Vereinsgründung wäre eine Alternative
muss zwar auch eine Steuererklärung machen (Körperschaftssteuer), braucht aber keine Gewerbeanmeldung.
Aber du musst einen Verein gründen, da gibt es etliche Vorschriften, die dann auch viel Arbeit und sogar laufende kosten verursachen:
- mind. 7 Gründungsmitglieder
- korrekte Satzung, die die Vereinsziele definiert
- ein mind. alle zwei Jahre gewählter oder bestätigter Vorstand mit ordnungsgemäßer schriftlicher Einladung aller Mitglieder (Jahreshauptversammlung)
- Satzung und Vorstand müssen notariell beglaubigt beim Amtsgericht gemeldet werden (verursacht sowohl Gebühren der Justizkasse als auch beim Notar)
steuerlich ist ein Verein fast komplizierter als ein Unternehmen, hat aber den Vorteil, dass viele mögliche Einnahmen grundsätzlich oder teilweise steuerfrei sind.
Und auch für den steuerpflichtigen Teil gibt es einen Freibetrag
näheres zum Thema "
vier Säulen der Vereinsfinanzen"
Arbeit ist also mehr, steuerlich in der Regel aber günstiger, vor allem wird eine eventuell anfallende Steuer nicht Privatpersonen aufgebürdet.
Wegen Umsatzsteuer gelten die ganz normalen Regeln:
< 17.500 € Jahresumsatz = Kleinunternehmer, keine UMSt. zahlen
> 17.500 € = Umsatzsteuerpflichtig und je nach dem dann auch zahlen müssen, ist aber ja dann sowieso fast ein durchlaufender Posten