Die Unternehmensform hängt von vielen Wünschen ab, für die es teilweise gegenläufige Lösungen gibt. Die Rechtsform wird daher meist ein Kompromiss sein. Möglich, aber nicht vollständig problemlos, ist auch eine spätere Änderung der Rechtsform.
Zur Risikominimierung nimmst du am besten eine GmbH oder UG. Die Ltd. wird gerne angepriesen, ist aber schlecht. Du hast Pflichten nach ausländischem Recht zu erfüllen, die du nicht kennst. Das wird bei der wirklich billigen Gründung gern verschwiegen. Dein Berater wird dich später bluten lassen.
Eine UG mit drei Geschäftsführern zu gründen geht nach der Mustersatzung nicht, es entstehen also auch mehr Kosten als im Grundfall.
Problematisch bei einer Kapitalgesellschaft ist die disquotale Gewinnverteilung (Gewinnquote ungleich Einlage). Du kannst dies über die Geschäftsführergehälter oder über eine Gründung mit disquotaler Einzahlung in eine Kapitalrücklage und gleiche Einzahlung in die Gesellschafteranteile lösen.
Einfachst zu handhaben ist die klassische GbR. Die bietet keinerlei Haftungsschutz (Von dem Exotenfall der GbRmbH wollen wir mal gar nicht reden), erlaubt aber eine annähernd beliebige Gewinnverteilung und einfache Vertragsänderungen.
Zum Überblick sieh dir mal dies an: http://steuerberater-quermann.de/index.php?c=5&sub=7 (@Moderator: Wenn der Link unerwünscht ist, lösch ihn bitte)


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