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Alt 03.11.2006, 20:45   #1
TP-Junior
 
Registriert seit: Oct 2006
cswsig macht alles soweit korrekt

Selbständig ohne Plan?


Hallo zusammen!

Hoffentlich zerreisst ihr mich jetzt nicht gleich alle in der Luft, aber ich muss nun mal was los werden. Alle paar Postings kommen wieder die selben Fragen:

Ich will ein PC Geschäft / IT Online Shop eröffnen und nun
- ich suche Großhändler / Distributoren
- brauche ich einen Gewerbeschein, wo holen und was kostet der?
- wie soll ich meine Preise kalkulieren?
- was verkaufe ich am besten?
- wo bekomme ich meine Kunden her?
usw. usw.

Es ist toll, dass es Foren wie diese gibt, wo man Fragen rund um das Thema Selbständigkeit stellen kann und viele Leute sehr gute Antworten geben.

Ich selbst bin seit 2001 im ITK Bereich selbständig, seit 2003 hauptberuflich, davor 5 Jahre kaufmännische Ausbildung.
Auch ich bin nicht allwissend und musste mir viel Wissen aneignen, man lernt jeden Tag wieder dazu (in der IT schon, als Selbständiger erst recht).

Aber Leute, mal ganz ehrlich:
Man kann doch nicht einfach ohne Plan, Konzept, Bezugsquellen, teilweise Fachwissen, ein Geschäft eröffnen und darauf hoffen dass mir in Internet Foren alle Fragen beantwortet werden. Wozu erstellen andere Unternehmer ellenlange Business Pläne (hab ich auch schon hinter mir), wozu gibt es Unternehmensberater, Existenzgründungsberater usw. die einem kompetent beim Aufbau helfen?

Einem Großteil der vielen tausend IT Onlineshop Betreiber mangelt es schon an Grundlegenden kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen. Es reicht eben nicht, bei einem grossen Online Versender Ware einzukaufen, diese in einem Onlineshop einzustellen mit 1-2 EUR Marge pro Stück und damit reich werden zu wollen. Dazu ist der Markt zu überlaufen (und wird es mit jedem Tag mehr) und es sind zu viele schon den Bach hinunter damit.

Die Moral an der Geschicht:

Erstmal ne Planung bzw. ein Konzept erstellen, durchrechnen ob sich das Ganze überhaupt finanziell lohnt, die restlichen Fragen klären und dann ran an die Kunden (die es noch zu holen gibt).

Und nun könnt ihr mich steinigen :-)

Marcel

P.S.: Ich habe kein Problem damit, Fragen zu beantworten und anderen zu helfen. Ich finde es gut, wenn sich vor allem junge Leute selbständig machen. Aber noch mehr Leute in die IT Branche zu holen, die nur die Preise noch weiter runter ziehen und nach ein paar Monaten baden gehen, muss dann doch nicht sein.

Geändert von cswsig (03.11.2006 um 20:48 Uhr).
cswsig ist offline  


Alt 03.11.2006, 20:58   #2
TP-Lady-Mod
 
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
dorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's geht
Oja, du sprichst mir aus dem Herzen, es ist ja auch nicht nur im IT-Bereich so...
dorintia ist offline  
Alt 03.11.2006, 22:27   #3
TP-Veteran
 
Benutzerbild von koenixblau
 
Registriert seit: Jul 2006
Ort: Berlin
koenixblau ist ein richtiges Arbeitstier - DANKEkoenixblau ist ein richtiges Arbeitstier - DANKEkoenixblau ist ein richtiges Arbeitstier - DANKEkoenixblau ist ein richtiges Arbeitstier - DANKEkoenixblau ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE
naja was man so an den fragen hier so sieht, muss es einfach nur "cool" sein.
stimme da vollstens deinem thread dazu. muss nun aber wirklich nicht sein das ein 16 jähriger seine ersten schritte als selbstständiger beginnt. dafür aber sehr unterhaltssam diese frage etc. dann hier zu lesen .

