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13.11.2006, 21:45
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#1
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TP-Junior
Registriert seit: Nov 2006
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Gewerbegründung mit geringem Risiko?
Guten Tag,
ich bin 18 Jahre alt und habe den Traum mich selbstständig zu machen. Natürlich bin ich noch relativ jung für ein solchen Unterfangen, aber dafür besteht für mich auch noch kein richtiges Risiko bei der Sache.
Meine momentane Situation:
- Meine Mutter bezieht Rente (Frührentnerin) und ist alleinerziehend, somit beziehen wir unser Geld vom Staat
- Ich habe die Realschule erfolgreich absolviert und übe derzeit einen Nebenjob aus
- Mein Bruder besucht momentan die Berufsfachschule
Mein Nebenjob erfüllt mich nicht und deshalb möchte ich ein Gewerbe gründen, welches mein Hobby zu meinem Beruf macht. Ich möchte Aufträge allerlei annehmen (Web Design, Programmierung, ähnliches), natürlich ist dieser Bereich überlaufen, aber dennoch ist es nicht unmöglich einen solchen Auftrag zu bekommen (habe schon einige Aufträge angenommen).
- Ich weiß das ich weiterhin Kindergeld beziehen kann und auch sonst keine Abzüge durch den Staat haben werde
- Ich sammle meine ersten Erfahrungen im Gebiet der Selbständigkeit
- Wenn das Gewerbe gut läuft, dann kann ich eines Tages davon gut leben
- Durch die Aufträge werde ich jede Menge Referenzen haben und somit für jedes Unternehmen etwas interessanter
- Ich werde viele neue Kontakte knüpfen können
Da ich meine Tätigkeit über das Internet ausführen werde, werde ich auch keinerlei Kosten haben (Kann man von der Steuer in meinem Fall irgendetwas absetzen? Z.B. Literatur zur Weiterbildung, Internetkosten oder wenn der Computer mal kaputt geht und ich z.B. neue Hardware brauche?).
Darf ich Leute bei mir anstellen? Z.B: Schüler will sich etwas dazuverdienen und bekommt 10% vom Gewinn eines Auftrages, welchen er für mich an Land gezogen hat? Angenommen ich verdiene mehr als meinen Freibetrag, aber darin steckt dann der Lohn des Mitarbeites, muss ich dann mit Abzügen rechnen oder zählt das in erster Linie als das Einkommen des Mitarbeiters und nicht als meines?
Ich wollte gerne wissen ob ich mit meiner Vorstellung richtig liege, oder ob ich irgendwas nicht bedenke oder ob ich das so nicht durchführen kann. Hauptsächlich wird sich für mich dann nur ändern, dass ich mein eigener Chef bin und das Geld, welches ich vorher beim Nebenjob verdient habe nun aus meinen Aufträgen beziehe. Und wenn das Gewerbe nicht läuft, dann kann ich das ja einfach abmelden, oder?
Mit freundlichem Gruß
- Kamigawa
Geändert von Kamigawa (13.11.2006 um 21:48 Uhr).
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14.11.2006, 09:37
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#2
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TP-Specialist
Registriert seit: Oct 2006
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Zuerst solltest Du mit Aussagen wie "ich nehme auch schon Aufträge an" vorsichtig sein, ansonsten könnte jemand auf die Idee kommen, Du würdest im Moment Schwarzarbeit machen :
Prinzipiell darfst Du natürlich Kosten absetzen, wenn klar ist, das diese auch für die gewerbliche Tätigkeit benötigt werden.
Leute einstellen darfst Du auch, nur solltest Du dabei bedenken, dass damit auch wieder entsprechende Abgaben (sei es an den Staat oder z. B. in Form von Beiträgen an die BErufsgenossenschaft) verbunden sind.
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14.11.2006, 09:45
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#3
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TP-Junior
Registriert seit: Nov 2006
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Hallo,
also du musst mit deinem neu gegründeten Gewerbe halt erstmal das Geld verdienen das du in deinem Nebenjob hast (oder willst du den weitermachen)
- Kindergeld: Das beziehst du natürlich weiter aber nur bis zu dem Punkt wo dein Verdienst nicht mehr als die Grenze dessen was man verdienen darf errreicht (sind so ca 7400 € im Jahr) Je nachdem wie gut es also läuft kann das dan schnell wegfallen
zu
- Durch die Aufträge werde ich jede Menge Referenzen haben und somit für jedes Unternehmen etwas interessanter
Ist es denn so einfach jede Menge Aufträge zu bekommen ?????
