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08.11.2005, 09:54
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#1
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TP-Newbie
Registriert seit: Nov 2005
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Wellnessgewerbe in Mietwohnung
Hallo ihr lieben!
Ich möchte in den nächsten 2 Wochen ein Gewerbe anmelden und nun steht eine Frage im offenen Raum. Am liebsten und am praktischten wäre es, wenn ich das Gewerbe hier in meiner Mietwohnung machen könnte.
Ich habe in unserer großen Wohnstube, eine Arbeitsecke eingerichtet.
Nun biete ich ja Wellness für die Hände an und auch Nagel Design. Das heißt also ich würde öfters Kundschaft bekommen. Möchte aber auch nicht so viele für den Anfang, wegen Krankenkasse und Steuern. Da komme ich bei meinem Mann noch günstig weg, wenn ich da erstmal bei ihm versichert bin. Also das heißt ich werde so 15 bis max.20 im Monat haben wollen.
Ob ich das in unserer Mietwohnung einfach machen kann?
Unsere Vermieterin und deren Kinder wohnen hier aber nur 2 Straßen weiter und hab Angst das die das rausbekommt. Ob das schlimm wäre? was meint ihr dazu.
Mobil wäre etwas unpraktisch, da wir nur ein Auto haben und mein Mann es eigentlich braucht um zur Arbeit zu kommen. Und dann könnte ich auch nicht alles anbieten, was ich hier zu hause könnte.
Ach das hätte ich jetzt fast vergessen. Wenn alles klappt bauen wir nächstes Jahr ein Haus und da hab ich ja dann diese Probleme nicht mehr. es dreht sich jetzt so ca ein halbes Jahr darum.
Bitte hilft mir!
Vielen lieben Dank schonmal!!
Liebe Grüße
Kathy
Geändert von kathy_licht (08.11.2005 um 09:56 Uhr).
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08.11.2005, 10:14
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#2
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TP-Veteran
Registriert seit: Oct 2001
Ort: Wilhelmshaven
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Zitat:
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Zitat von kathy_licht
Ach das hätte ich jetzt fast vergessen. Wenn alles klappt bauen wir nächstes Jahr ein Haus und da hab ich ja dann diese Probleme nicht mehr. es dreht sich jetzt so ca ein halbes Jahr darum.
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Ein halbes Jahr reicht aber, um ein negatives Image zu erzeugen... ein Nagelstudio in einer privaten Mietwohnung wirkt wohl nicht wirklich professionell. Du solltest vielleicht überlegen, ob du nicht noch ein halbes Jahr wartest um dann wirklich professionell durchzustarten, da dir dann ja auch vermutlich geeignetere Räumlichkeiten dafür zur Verfügung stehen und entsprechend professionell auftreten kannst.
In der Zeit in der gebaut und umgezogen wird wirst du zeitlich eh kaum in der Lage sein, dich verünftig um dein Gewerbe zu kümmern. Also lieber noch ein bißchen warten und dann mit voller Energie und von Beginn an professionell die Sache anpacken!
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08.11.2005, 10:53
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#3
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Guest
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genau den Vorschlag wollte ich auch machen. Ein Kunde, der nicht zufrieden ist, verdirbt dir zehn andere Kunden. So ist das nun mal. Und die nächste Sache ist, das Deine Kunden sich dann in einem halben Jahr schon wieder umgewöhnen müssten. Willst du das wirklich? Warte lieber noch ein halbes Jahr und investier deine Kräfte in den Neubau - was wirklich viel viel Arbeit ist. Ich sprech da aus Erfahrung! 
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08.11.2005, 11:01
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#4
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TP-Veteran
Registriert seit: Feb 2002
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Bei einem Nagelstudio finde ich die "unprofessionellle" Umgebung weniger schlimm. Ich kenne genug Beispiele die sich vom Geheimtipp zum kleinen Unternehmen gemausert haben. Ausserdem ist es nicht schlecht, wenn Du beimregulären Geschäftsstart schon ein paar Stammkunden hast. Achtung, vorher wegen evtl. Existenzgründungsförderung prüfen. Falls Du Dein Unternehmen jetzt beginnst, bekommst Du wahrscheinlich später keine Förderung.
Zur Wohnung: Rechtlich kommt da allerdings was auf Dich zu. Dies ist keine Rechtsberatung!
Wir hatten mal ein ähnliches Problem. Eine Wohnung gemietet, vorher mit dem Vermieter besprochen, das wir dort nicht wohnen, sondern nur unser Gewerbe betreiben. Das war für Ihn ok und er wurde sogar unser Kunde.
Nach einer Weile war ihm das wohl zuviel und wir sollten raus. Ich hatte damals mit einem Anwalt gesprochen. Der Vermieter kann Dir wohl nicht verbieten in Deiner Wohnung zu arbeiten. Falls aber regelmäßig Kunden zu Dir kommen und Deine Nachbarn dadurch belästigt werden, kann er Dir den Mietvertrag kündigen. Es gibt keinen Richtwert für die Anzahl der Kunden pro Tag.
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class GetProfileCustomerEntityReceiverInformationReceiverAndProgrammingInforma...{
public function __construct(){ if(!$this) die(' '); } }
http://www.thedailywtf.com/
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08.11.2005, 12:29
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#5
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TP-Insider
Registriert seit: Jul 2004
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Zitat:
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Zitat von kathy_licht
Wenn alles klappt bauen wir nächstes Jahr ein Haus und da hab ich ja dann diese Probleme nicht mehr.