was dazu noch zutreffen könnte, schuldigung an alle aber anders kann man das nicht ausdrücken. aber irgendwie kotzt mich es an, zu sehen wir kleine "scriptkiddis" meinen die weltbessten webdesigner bzw. programmierer zu sein. nur weil freunde und bekannte es toll finden, aber praktisch gesehen solch ein mist ist den es garnicht gibt.

es wird einfach unterschätzt selbständig zusein.
egal in welcher branche, wenn es jetzt aus der legalen sicht geht!

spreche aus "erfahrungen"
__________________
» Mögen hätt' ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut. «

In bunt und Farbe

könixblau.de | wunschkonzert
koenixblau ist offline  
Alt 04.11.2006, 07:23   #4
wys
TP-Insider
 
Registriert seit: Jul 2004
wys bringt sich richtig einwys bringt sich richtig ein
Tja, ich plädiere ja auch stets dafür erst einen Unternehmensplan zu erstellen und bekomme dann gelegentlich Naserümpfen dafür ala "Ich weiß schon was ich will". Aber das sehe ich inzwischen recht gelassen, denn (1) viele lernen Vieles erst durchs Doing, was nicht so schlecht ist, solange nicht die Existenz davon abhängt (was im Falle der Spielwiese ja nicht der Fall ist, während Muttern noch für die Verpflegung und Wäsche sorgt); und (2) zeigt es doch ein gewisses, nicht zu unterschätzendes, Engagement.

Das ist für mich vollkommen in Ordnung, kein Problem.

Probleme mit der "Blauäugigkeit" habe ich allerdings bei Menschen, die eigentlich schon erwachsen sind und noch immer "spielen". Da denke ich mir mitunter: Menno, was soll das? ... und kann mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Zum Thema "Businessplan": Gut und schön, und - wenn wirklich real und kompetent gemacht - die Voraussetzung für den Schritt in die Gründung. Aber leider hat ein solcher Businessplan, sofern nicht von wirklich kompetenter Seite begutachtet, eine Schwachstelle: Viel Wunschdenken!

Ansonsten, ich zitiere mal:
Zitat:
Zitat von cswsig
Und nun könnt ihr mich steinigen :-)
Nicht nötig, denn im Grunde haste ja Recht.

lg
wys
__________________
Ich sag mal: OMmmmm ....
wys ist offline  
Alt 04.11.2006, 10:16   #5
TP-Insider
 
Registriert seit: Dec 2003
Ort: Bochum
BEBOUB bringt sich richtig einBEBOUB bringt sich richtig ein
Hallo ...

im Grunde hat er ja Recht... aber gerade hier am Board ist es nun wirklich nicht sooo krass, wie in manch anderen Foren oder wie bei den Gründerstammtischen, wo manchmal nun wirklich haarsträubend planlose Ideen auf den Tisch kommen.

Das hat aber etwas mit den Rahmenbedingungen zu tun!

Früher machte man sich mit einer Idee selbständig, von der man begeistert war und man brannte darauf diese Idee umzusetzen. Heute macht man sich selbständig, um nicht in Hartz IV zu fallen und sucht verzweifelt nach irgendeinem Quatsch, der sich halbwegs vernünftig anhört, um damit "irgendetwas" zu beginnen.

Dies ist nichtmal an einen Bildungsstand geknüpft, auch sehr gut ausgebildete Akademiker tummeln sich mit den schwachsinnigsten Ideen in den Agenturen herum, um nicht in Hartz IV zu fallen. So gibt's dann vielleicht noch eine 9-monatige Verlängerung... entweder es klappt dann oder es gibt doch Hartz IV.

Aber... wer als angestellter Akademiker 20 Jahre in ein- und demselben Unternehmen tätig und auf nur einen Bereich fokussiert war, der hat echte Probleme sich von jetzt auf nachdem in die Position eines Allrounders hineinzudenken, der mit einmal von Allem etwas wissen muss, um im Konkurrenzkampf zu überstehen.