Von der Steuer absetzen ließe sich als erstes einmal ein neuer Computer (geschäftspc) der sollte dann aber auch nur fürs geschäft genutzt werden.
- hättest du außerdem schon mal einen "Verlust" - du solltest ja noch nicht soviel verdienen wegen Kindergeld
- Materialkosten gehen immer (Büromaterial) - also Druckerpapier Ornder Stifte Büroklammern etc...
Gewerbe abmelden geht natürlich auch immer wieder.
TROTZDEM:
Rechne dir alles genau durch ob es sich lohnt. Rechne nicht zu optimistisch (MENGE AUFTRÄGE) sondern gehe lieber vom schlimmsten Fall aus.
Gehe von einer Anlaufphase aus bis alles mal läuft.
Nimm die Kosten in Acht die ersteinmal auf dich zukommen.
(Auch die Zeit - Buchhaltung etc.)
PS: Ich will dih nicht entmutigen aber überleg dir das vorher gut!
mfg Matsmag
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14.11.2006, 10:09
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#4
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TP-Junior
Registriert seit: Nov 2006
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Erstmal danke euch Zweien ^^
Ich möchte den Nebenjob nicht weiter machen, denn ich sehe keine berufliche Zukunft dort und für das Gewerbe sollte ich schon mehr Zeit aufbringen als Mo - Fr von 18 - 22 Uhr und Am Wochenende von 9 - 18 Uhr. (ausserdem möchte ich auch meinen Führerschein machen und Zeit für Bewerbungen haben, was ich durch die momentanen Arbeitszeiten einfach nciht kann).
Aufträge zu bekommen ist nicht einfach, das ist klar, aber dennoch gibt es die Möglichkeit über "Jobbörsen" in Foren an Aufträge zu kommen und auch über z.B. My-Hammer.de. Kleinvieh macht auch Mist und somit denke ich schon, dass ich damit Geld machen kann. Von meinem Nebenjob bleiben mir im Monat ja auch nicht viel mehr als 100€ und bei dem Gewerbe könnte das ja auch gut laufen und ich habe die Chance auf eine berufliche Zukunft mit diesem Vorhaben.
Da ich ja Leute anstellen darf komme ich wieder zu 2 neuen Fragen:
- Ist mein Einkommen das was ich am Ende an Umsatz habe, abzüglich aller Kosten oder ist das Einkommen alles was ich verdient habe ohne Abzüge? (Wenn ich Freunde die ich aus dem Internet kenne, die auch programmieren und designen können, anstelle, dann kommt ja deren "Lohn" zu meinen Kosten, aber wenn das mir so das Kindergeld verhauen kann ist das natürlich blöd.) [Der Lohn für meine "Angestellten" wird sich prozentual am Gewinn, welcher durch den Verkauf von Software, an der sie mitgearbeitet haben, entsteht, orientieren und somit kann ich da ja nicht ins Minus kommen, es sei denn da gibt es dann das Problem mit dem Kindergeld^^)
- Mal nur in der Theorie: Kann man Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft (Verwandte) auch bei sich anstellen oder entstehen da rechtliche Probleme? Denn jeder von uns hat ja seinen Freibetrag und wenn ich mehr als mein Kindergeld verdienen würde, könnte ich immernoch das selbige durch den Freibetrag der anderen wieder einnehmen.
Andererseits habe ich ja kein Problem mit dem Kindergeld: 100€ Freibetrag und es ist ja auch möglich mehr zu verdienen, eben mit 80% Abzug und wenn ich die fast 50€ für das Internet und anderer Kosten absetze, dann habe ich auch meine 150€ "Kindergeld".
Das sind für mich wichtige Informationen, denn ich möchte mich auf keinen Fall in rechtliche schwierigkeiten bringen.
Achja @Matsmag: Im Worst Case würde ich ja weniger als 7400€ verdienen und hätte somit ja mein Kindergeld ^^
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14.11.2006, 10:24
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#5
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TP-Member
Registriert seit: Oct 2004
Ort: Börlin
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hi leute,
warum machst du nicht erstmal ne ausbildung in dem bereich mediengestalter,
o.ä.? dann hast du eine feste berufliche basis und etwas in der hinterhand.
die arbeitslage in diesem bereich ist meiner erfahrung nach (seit 4 jahren selbst-
ständig) relativ schwierig. und ausser der kosten für z.b. internet und telefon
solltest du dich mit dem gedanken anfreunden, einen steuerberater zu beschäftigen.
die sache mit umsatz, gewinn, lohn und verdienst richtet sich u.a. nach der
gewählten gesellschaftsform. dort wiederum gibt's unterschiedliche möglich-
keiten und einschränkungen. welche form strebst du an?
gewerbeanmeldung kostet auch geld!!!
