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Re: » mit 18 Gewerbe anmelden und noch zur Schule gehen? «
Zitat:
Original geschrieben von neOo ....
Welche Komplikation kann, wird es geben?
....
Da Du über 18 bist, fällt mir neben finanziellen Problemen eigentlich in erster Linie nur ein Zeit- oder Koordinationsproblem ein. Sofern Du BaföG bekommst könnte es da auch einige Probleme geben .... Ansonsten viel Glück.
und was ist mit Kindergeld, Versicherung?
Was ist mit Musterung?
Und designen tuh ich jetzt auch schon als Hobby und komm mit der Schule super hin.
Und finanzielle Probleme ? versteh ich nicht? wenn ich Geld verdiene , was ich sonst eigentlich nicht tuh, hätte ich doch eher keine finanzielle Probleme mehr?
Das Kindergeld ist abhängig von deinem Einkommen, da gibt es einen Grenzbetrag (liegt irgendwo bei ca. 10.000 EUR pro Jahr, weiß es aber nicht genau).
Du bist nach wie vor über die Familienversicherung krankenversichert.
Dein Gewerbe entbindet dich natürlich nicht von der Wehrpflicht! Insofern hat das keinen Einfluß auf die Musterung u.ä.!
Ihr habt - auch wenn ihr von zu Hause aus arbeitet - diverse Kosten zu tragen. Ich gehe mal davon aus, daß ihr als "Webdesign-Firma" mit diversen Programmen arbeitet, diese Software muß neben der Hardware natürlich angeschafft werden. Das ist nur ein Kostenpunkt unter vielen, aber meist die größte finanzielle Belastung beim Start in dieser Situation, zumindest war das bei mir damals so.
okay da hast du recht, die Programme sind echt eXtrem teuer.
aber da man die ja auch dann unter anderem von der Steuer absetzen kann (geh ich doch richtig in der annahme oder?) sollte das auch schaffbar sein.
von der steuer kannst du nur was abziehen, wenn du auch steuern bezahlst
wenn du also mehr als 7000 Euro/Jahr verdienen wirst (mehr als ca. 600 Euro/Monat) dann bezahlst du auch einkommenssteuern und davon kannst du dann deine investitionen absetzen, womit die investitionen dann für dich effektiv um vielleicht ganz grob "20- 50% billiger werden" (keine mwst. und weniger einkomm.-steuer).
stellst du dir das vielleicht ein wenig zu leich vor ?
Ich habe mich auch mit vier anderen Angemeldet und meine Vorbereitungszeit ging über 1 halbes Jahr!
Wenn du etwas gescheites aufziehen willst musst du dich mit einem Steuerberater eine Rechtsanwalt ect. in Verbindung setzen. Du musst mit deinem Partner einen vertrag eingehen der ja auch rechtsgültig ist. Das ganze ist nicht soo einfach!
Du gehstz mit dem Finanzamt verträge ein, allein die Programme kosteten uns an die 5000€ und das mit absetzen is nur wenn du mind im Monat an die 1000€ einnimmst und auch einiges versteuern kannst!
jeden dritten Monat musst du eine UST Umsatzsteuervornameldung machen!
Am Ende vom Jahr brauchst du eine Schlussbilan Steuererklärung ect.......kannst du es nicht allein brauchst du einen Steuerberater der auch einiges Kostet!
naja um ehrlich zu sein war das nur ein bruchteil von dem allen. man bedenek amrtkanalyse was du alles anbieten willst ect.!
Naja dennoch viel Spaß bei mir hat es gerklappt aber eben nur durch Professionalität, Lange Vorbereitungszeit ect. !
Ja, ich und mein Freund haben ja jetzt 1-2 Jahr(e)Vorbereitungszeit.
Das ich mich mit einem Steuerberater auseinandersetzen muss weiss ich, aber mit einem Rechtsanwalt ? Höchstens für den Vertrag zwischen mir und meinem Partner (was müsste denn in so einen Vertrag?), den du erwähnt hast, aber mehr doch auch nicht oder ?
Das mit den Programmen (5000€ - nicht untertrieben) ist bei Webdesign wirklich blöd, aber machbar, man brauch ja auch nicht alle Programme, bzw. die neusten Version, am anfang.
