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27.06.2007, 14:14
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#1
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TP-Newbie
Registriert seit: Jan 2007
Ort: Bielefeld
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Erfahrungen bei Lastschriftverfahren
Hallo zusammen,
ich bin Existenzgründer und werde kurzfristig auf einer Webseite eine Online Redaktion anbieten mit einer kostenpflichtigen Dienstleistung (Forum). Die Bezahlung dieser Dienstleistung soll mit dem Lastschriftverfahren angeboten werden (und nur so ist die Bezahlung möglich. Weder Kreditkarte, noch Rechnung ….nur mit dem Prinzip Lastschriftverfahren).
Nun kenne ich die Risiken, die das Lastschriftverfahren mit sich bringt. Möchte aber, da sonst diese Art des Online Angebots wenig bringt, dieses Prinzip der Bezahlung verwenden.
Frage 1: Ist jemanden eine Statistik bekannt, mit wie viel Prozent ich mit Ausfällen und Rücklastschriften (und damit natürlich mit erheblichen Kosten) rechnen muss?
Frage 2: Kann jemand eine gute Bank empfehlen, die geringe Gebühren nimmt im Falle der Rückbuchung der Lastschrift? Oder gibt es im Netz eine gute Seite, die hier Vergleiche anbietet? Habe schon endlos gegoogelt, aber nicht vernünftiges gefunden.
Frage 3: Welche Alternative gibt es, die wie das Lastschriftverfahren funktioniert (wenn ich nicht direkt mit einer Bank arbeiten kann, weil die Rücklastschriftkosten zu hoch sind?)?
Gibt es hier gute (vermutlich kostenpflichtige) Anbieter, die sich als eine Art Treuhändler anbieten? Wichtig wäre hier, dass der Kunde es so einfach wie möglich hat, und sich nicht erst bei diesem Treuhändler anmelden muss (das würde auch keinen Sinn machen). Das Prinzip Lastschriftverfahren muss hier gewahrt bleiben. Das heißt, der Kunde bekommt gar nicht mit, dass das Geld vorab über diesen Treuhändler geht. Das heißt, ich suche einen Anbieter der Lastschriften für mich einzieht (aber nach Außen nicht in Erscheinung tritt).
Wer hat Erfahrungen gesammelt? Bin für jeden Hinweis dankbar. :-)
Vielen Dank im Voraus.
Zeitwandler
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27.06.2007, 14:34
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#2
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TP-Special Mod
Registriert seit: May 2001
Ort: Arnsberg - Sauerland
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Hi,
zu 1)
da wird es keine allgemeinverbindliche Statistik geben, ist ganz, ganz stark zielgruppenabhängig
um mal überspitzt zu sagen: bei einem Forum "billiger Handy telefonieren" wird die Rücklastschriftquote deutlich höher liegen als bei einem Forum zum Thema "Diamantenhandel inside"
wegen Bank: üblicherweise funktioniert Lastschrift nur mit einem "echten" Geschäftskonto und entsprechender Bonität, was sagt deine Hausbank denn dazu?
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27.06.2007, 14:53
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#3
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TP-Newbie
Registriert seit: Jan 2007
Ort: Bielefeld
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Hallo Thomas,
danke für deinen Eintrag.
zu 1) Nun, ein Geschäftskonto ist auch vorhanden. Problem sind nur div. Konditionen bzw. auch Forderungen von der Bank, wo man denkt, Millionär sein zu müssen, damit mit man das Lastschriftverfahren aktiviert bekommt. Die Begründung kann ich verstehen. Nur will ich natürlich die best mögliche Kondition bekommen. Will jetzt aber nicht mit 20 Banken sprechen, welche Konditionen diese bei Lastschriftverfahren anwenden (notfalls muss ich das machen. Ist aber ein irrer Zeitaufwand). Entsprechend auch meine Frage, ob es im Internet eine Übersicht speziell zu diesem Thema gibt (eigentlich gibt es doch alles im Netz. Man muss es nur finden).
Gruß
Stephan
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01.07.2007, 15:22
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#4
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TP-Junior
Registriert seit: Jul 2006
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Hi,
wie wäre es wenn du in deinen Geschäftsbedingungen festlegst, dass im Falle
einer Rückbuchung durch unzureichende Deckung oder ähnliches, die dir anfallende Bankgebühr dem Kunden zu lasten in Rechnung gestellt wird.