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Nur wer sich selbst kitzelt kann lachen wann er will!!!
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14.11.2006, 10:31
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#6
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TP-Lady-Mod
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
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Zitat:
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Zitat von Kamigawa
und für das Gewerbe sollte ich schon mehr Zeit aufbringen als Mo - Fr von 18 - 22 Uhr und Am Wochenende von 9 - 18 Uhr..
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In der übrigen Zeit machst du den "Nebenjob" und hast davon 100 € im Monat übrig??? Was'n das für'n Job?
Zitat:
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Zitat von Kamigawa
und auch über z.B. My-Hammer.de. .
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Willkommen im Club der Preiskaputtmacher
Zitat:
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Zitat von Kamigawa
Ist mein Einkommen das was ich am Ende an Umsatz habe, abzüglich aller Kosten oder ist das Einkommen alles was ich verdient habe ohne Abzüge?.
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Natürlich abzüglich der Betriebsausgaben. Lies mal was zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) bzw. zum Gewerbeertrag.
Zitat:
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Zitat von Kamigawa
Der Lohn für meine "Angestellten" wird sich prozentual am Gewinn, welcher durch den Verkauf von Software, an der sie mitgearbeitet haben, entsteht, orientieren.
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Entweder du machst befristete Arbeitsverträge mit der entsprechenden Entlohnung und du führst die erforderlichen Sozialabgaben ab.... oder deine "Mitarbeiter" stellen dir eine Rechnung über ihre Leistung aus, die müssen dann allerdings selbst ein Gewerbe angemeldet haben. Eine Beteiligung am Gewinn von tatsächlich Verkauften geht imho nur wenn du mit deinen "Mitarbeitern" eine GbR gründest, aber dann seid ihr alle Gewerbetreibende.
Zitat:
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Zitat von Kamigawa
Mal nur in der Theorie: Kann man Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft (Verwandte) auch bei sich anstellen oder entstehen da rechtliche Probleme?.
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Da Verwandte wie jeder andere Arbeitnehmer behandelt werden macht es keinen Unterschied.
Zitat:
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Zitat von Kamigawa
Denn jeder von uns hat ja seinen Freibetrag und wenn ich mehr als mein Kindergeld verdienen würde, könnte ich immernoch das selbige durch den Freibetrag der anderen wieder einnehmen..
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Wie soll das denn gehen? Einkommenssteuerlich kannst du doch nicht mit dem Freibetrag deines Bruders rechnen.
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14.11.2006, 10:34
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#7
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TP-Junior
Registriert seit: Nov 2006
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Mediengestalter ist heutzutage ein Beruf, wo man das Abitur schon sehr gerne sieht, zudem haben wir November und seit August begannen die Ausbildungen. Ich habe 1500€ Kapital und denke das ich jetzt kein großes Risiko habe.
Bewerben werde ich mich ja demnächst wieder, aber ich sollte meine Zeit nicht ungenutzt lassen und durch Jobs ohne Zukunbft oder Praktikas "verschwenden". Der Betrieb in dem ich meinen Nebenjob mache hat schon einen Mitarbeiter entlassen, weil der Umsatz zu niedrig war, und der Betrieb ist seit Anfang September bei uns eröffnet. Das Betriebsklima ist eine Katastrophe und viele wollen sich nach einem neuen Job umsehen. Ich kann einfach nicht in einem Betrieb arbeiten, wo ich keine Hoffnung auf mehr habe. Es geht mir um meine Eigenmotivation. Ich kann mich nicht für etwas ins Zeug legen, wo ich befürchten muss nicht übernommen zu werden und wo man schon garnicht mehr Spaß an der Arbeit hat.
Zudem ist das Programmieren und Designen mein Hobby, und ich finde ich sollte meine Talente nutzen und vorallem weil ich eines Tages in die EDV-Branche gehen will.
Man kann meine Entscheidung doch nachvollziehen, oder etwa nicht? Und für mich geht es doch eh nur noch bergauf, denn momentan sehe ich mich ganz unten an der Nahrungskette und das soll sich ändern.
edit:
@dorintia:
- Die 100€ sind vom Nebenjob, bekomme das meiste Geld ja abgezogen und das Gewerbe habe ich noch garnicht gegründet, ich bin noch in der Planung.