Original geschrieben von Dafman dann bezahlst du auch einkommenssteuern und davon kannst du dann deine investitionen absetzen
Geschäftliche Anschaffungen von der Einkommenssteuer absetzen? Hm. Eigentlich mindern Anschaffungen jedweder Art Deinen Gewinn. Ferner können die angeschafften Güter abgeschrieben werden (zu Voraussetzungen und weiteren Details: Forensuche bemühen), was wiederum den Gewinn mindert. Weniger Gewinn = weniger Einkommenssteuer.
Zitat:
Original geschrieben von Xevic und das mit absetzen is nur wenn du mind im Monat an die 1000€ einnimmst
Mh? Wo kommt denn dieser Betrag her? Paar Sachen durcheinander geworfen!?
Zitat:
Original geschrieben von Xevic Du gehstz mit dem Finanzamt verträge ein
Quark. Deine Pflichten als Steuerzahler ergeben sich aus der entsprechenden Gesetzgebung und nicht aus Verträgen, die Du mit dem FA schließt.
Zitat:
jeden dritten Monat musst du eine UST Umsatzsteuervornameldung machen!
IMHO muss man mittlerweile als Existenzgründer sogar eine monatliche USt-Voranmeldung machen.
Zitat:
Am Ende vom Jahr brauchst du eine Schlussbilan Steuererklärung ect.......kannst du es nicht allein brauchst du einen Steuerberater der auch einiges Kostet!
Soweit ich weiß, muss für die Bilanz-Erstellung verpflichtend ein Angehöriger der steuerberatenden Berufe hinzugezogen werden.
Was heisst hier Quark??
das mit dem Fa mit Verträgen des war also VOrsltellung gedacht natürlich gehst du keine verträge ein, aber es ist alles bindend!
Wegen deiner UST Voranmeldung NEIN nicht jeden Monat...er ist dan Miniunternehmer und muss nur alle drei Monate. Man ist ein Miniunternehmer wenn man nicht über 250.000 Im Jahr Einnimmt!
Wegen unserer Werbepräsenz...nein gibt noch keine da wir nicht dazu kommen!
Aber du musst auch an versicherungen ect. denken!
Was wichtig ist....ihr meldet euch als GDBR an das heisst GEMEINSCHAFT des bürgerlichen rechts, gemeinschaft bedeutet egal wer oder was ist beide haften füreinander, d.h. lässt dein kumpel sich mal gehen macht einen monat lang nix und die hp wird nicht termingerecht fertig haftest du auch mit und je nach vertrag verlangt euer auftrgaggber Strafe!
Rechtsanwalt wegen verträgen und Arbeitsverträgen die du mit anderen auftraggebern eingehst zudem muss er eure AGB´s bestätigen ect.... ect...
Original geschrieben von Xevic Galub mir is alles echt verzwickt !
DAs galub ich auch so Lansgam.
Lieber Xevic, ich möchte deine Leistungen und Erfolge als Unternehmer ja nicht abwerten, aber ich denke du übertreibst doch ein bißchen
Es gibt durchaus einfachere Wege sich selbstständig zu machen. Ich gehe mal davon aus, daß NeOo und seine Kumpels keinen internationalen Medienkonzern aufziehen möchten, sondern schlichtweg ein Gewerbe anmelden wollen um eine selbstständige Nebenbeschäftigung ausüben zu können. Na, das klingt doch gleich viel weniger aufregend als deine Postings.
Es ist doch ok, wenn sie sich zunächst einmal ältere Programmversionen kaufen, die dann ganz bestimmt keine 5000 EUR kosten.
Monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen werden sie wahrscheinlich auch nicht abgeben müssen, weil sie vermutlich (wie die Mehrzahl in dieser Ausgangssituation) von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen werden. Ansonsten füllen sie halt einmal pro Monat (pro Quartal geht erst ab 2. Jahr!) das zweiseitige Formular aus indem sie halt die 4-6 Beträge eintragen, Peng.
Krankenversicherung läuft über die Eltern, Kindergeld je nach Einkommen, Einkommenssteuerpflichtig werden sie wohl kaum schon sein, ich denke als Schüler und Einsteiger wird man wohl kaum die Zeit haben entsprechend hohe Gewinne zu erwirtschafen. Und wenn es sich lediglich um Webdesign im kleinen Umfang dreht, dann wird eine Betriebshaftpflicht auch kaum nötig bzw. sinnvoll sein.