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Kommt auf die Kommune an. Manche Kommunen untersagen meines Wissens den Gewerbebetrieb in Wohnungen, Privathäusern bzw. Wohngebieten. Da solltest Du Dich dann vorher besser noch mal informieren, wie es in Deiner Kommune gehandhabt wird.
lg
wys
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Ich sag mal: OMmmmm ....
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08.11.2005, 18:54
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#6
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TP-Supporter
Registriert seit: Jan 2005
Ort: Sauerland
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Zitat:
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Zitat von wys
Kommt auf die Kommune an. Manche Kommunen untersagen meines Wissens den Gewerbebetrieb in Wohnungen, Privathäusern bzw. Wohngebieten. Da solltest Du Dich dann vorher besser noch mal informieren, wie es in Deiner Kommune gehandhabt wird.
lg
wys
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Das ist sogar ziemlich wichtig, dies mit dem Bauordnungsamt abzuklären. Ich hatte hier die Erfahrung mit 2 Kommunen gemacht (Ost/West): solange kein Kundenverkehr alles i.O. Wenn aber Kunden ein und aus gehen, muss da was ähnliches wie eine Nutzungsänderung -oder so- der Privat-Wohnung vorgenommen werden. Das heißt, wenn du nichts machts, dabei aber gegen die Bauordnung verstößt und das Bauamt Wind davon bekommt, wirds teuer bzw. die Wohnung versiegelt.
Also unbedingt im Rathaus mit dem Bau(ordnungs)amt telefonieren und absichern! Am besten alles schriftlich bestätigen lassen.
Quelle: Unternehmensberater/IHK.
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Der Zynismus ist meine Rüstung, der Sarkasmus mein Schwert und die Ironie mein Schild.
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09.11.2005, 20:18
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#7
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TP-Junior
Registriert seit: Oct 2005
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Also wenn das Gewerbe angemeldet wird , bekommt der Vermieter sowieso Wind von der Sache da die Gemeinde die Müllgebühren über den Hausbesitzer eintreibt. Das sind im Jahr ca 100 € ob 1 KG Fingernägel oder mehr.
Die Gemeinde ist ersteinmal zurückhaltend was die Nutzungsänderung angeht.
Wenn natürlich der Krankenwagen nichtmehr ordentlich auf der Straße an den geparkten Autos vorbeikommt von den Damen die sich gerade die Fingernägel schneiden lassen, dann wird es eng. Dann sind Ausgleichsabgaben fällig.
Mit der oben erwähnten Zuschuss für Existenzgründer würde ich vorsichtig umgehen. Die Hausbank ist die durchleitende Bank und trägt fast das ganze Risiko. Und wenn keine Arbeitsplätze geschaffen werden ist das Kind schon im Brunnen. Im bezug auf die Hausfinanzierung würde ich 6 Monate außerhalb Kundenbesuch betreiben falls das im Welln. bereich möglich ist und erst im Haus ohne Miete und klein anfangen.
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10.11.2005, 11:11
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#8
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TP-Veteran
Registriert seit: Oct 2001
Ort: Wilhelmshaven
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Zitat:
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Zitat von toptop
Also wenn das Gewerbe angemeldet wird , bekommt der Vermieter sowieso Wind von der Sache da die Gemeinde die Müllgebühren über den Hausbesitzer eintreibt. Das sind im Jahr ca 100 € ob 1 KG Fingernägel oder mehr.
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...das tritt aber nicht zwangsläufig ein, ich denke eher das dies von der Gemeinde abhängig ist. Ich habe jedenfalls in den letzten 4 Jahre nichts von der Gemeinde gehört. Vielleicht ist das auch abhängig vom Gewerbe und der damit voraussichtlich entstehenden Menge an Müll, keine Ahnung.
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10.11.2005, 15:14
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#9
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Guest
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Also, ich will eventuell auch nächstes Jahr bauen - dann aber im Gewerbegebiet in unserem Dorf. Da kostet der qm² voll erschlossen 4 Euro inkl, MwSt. Gegenüber in der Neubausiedlung liegen die Kosten schon bei 38 - 56 Euro. ISt das nicht der Hammer?
Wohnen darf man dann auch, im Gewerbegebiet. Ok, wohnt eigentlich bis jetzt nur ein einziger Mensch, aber bei dem Preisunterschied wäre mir das echt egal! 
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10.11.2005, 17:01
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#10
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TP-Insider
Registriert seit: May 2005
Ort: Berlin
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ACHTUNG!!
Wenn ihr in euren Privathäusern eure gewerblichen Tätigkeiten ausübt. Dann kann unter Umständen, jew nach größe der betrieblich genutzen Bereiche, der Teil der betrieblich genutzt wird als notwendiges Betriebsvermögen gelten. Die Folge wäre, dass der Gebäudeteil ins Anlagevermögen gehört, entsprechend abgeschrieben wird und am schlimmsten, wenn das Haus verkauft wird, muss die differenz zwisch AHK und VK versteuert werden. Das fällt alles unter den Begriff der Steuerbverstrickung!!!
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11.11.2005, 14:05
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#11
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TP-Junior
Registriert seit: Oct 2005
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Achtung sofort kaufen sofort kaufen 4 €
Ich verhandele hier gerade in der provinz seit 3 Wochen um den qm Preis von 148 auf 143€ zu drücken. Die Antwort... 148 ist Spitz normal ist 150 und Sonntags noch nichtmal ein Bus.
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