MfG
BEBOUB
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I N F O:
Die nächste Gruppen-Veranstaltung mit dem Thema: "Wie erstelle ich meinen Businessplan" findet im November statt.

Anfragen bitte an unsere eMail!
BEBOUB ist offline  
Alt 04.11.2006, 12:56   #6
TP-Insider
 
Registriert seit: Jun 2004
Ort: Moos / Bodensee
Bodensee bringt sich richtig ein
Zitat:
Die Moral an der Geschicht:

Erstmal ne Planung bzw. ein Konzept erstellen, durchrechnen ob sich das Ganze überhaupt finanziell lohnt, die restlichen Fragen klären und dann ran an die Kunden (die es noch zu holen gibt).
Das kann ich so nicht unbedingt als richtig stehen lassen.
Woher soll denn jemand das Wissen besitzen, wie kalkuliert wird? Sowas lernt man nicht unbedingt auf der Schule ;-) Okay grob abschätzen was an Ausgaben kommen und was man einnehmen muss, sollte jeder können, doch eine richtige kalkulation?
Am Beispiel handwerker sieht man, dass wenn da jemand die Meisterschule besucht, ein Teil der Ausbildung Rechnungswesen, Kalkulation und solche Dinge sind. Macht man dagegen die Technikerschule, fällt sowas komplett raus.

Was ich damit sagen will ist folgendes, ich gebe unserem besch****** Staat, sammt dieser nutzlosen und unfähigen Regierung die Schuld daran, dass nichts geht, weil man komplett allein gelassen wird! Die IHK bietet noch so ein halblebiges Gründerseminar an, dass einem auch nciht weiter hilft und unsere Politiker fordern "es muss mehr passieren im Land" .... Jedoch keinerlei Unterstützung für Leute, die wirklich etwas machen wollen.
Wer etwas machen will, muss sich alles aus den Fingern saugen, kaine Hilfe, keine Unterstützung....aber Hauptsache man muss immer und überall gleich für jeden Mist bezahlen.

Ärgerlich in Foren ist generell, dass die Such Funktion nicht beachtet wird. Darum kommen auch immer die gleichen Fragen. ;-)

Und dass man sich evtl informieren möchte, ob es nicht den ein oder anderen günstigeren Grosshändler gibt oder wie andere Werbun machen finde ich dagegen eher als normal.
__________________
Grüsse Jörg

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Geändert von Bodensee (04.11.2006 um 12:58 Uhr).
Bodensee ist offline  
Alt 04.11.2006, 14:06   #7
TP-Lady-Mod
 
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Ort: Rlp
dorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's geht
Enzian voll und ganz zustimm. Wir leben nunmal in der kapitalistischen Marktwirtschaft..........

Edit: Sorry und *knutsch* für den Hinweis. Danke.

Geändert von dorintia (04.11.2006 um 14:22 Uhr).
dorintia ist offline  
Alt 04.11.2006, 15:27   #8
TP-Insider
 
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Ort: Moos / Bodensee
Bodensee bringt sich richtig ein
Zitat:
Da machts sich jemand mit einer Meinung ganz schön einfach.
Und ich denke da hat man mich wohl etwas missverstanden.....
Natürlich soll unser Staat nicht Ideen für eine Selbständigkeit bringen und bieten.

Aber nehmen wir einmal an, man möchte einen Betrieb übernehmen oder einen Bertieb aufbauen für den man Kapital benötigt.... Da gibt es nichts!
Beispielsweise werden keinerlei Gelder zur Verfügung gestellt, wenn man im Gastronomischen Bereich etwas machen möchte. Ich selbst hätte da eine wirklich gute Idee, die Umsetzung ist simpel, jedoch fehlt das Geld für Räumlichkeiten. da gibt es keinerlei Förderung, obwohl alles geplant, kalkuliert und ausgereift ist.
Genau DA sage ich, Jungunternehmer lässt man im Stich!