Also Xevic, so recht du ja hast was die intensive Planung, sorgfältige Umsetzung, professionelle Durchführung, ... angeht; vielleicht solltest du dabei ein bißchen weniger dramatisieren und nicht von euch ausgehen, sondern von NeOo und seinen Partnern. Und vielleicht solltest du dir bei deinen Postings auch ein wenig mehr Zeit lassen, um:
1. die Richtigkeit deiner Angaben zu überprüfen (Umsatzsteuer, "GDBR", "Vertrag mit FA", ...), denn selbst als juristischer und betriebswirtschaftlicher Laie dreht sich mir bei deinen Postings echt alles um
2. deine Beiträge in zumindest halbwegs lesbarer Form zu posten
@ neOo: Neben der GbR solltet ihr vielleicht auch die noch weitgehend unbekannte Rechtsform PartG in Erwägung ziehen, sie hat viel mit der OHG gemeinsam und ist in Sachen Haftung gerade für den Zusammenschluß von "Freiberuflern" und Partner interessant.
Original geschrieben von Xevic Was heisst hier Quark?? das mit dem Fa mit Verträgen des war also VOrsltellung gedacht natürlich gehst du keine verträge ein, aber es ist alles bindend!
Quark heißt: Was Du Dir vorstellst ist eine Sache - was Du schreibst ist eine andere. Und Verträge mit dem FA sind und bleiben Quark.
Zitat:
Wegen deiner UST Voranmeldung NEIN nicht jeden Monat...er ist dan Miniunternehmer und muss nur alle drei Monate.
Dass er die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmt, die Du wahrscheinlich mit "Miniunternehmer" meinst, ist ja gar nicht gesagt. Wenn ja, so hat er mit USt überhaupt nichts am Hut - logisch. Wenn er die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch nimmt, muss er mittlerweile jedoch monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben - wirf' mal einen Blick in das meinem Posting beigefügte PDF. Was aber, wie Ratze schon sagte, auch kein Drama ist.
Zitat:
Man ist ein Miniunternehmer wenn man nicht über 250.000 Im Jahr Einnimmt!
Ich zitiere hier mal BEBOUB, der dazu einmal postete:
Zitat:
Kleinunternehmer ist eine Bezeichnung aus dem Umsatzsteuerrecht § 19 (1) UStG und bezeichnet Gewerbetreibende, mit einem Umsatz von nicht mehr als 17.500€ im vorangegangenen Jahr und nicht mehr als 50.000€ im laufenden Jahr.
Zitat:
ihr meldet euch als GDBR an das heisst GEMEINSCHAFT des bürgerlichen rechts, gemeinschaft bedeutet
a) Es heißt übrigens Gesellschaft, nicht Gemeinschaft - kurz GbR.
b) Ähm ... neOo hatte m. E. noch gar nichts von einer beabsichtigten GbR-Grünmdung gesagt ...
Zitat:
Original geschrieben von ratze @ neOo: Neben der GbR solltet ihr vielleicht auch die noch weitgehend unbekannte Rechtsform PartG in Erwägung ziehen, sie hat viel mit der OHG gemeinsam und ist in Sachen Haftung gerade für den Zusammenschluß von "Freiberuflern" und Partner interessant.
Die Partnerschaftsgesellschaft ist allerdings m. E. Freiberuflern im juristischen Sinne vorbehalten. Zur Frage "Kann ich als Webdesigner Freiberufler sein?" zitiere ich mal ::..Thomas..::
Zitat:
Der [Freiberuflerbegriff] meint meist Berufe, die zu den sogenannten "Kammerberufen" gehören bzw die meist eine akademische Ausbildung verlangen. Die realen "Freien Berufe", gesetzlich dadurch gekennzeichnet, das sie nicht in Gewinnerzielungsabsicht betrieben werden (rein juristisch gesehen) sind eher "selten". (z.B. Arzt, RA. StrBer., Hebamme udergl.)