Wir machen es genauso uns kostet eine Rückbuchung, egal ob durch den Kunden selbst oder durch die Bank des Kunden, 10 EUR. Dies haben wir jedoch festgelegt, dass wenn dieser Fall auftreten sollte, wir dem Kunden dieses in Rechnung stellen können.
Klar ist es anfangs natürlich doof, da du zunächst dein Geld hinhalten musst, aber bei welcher Selbstständigkeit bist du auf der sicheren Seite?
Und im schlimmsten Fall kannst du diese 10 EUR auch über ein Inkassodienst einfordern lassen. Aber lieber vorher dem Kunden informieren, dass dies dann teurer werden würde.
greetz
PS: Wegen kleinen Beträgen zum Inkassodienst zu laufen ist keine Schande - wie manche es denken - ich gehe mit Beträgen unter 1 EUR zu unserem Inkassodienst, sonst wären wir schon Pleite  .
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01.07.2007, 15:36
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#5
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TP-Veteran
Registriert seit: Oct 2006
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Zitat:
Zitat von mbanse
Hi,
wie wäre es wenn du in deinen Geschäftsbedingungen festlegst, dass im Falle
einer Rückbuchung durch unzureichende Deckung oder ähnliches, die dir anfallende Bankgebühr dem Kunden zu lasten in Rechnung gestellt wird.
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Die muß man dann aber auch erst mal bekommen.
Zitat:
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Und im schlimmsten Fall kannst du diese 10 EUR auch über ein Inkassodienst einfordern lassen. Aber lieber vorher dem Kunden informieren, dass dies dann teurer werden würde.
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Inkasso wegen 10 EUro (und sogar unter 1 EUro wie Du geschrieben hast)?????????????????????
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16.03.2008, 22:10
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#6
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TP-Junior
Registriert seit: Jul 2006
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Hi,
entschuldige, dass ich den alten Thread ausbuddel, ich hab jedoch jetzt erst gesehen, dass jemand darauf geantwortet hat und möchte es nicht "unbeantwortet" stehen lassen.
Ja in der Tat ich gehe mit Beträgen unter 1 EUR zum Inkassodienstleister.
Dazu muss man sagen wir zahlen keine Inkassogebühren die leute arbeiten auf eigenes Risiko, die Mahngebühren sind dann halt etwas höher.
Viele Leute sind der Meinung, dass Beträge ab einer bestimmten Grenze einfach nicht "Zahlungswürdig" sind.
Erst vor einer Weile habe ich am Telefon den Satz gehört: Das ist doch nicht Ihr Ernst, dass ich 1,95 EUR überweisen soll - da sind ja die Bankgebühren höher. Jährlich möchte er dann aber auch nicht zahlen.
Ja was soll ich denn machen? Machen das 1000 Kunden mit uns kann ich mir vielleicht noch ein Bröchten leisten.
Daher gehe ich da rigeros vor.
greetz
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16.03.2008, 22:17
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#7
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TP-Junior
Registriert seit: Mar 2008
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Kann ich verstehen. Ist zwar ärgerlich, wenn man dann noch was überweisen muss, aber ich denke mal, solche Forderungen sind ja trotzdem berechtigt. Wirst ja nicht aus Jux und Laune 1,95 verlangen.
Und was Rückbuchungen angeht: ein gewisses Risiko ist immer dabei. Natürlich sollte man vorher planen, aber man kann es auch übertreiben.
__________________
Die Signatur befindet sich im Aufbau.
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17.03.2008, 09:16
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#8
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TP-Junior
Registriert seit: Jul 2006
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Hi,
wobei wir derzeit auf das sogenannte "Abbuchungsverfahren" umstellen.
Das hat mehrere Vorteile:
a) Mein Lastschriftkontingent wird nicht mehr belastet =)
b) Sofern Deckung auf dem Konto ist, kann der Kunde dem nicht Widersprechen.
Nachteile:
a) Der Kunde muss das ganze schriftlich bei seiner Bank einreichen
Natürlich garantiert es keine Deckung auf dem Konto, jedoch kann dem Betrag nicht 6 Wochen (und teilweise länger) widersprochen werden.
Natürlich stellen wir die Rechnung nicht aus Spaß, die Kunden erhalten dafür je eine entsprechende Leistung und den Service den wir anbieten.
greetz
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