ODER, wie wäre es denn mit diversen steuerlichen Vergünstigungen oder steuerlichen Vorteilen sagen wir mal in den ersten 10 Jahren? Gibts nichts.

Sobald man aus der Kleinunternehmerregelung rausfällt, ist die Besteuerung wie bei allen gleich. Da muss ich monatlich oder vierteljährlich meine Abgaben bringen, woher das Geld kommt interessiert da keinen. Von wegen Rücklagen bilden um auch in grössere Projekte zu investieren ist nahezu unmöglich, wenn man nicht etwas an Eigenkapital zur Hand hat.

Ganz zu schweigen von der Absicherung, gerade im IT Bereich kann schnell mal was den Bach runter gehen, Firmendaten werden zerstört, da bezahlt keine Haftpfichtversicherung. Die, die bezahlen kann man sich im Jahresbeitrag nciht leisten. Somit steht man mit seinem kompletten Hab und Gut dafür ein. Das kann es irgendwo nicht sein.

Oder solche Kleinigekeiten wie die abgefuckte GEZ Gebühr, egal ob Freelancer oder Ein Mann Betrieb, warum sollen die dafür bezahlen? Privat angemeldet, Büro im gleichen Haus, aber Doppelte Kosten. Für Handy, das man beruflich braucht und heute eh keins mehr ohne allen möglichen Schnick Schnack bekommt, nochmals oben drauf.

DA sehe ich unseren Staat, die Politiker nicht, wo bleibt denn da die Unterstützung?? Immer nur Fordrungen, aber keinerlei Hilfen.
Und ich behaupte mal, dass ein richtig unterstützes Unternehmen einen so festen Stand bekommt, dass es auch für den Staat Vorteile bringt. Und wenn es eben "nur" Arbeitsplätze sind ;-)

Das Problem ist doch, dass zuviel Geld und Aufwand für das soziale Netz investiert wird, das im Grunde ein Fass ohne Boden ist. Sollte man denn da nciht lieber den Leuten helfen, die auch etwas machen, schaffen wollen?

Das was hier gelebt und veranstaltet wird, hat in meinen Augen absolut nichts mit Kapitalismus zu tun.
__________________
Grüsse Jörg

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Bodensee ist offline  
Alt 04.11.2006, 18:04   #9
TP-Insider
 
Registriert seit: Jun 2004
Ort: Moos / Bodensee
Bodensee bringt sich richtig ein
Zitat:
ich hab dich schon richtig verstanden...
dem scheint mir nciht so.

Zitat:
nur sollte die Kreativität der willigen Selbstständigen nicht bei der Ideenfindung enden.

"..da gibt es keinerlei Förderung, obwohl alles geplant, kalkuliert und ausgereift ist.
Genau DA sage ich, Jungunternehmer lässt man im Stich! "

Dann liebe Jungunternehmer macht euch krumm und seht zu daß ihr Sponsoren findet und ihr eure Ideen verkauft und vermarktet. Denn das kann nicht Aufgabe des Staates sein.
Ohja Klasse! Zeig mir einen Sponsor, der z.B. einen neu startenden Handwerksbetrieb unterstützen würde in der Form, dass man sich Räumlichkeiten, Maschinen oder ein Fahrzeug zulegen kann oder einen bestehenden Betrieb übernehmen (kaufen) kann, weil er altershalber geschlossen wird.
Oder in der Gastronomie, zeig mir da mal einen Sponsor wenn es über MacDoof und Burger King hinausgehen soll. Auch ansässige Brauereien machen da nciht mehr so leicht mit und sagen Dir dann zudem wie was laufen soll, was also am eigenen Konzept total vorbei geht.