Es gibt eine Reihe von sog. "Katalogberufen", die darunter fallen, so z. b. die vorgenannten. Bei anderen Tätigkeitsfeldern ist die Frage "Gewerbliche Tätigkeit oder Freiberuflichkeit?" aber nicht immer klar zu beantworten und auch juristisch nicht eindeutig festgelegt. Es gilt jedoch quasi als Mindestanforderung: ”Die Freien Berufe haben im allgemeinen auf der Grundlage besonderer beruflicher Qualifikation
oder schöpferischer Begabung die persönliche, eigenverantwortliche und fachlich unabhängige Erbringung von Dienstleistungen höherer Art im Interesse der Auftraggeber und der Allgemeinheit zum Inhalt.”
Der Webdesigner jedoch, der das heute meist geforderte Maß an übergreifenden Leistungen anbietet und sich nicht rein auf die künstlerische Seite des Berufs, also das pure Design, beschränkt, dürfte eher schlechte Chancen haben, als Freiberufler durchzugehen - soweit ich informiert bin. Ausnahmen bestätigen wohl die Regel ...
Original geschrieben von hezen Die Partnerschaftsgesellschaft ist allerdings m. E. Freiberuflern im juristischen Sinne vorbehalten. Zur Frage "Kann ich als Webdesigner Freiberufler sein?" zitiere ich mal ::..Thomas..::
ok, sorry, hast recht! Hab es letztens irgendwie in einer Broschüre gelesen und hab's eben noch mal nachgesehen, gilt wirklich nur für freie Berufe. Schade eigentlich...
Ich hoffe das ich das auch alles verstehe was ihr mir geraten habt. Hier noch ein Paar offene Fragen:
Zitat:
Ansonsten füllen sie halt einmal pro Monat (pro Quartal geht erst ab 2. Jahr!) das zweiseitige Formular aus indem sie halt die 4-6 Beträge eintragen, Peng.
Wie nennt man das dann ?
Und am anfang war ja noch das Thema , ob ich die Programme von der Steuer absetzen kann. Ist ja quatsch, wie ich jetzt verstanden habe, aber ist es nicht so, dass wenn ich die Programme kaufe , die von unseren Umsatz "abziehen" kann, wir also z.B. wenn wir z.B. im ersten jahr 20.000€ einnehmen, ich einfach die 5.000€ von Ausgaben abziehe ... das macht nach Adam Riesen dann 15.000€ ... und wir dann trotzdem als Kleinunternehmen gelten?
ich kann Dich nur davor warnen diese Antworten hier für 100% Korrekt zu erachten ! erstmal sind viele kleine Fehler drin und zweitens bezweifel ich stark das Du überhaupt verstehst was man versucht hat Dir zu erklären ! Das denke ich nicht weil ich vieleicht meine das Du nicht schlau genug bist, sonder weil es einfach zu viele und wichtige Fragen für Dich gibt. Wichtig bei der Beantwortung Deiner Fragen ist, das man vorne anfängt und schritt für schritt Dein Vorhaben aufbaut und Erläutert.
Solltest Du es wirklich ernst meinen mit Deinen Planungen kann ich Dir nur empfehlen ein Existensgründungsgespräch bei einem Steuerberater Deines vertrauens zu vereinbaren, denn hier im Web kannst Du zwar gute Hilfe und Antworten finden aber vorausgesetzt man weiß was man fragt und warum man es fragt ! Dir fehlen dafür zur Zeit einfach noch die Grundlagenkenntnisse. Lese Dir doch erstmal die FAQ´s hier im Forum zur Neugründung durch, vieleicht hilft Dir das auch schon weiter.
Viel Glück !
Greetz Epic03
P.S. im übrigen erspar ich mir die ganzen Falschaussagen meiner Vorreder zu verbessern ! ich hab da nur eine bitte: Wenn Ihr schon nicht vom Fach seid, so erkundigt Euch doch lieber vorher, bevor Ihr hier zahlen und Fakten auf den Tisch werft die schon seid Jahren nicht mehr gelten !
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Wissen ist Macht ! ..... nichts Wissen macht auch nichts.
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Ich übernehme keine Garantie für die Aktualität und Richtigkeit meiner Beiträge. Also nehmt sie als Hinweise und holt Euch dann Verbindliche Auskünfte an Richtiger Stelle.
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