- Also, das bezog sich darauf, dass jeder in der Familie seinen Freibetrag hat und wenn ich dann z.B. meinen Bruder für 100€ anstelle, dann wäre ja am Ende bei uns in der Bedarfsgemeinschaft mehr Geld. Dies bezieht sich aber nur darauf, dass ich mal eines Tages soviel verdiene das ich das Kindergeld vergessen kann *gg* Also somit jetzt noch garnicht relevant.
Geändert von Kamigawa (14.11.2006 um 10:43 Uhr).
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14.11.2006, 10:48
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#8
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TP-Member
Registriert seit: Oct 2004
Ort: Börlin
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Zitat:
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Zitat von dorintia
Willkommen im Club der Preiskaputtmacher
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danke, dass das jmd. zur sprache bringt.
ich weiss nicht, wie oft ich in letzter zeit von kunden, bzw. möglichen kunden
hören musste: "ach, mein sohn kennt da jmd., der studiert mit ihm und würde
das für 200 EUR machen..."
das ist KEINE kritik an studierenden!!
aber diese art von preisdumping kotzt mich an! wenn ich ein defektes auto hab,
fahr ich ja auch zum fachmann...
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Nur wer sich selbst kitzelt kann lachen wann er will!!!
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14.11.2006, 10:50
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#9
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TP-Specialist
Registriert seit: Oct 2006
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Zitat:
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Zitat von Kamigawa
- Die 100€ sind vom Nebenjob, bekomme das meiste Geld ja abgezogen
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Was bekommst Du denn abgezogen??? Bei dem Gehalt hat man doch normal keine Abzüge, und selbst wenn sind es max. ca 50%. Ich komme bei Deinen Arbeitszeiten auf 29 Stunden die Woche, das wären ca. 120 im Monat, würde selbst bei 50% Abzügen keine 2 Euro / Stunde ergeben. 
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14.11.2006, 10:51
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#10
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TP-Specialist
Registriert seit: Oct 2006
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Geiz ist halt leider geil - ironischerweise wird gerade der Spruch von einer Kette in die Köpfe gehämert, die oftmals selbst gar nicht wirklich billig ist sondern das nur suggeriert...
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14.11.2006, 11:33
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#11
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TP-Junior
Registriert seit: Nov 2006
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Nur weil man nicht mit dem Trend gehen möchte und geiz ist nunmal in Deutschland angesagt, ist nicht jeder der mit der Zeit geht ein Preiskaputtmacher. Es ist doch lächerlich jemanden als solchen zu bezeichnen, nur weil er eine bestehende Plattform nutzt. My-Hammer oder ähnliches wurde nicht von mir gegründet und hat massig Arbeitgeber und wenn man das nicht nutzt, dann ist man einfach nicht bereit für ein Gewerbe. Wenn andere eine Dienstleistung für weniger ausüben, dann ist das ein Wettbewerb und man sollte sich mit Konkurrenz abfinden können. Und wenn man selbst nicht bei My-Hammer Aufträge annimmt, dann tuen es andere und es gibt genug Leute die das machen und das kann man nicht mehr stoppen. Meinetwegen kann man My-Hammer einen Preiskaputtmacher nennen, aber ansonsten ist das doch nur Kinderkram.
Von 400€ Nebenjob bekomme ich 100€ Freibetrag. Dann zieht das Amt 80% der 300€ ab und ich komme auf 160€. Und dieser Betrag ist für mich nicht viel besser, als das was ich mit einem Gewerbe erzielen kann.
Würde mich mal interessieren woher du meine Arbeitszeiten kennen möchtest.
"Ich komme bei Deinen Arbeitszeiten auf 29 Stunden die Woche, das wären ca. 120 im Monat"
Also ich komme momentan auf 40 std die Woche.
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14.11.2006, 11:52
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#12
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TP-Lady-Mod
Registriert seit: Jan 2006
Ort: Rlp
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Das heißt du bist beim Arbeitsamt gemeldet und hast einen 1€-Job?
Willst du dich dann vom AA abmelden?
Edit wegen Rechtschreibfehler, die dürfen nämlich nicht behalten werden. 
Geändert von dorintia (14.11.2006 um 12:03 Uhr).