Zitat:
sondern ?
Komisch, ich dachte immer Kapitalismus hat was damit zu tun, dass man aus vorhandenem geld mehr Geld macht und es nicht Leuten in den A**** bläst, die eh keinen Bock haben ;-) Tja da muss ich doch was falsch verstanden haben.

Zitat:
ja aber hallo ... ?? 10 Jahre Steuerliche Vorteile ... ? Nenne mir einen triftigen Grund, warum der Staat für eine verfehlte Planung oder verpasste Rentabilitätsplanung aufkommen soll oder gar Wettbewerbsverzerrung unterstützen sollte.
10 Jahre sollte einfach eine Zahl sein... ich meinte damit einen festgelegten Zeitraum. Und natürlich selbstverständlich nur mit einem vorher angefertigen, glaubhaftem Businessplan. Und ich finde nicht, dass dies Wettbewerbsverzerrung sein würde. Ist aber wohl Ansichtsache.
Zudem sollte man nicht unbedingt nur von sich als Webdesiger, Programmierer oder dergleichen ausgehen, die so gut wie kein Startkapital benötigen.

Auch ich hatte das Glück, als ich von der grünen Wiese aus angefangen habe, dass ich kein Geld benötigt habe, trotzdem schaue ich auch mal über den Tellerrand hinaus und kann sehen, wie es andere ziemlich hart trifft. ;-)

Und wäre ein soziales Netz für Unternehmer wie DU es bezeichnest, nur annähernd ein viertel von dem sozialen Netz, das unseren "Staat" in den Boden zieht, dann gäbe es weitaus weniger Firmenpleiten und weniger Arbeitslose als derzeit.

Ja ich muss sagen Du hast echt den Durchblick und echt den totalen Plan ;-)
__________________
Grüsse Jörg

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Geändert von Bodensee (04.11.2006 um 18:10 Uhr).
Bodensee ist offline  
Alt 04.11.2006, 18:22   #10
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Ort: Rlp
dorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's geht
Nun zankt euch mal nicht zu sehr ... es ging hier ja auch um bissl was anderes... und jeder sollte die Meinung des anderen zumindest hinnehmen können.

Ich bin genauso gegen die von Jörg vorgeschlagene Subventionierung von Existenzgründern wie gegen die z.Zt. staatl. für andere Unternehmen. Andererseits bin ich natürlich für die Gleichbehandlung aller innerhalb der EU - und da mangelt es leider gewaltig.
Ich hab z.Bsp. kein Startgeld bekommen (wäre fachlich und kaufmännisch nicht ausreichend qualifiziert), leider benötige ich aber "etwas Kleingeld" zur Anschaffung von Gerätschaften und Material. Ich bekomme nix über das AA oder sonstige Quellen (bald 3.Jahr Elternzeit: da fallen auch mal wieder 300€ einfach so weg). Hab jetzt über Monate hinweg versucht es möglich zu machen und hoffe jetzt inständig das es diesen Monat noch was wird mit der Gewerbeanmeldung.
dorintia ist offline  
Alt 04.11.2006, 18:29   #11
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Registriert seit: Jun 2004
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Bodensee bringt sich richtig ein
Zitat:
Nun zankt euch mal nicht zu sehr
Tun wir doch nciht...wir diskutieren doch nur


Zitat:
Ich hab z.Bsp. kein Startgeld bekommen (wäre fachlich und kaufmännisch nicht ausreichend qualifiziert), leider benötige ich aber "etwas Kleingeld" zur Anschaffung von Gerätschaften und Material. Ich bekomme nix über das AA oder sonstige Quellen (bald 3.Jahr Elternzeit: da fallen auch mal wieder 300€ einfach so weg). Hab jetzt über Monate hinweg versucht es möglich zu machen und hoffe jetzt inständig das es diesen Monat noch was wird mit der Gewerbeanmeldung.
na das ist doch was ich meine, muss man es denn unbedingt mit Gewalt schwerer machen als es schon ist? Es gäbe da mit Sicherheit genügend Möglichkeiten und Hilfen, dass man auch wirklich was machen kann.

