren kleinen Kunden kanns laufen, aber keiner weiß was in 6 Monaten ist. Bei den Großkunden hab ich Verträge, die mich zumindest für die kommenden 12 Monate absichern. Mit einem arbeite ich schon seit über 2 Jahren zusammen.
@copy: die Krankenkasse ist da skleinste Problem, da ich das schonmal hatte. Mir geht es eher um alle anderen "Pflicht"-Ausgaben als hauptberuflich Selbständiger. Bist Du Kleinunternehmer oder Pflichtbesteuerer ?
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25.07.2008, 15:02
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#9
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TP-Insider
Registriert seit: Jul 2007
Ort: Stuttgart
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Zitat:
Zitat von rami8585
Bist Du Kleinunternehmer oder Pflichtbesteuerer ?
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Ich bin umsatzsteuerpflichtig. Ich habe die Kleinunternehmerregelung gar nicht erst in Betracht gezogen - erstens war abzusehen, dass ich ohnehin mehr als 17.500 Euro Umsatz haben würde und zweitens sind meine Auftraggeber Firmenkunden, für die ist es ganz normal, dass sie USt bezahlen.
BTW Dein Vertrauen in Großkunden scheint grenzenlos zu sein - lass' die Verträge mal von einem Profi auf Öffnungsklauseln prüfen. Ich will Dich ja nicht desillusionieren, aber gerade Großkunden kostet es ein müdes Lächeln Verträge mit einem (nicht bös' gemeint) 'kleinen Krauter' zu brechen und es auf einen Rechtsstreit ankommen zu lassen - die haben eigene (Rechts)Abteilungen für so was und den längeren Atem.
Und ganz ehrlich: Irgendwas ist faul, wenn bei zwei Verträgen mit Großkunden so wenig rumkommt wie bei Dir in Deiner Rechnung. Welchen (zeitlichen) Umfang haben denn diese Verträge und welchen Stundensatz legst Du da zugrunde?
copy
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25.07.2008, 17:03
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#10
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TP-Lady-Mod
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
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Zitat:
Zitat von rami8585
Kleinunternehmer -> waren das 50.000 Euro oder 25.000 Euro im Jahr Umsatz ?
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Und hier stehen mir schon die Haare zu Berge...
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25.07.2008, 19:10
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#11
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TP-Specialist
Registriert seit: Oct 2006
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Zitat:
Zitat von dorintia
Und hier stehen mir schon die Haare zu Berge...
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Nicht nur deswegen, aber auch. Abgesehen davon, dass man ein paar Basics sicher im Griff haben sollte wenn man ernsthaft darüber nachdenkt, sich nur noch von selbstständig erarbeitetem Geld zu ernähren, sollte einem ziemlich schnell klar sein, dass man sich als Kleinunternehmer niemals selbst ernähren kann.
Und auch ansonsten wird hier ziemlich blauäugig an die Sache heran gegangen. Wenn die Krankenkasse mitbekommt, dass Du schon in der Vergangenheit mehr mit der Selbsständigkeit beschäftigt warst als mit dem Angestelltenjob kann es eine schöne Nachzahlung hageln. Abgesehen davon will die Krankenkasse dann in Zukunft jeden Monat pünktlich Ihr Geld, sonst hast Du ein echtes Problem. Und die interessiert es einen feuchten Dreck, ob Du gerade eine Durstsrecke hast oder nicht. Und Du solltest hier bitte nicht einfach den billigsten Tarif in Deine Berechnung einfließen lassen sondern auch einen, der die von Dir benötigten Leistungen abdeckt. Nimmst Du einen günstigeren Tarif mit Selbstbeteiligung sind außerdem entsprechende Gelder zurückzulegen und für nichts anderes anzutasten.
Die Aussage zum Urlaub ist schlicht lächerlich. Arbeite mal wirklich zwei Jahre als Selbstständiger durch und mache dabei jeweils nur eine Woche Urlaub. Aber beklage Dich wenn Du dann am Burnout-Syndrom leidest nicht, es hätte Dich keiner gewarnt.
Bei dem was Du an halbwegs sicheren Kunden und Aufträgen aufgezählt hast solltest Du noch nicht mal Gedanken daran verschwenden, den Angestelltenjob aufzugeben. Schaffe erst mal eine ordentliche Basis.
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