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14.11.2006, 11:58
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#13
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TP-Specialist
Registriert seit: Oct 2006
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Zitat:
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Zitat von Kamigawa
Nur weil man nicht mit dem Trend gehen möchte und geiz ist nunmal in Deutschland angesagt, ist nicht jeder der mit der Zeit geht ein Preiskaputtmacher.
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Doch. In meinem Hobbybereich habe ich da mit einigen Händlern freundschaftliche Kontakte, dort ist das Thema ähnlich: Einige "Feierabendhändler" bieten nagelneue Sachen bei ebay ab 1 Euro an oder teilweise zu Sofortkauf-Preisen, die gerade mal EK+Umsatzsteuer abdecken, aber keinen Cent mehr. Und warum das ganze? Oftmals nur, da man auf die Weise kein Geld verdienen will, dafür aber billig an die Waren für die eigene Sammlung kommt. Auf diese Weise gehen aber die Preise kaputt und bei den Händlern, die damit Geld verdienen müssen werden Existenzen vernichtet. Und das lässt sich problemlos auf andere Gebiete, auch den Dienstleistungssektor, übertragen.
Zitat:
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und wenn man das nicht nutzt, dann ist man einfach nicht bereit für ein Gewerbe.
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Umgekehrt wird ein Schuh daraus, wenn man es nutzt ist man nicht reif für den regulären Markt und daher gezwungen, unter die PResidumper zu gehen.
Zitat:
Würde mich mal interessieren woher du meine Arbeitszeiten kennen möchtest.
"Ich komme bei Deinen Arbeitszeiten auf 29 Stunden die Woche, das wären ca. 120 im Monat"
Also ich komme momentan auf 40 std die Woche.
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Hatte deine obigen Zeiten zusammengerechnet und bin dabei auf 29 gekommen. Aber 40 Stunden die Woche für 25 Euro die unterm Strich rauskommen ist ja erst recht übelst.
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14.11.2006, 13:17
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#14
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TP-Veteran
Registriert seit: May 2006
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@Kamigawa:
Das hat, wie bereits gesagt, mit Konkurrenz nichts zu tun. Die Studenten/Schüler, die das i.d.R. für "'n Appel und 'n Ei" machen, müssen davon nicht leben. Und wenn Du gleich mit Aufträgen von my-hammer und Konsorten anfangen willst, müssen entweder deine Fähigkeiten oder Die Einstellung zu deiner eigenen Zukunft erhebliche Defizite aufweisen.
Fakt ist: Von Kunden, die nur aufs Geld schielen, kann man nicht leben. Auch wenn es immer andere gibt, die einen Auftrag für nahezu lau übernehmen werden, bedeutet das nicht, dass die davon leben können..
__________________
...Meine Meinung
1984
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14.11.2006, 14:17
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#15
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TP-Junior
Registriert seit: Nov 2006
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Ich programmiere schon seit Jahren und deshalb bin ich mir sicher das meine Fähigkeiten keine Defizite aufweisen.
Es ist nunmal so:
- Wenig Chance als NeuUnternehmer an Aufträge zu kommen, also beginnt man klein.
- Es ist nicht leicht an Aufträge zu kommen, welche längerfristig sind und durch die man gut leben kann, also ist es um so wichtiger sich einen Namen zu machen.
Wenn ihr einen Weg kennt, welcher einen von 0 auf 100 katapultiert, dann könnt ihr mir den gerne zeigen, aber viele Wege führen nach Rom und es wäre doch langweilig, wenn jeder den gleichen nimmt.
Hauptsächlich habe ich mir das so vorgestellt:
Anstatt einen Nebenjob auszuüben -> Gewerbe gründen und sich das Geld so dazuverdienen.
Da müsste ich doch mein ALG 2 nicht abmelden, vorallem weil das schon das Existenz-minimum ist.
Und von den kleinen Jobs zu immer größeren Aufträgen zu wechseln.
Und für die Leute hier, welche gerne meckern, habe ich einen Tipp:
Geht doch mal von Geschäft zu Geschäft und meckert über die 1-€-Jobber, weil diese Menschen nehmen qualifizierten Menschen die Jobs weg (Information habe ich aus einer Fernseh-Reportage). Aber klar, übertragen wir das mal auf My-Hammer. Dann ist hier auch der Jobber schuld und nicht der Staat und es gibt ja auch Leute die für 0€ arbeiten, die nennt man Praktikanten.
Mal ehrlich, man kann über alles streiten, aber man brauch doch nicht jedem gleich eins drauf geben ^^
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