Wünsche Dir jedenfalls viel Glück und Erfolg.
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Grüsse Jörg

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Bodensee ist offline  
Alt 04.11.2006, 18:36   #12
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dorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's geht
Zitat:
Zitat von Bodensee
na das ist doch was ich meine, muss man es denn unbedingt mit Gewalt schwerer machen als es schon ist? Es gäbe da mit Sicherheit genügend Möglichkeiten und Hilfen, dass man auch wirklich was machen kann.
Ich bin aber trotzdem gegen Subventionierung .
Wenn ich manchmal gelesen habe, wer früher für was Geld für 'ne Ich-AG bekommen hat ect. - da hatte/hab ich kein Verständnis für - von daher begrüße ich neuerdings z.Bsp. die Auflagen (Businessplan etc.) in diesem Bereich.
dorintia ist offline  
Alt 04.11.2006, 18:39   #13
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Bodensee bringt sich richtig ein
Zitat:
Ich bin aber trotzdem gegen Subventionierung .
Wenn ich manchmal gelesen habe, wer früher für was Geld für 'ne Ich-AG bekommen hat ect. - da hatte/hab ich kein Verständnis für - von daher begrüße ich neuerdings z.Bsp. die Auflagen (Businessplan etc.) in diesem Bereich.
Ich sagte doch, nur wenn sowas geprüft und überwacht wird, ggf. auch mit Rückzahlung.....Es gäbe genügend Möglichkeiten.
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Grüsse Jörg

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Bodensee ist offline  
Alt 04.11.2006, 19:01   #14
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dorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's gehtdorintia hilft, wo's geht
Zitat:
Zitat von supamaxxx
vielen dank für die zensur ... so ist es nicht einmal mehr eine Diskussion.
?????
dorintia ist offline  
Alt 04.11.2006, 19:13   #15
TP-Insider
 
Registriert seit: Dec 2003
Ort: Bochum
BEBOUB bringt sich richtig einBEBOUB bringt sich richtig ein
Hallo ...

es gibt nun wirklich ausreichende Möglichkeiten um junge Unternehmen zu fördern... was ihr verlangt ist die Subventionierung von Mittellosen und das kann es nicht sein.

Es mag die einen oder anderen ehrlichen unter den Mittellosen geben, aber das Gros der Mittellosen hat das Geld im Sparstrumpf und tippelt zum Amt und bettelt um Kohle.

Wenn kein ausreichendes Eigenkapital vorhanden ist, dann ist es stäflicher Leichtsinn sich selbständig zu machen, man verlagert somit das unternehmerische Risiko auf die Gemeinschaft der Steuerzahler und die Mehrheit der mittellosen Gründer hat die Auffassung: "Ist ja nicht meine Kohle... wenn es schief geht... Scheissegal!"

Natürlich versucht man die Kohle zurück zu bekommen, wenn man einen Subventionsbetrug entdeckt hat... aber wo ist dann noch etwas zu holen?

Zitat:
@Bodensee: Sobald man aus der Kleinunternehmerregelung rausfällt, ist die Besteuerung wie bei allen gleich.
Gründer können völlig problemlos die Möglichkeiten der Ansparabschreibung nutzen, hierdurch Steuern verschieben und mit späteren Investitionen (Sonderabschreibungen) verrechnen, insoweit ist die Besteuerung nicht gleich, die Förderung ist erheblich.

Zitat:
@Bodensee: Da muss ich monatlich oder vierteljährlich meine Abgaben bringen, woher das Geld kommt interessiert da keinen.
Das Geld kommt aus den erwirtschafteten Erträgen... werden keine Erträge erwirtschaftet ist die Gründung eine Totgeburt.

Es sind viele Ungereimtheiten in Ihren Aussagen!

MfG
BEBOUB
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