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Thema: Grenze Schweiz Deutschland leben und arbeiten

  1. #1
    TP-Greis Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Avatar von Philip Fuchslocher
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    Grenze Schweiz Deutschland leben und arbeiten

    Guten Tag allerseits,

    mittelfristig steht mal wieder ein Umzug ins Haus, nach dem aktuellen Stand der Dinge nach Konstanz. Nicht zuletzt Zürich als wirtschaftsstarke Stadt gibt da den Ausschlag.

    Meine Freundin wird definitiv in der Schweiz arbeiten da dort die Gehälter für (Innen)Architekten im Vergleich zu Deutschland viel attraktiver sind. Steuertechnisch würde es sich für sie entsprechend anbieten auch direkt auf der schweizer Seite von Konstanz (Kreuzlingen) zu wohnen, da die Steuerabgaben in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland nochmals geringer sind.

    Nun allerdings die Bedenken meinerseits bzgl. meiner Selbständigkeit:

    Ich habe nahezu alle meine Kunden in Deutschland. Wenn ich nun in der Schweiz bin, sehe ich da doch einige Hürden:

    - Rechnungen stellen: Meine Kunden sind zu 100% in Deutschland bzw. EU. Die Schweiz nicht. Das macht es kompliziert
    - Wegfall der KSK-Zuzahlungen
    - Höhere Miete auf schweizer Seite für "deutsche Preise" gegenüber meinen Kunden in Deutschland.
    - Höhere Telefonkosten ins Ausland

    Daher meinerseits die Überlegung (alles nur Gedankenspiele):

    Wenn ich mich z.B. in eine Bürogemeinschaft auf deutscher Seite einmiete, wie verhält sich das dann mit Steuer und KSK? Richtet sich danach, wo ich mein Büro habe, oder danach wo ich wohne? Sprich, könnte ich von den Vorzügen der KSK weiterhin Gebrauch machen, würde deutsche Steuern zahlen und gut?

    /edit: Thema Auslandssteuerrecht einmal hier noch eingeworfen.

    Bzw. noch weiter gesponnen: Wenn ich mir eine reine Briefkastenfirma auf deutscher Seite Anmelden würde, zwecks KSK und Steuer, dann wäre das vermutlich genau jener Fall von Steuerhinterziehung den man in der Regel mit Briefkastenfirmen in Verbindung bringt?

    Besten Dank Euch
    Philip
    Geändert von Philip Fuchslocher (13.01.2011 um 11:37 Uhr)

  2. #2
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    Habe selbst nochmal ein wenig Nachforschung betrieben (der Post war evtl. ein wenig vorschnell…)

    - KSK + Ausland: Zeitweiser Wohnaufenthalt in EU-Ländern außerhalb D möglich, danach verfällt die Möglichkeit der Versicherung über die KSK

    Alleine das ist dann schon Grund genug, nicht auf die schweizer Seite zu ziehen. Inkl. höherer Mieten für Wohnen + Büroräumlichkeit extern (anstatt Homeoffice) sind das monatlich ca. 400-500€ an Kostendifferenz… das macht auch die günstigere Steuer nicht wett.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Philip Fuchslocher Beitrag anzeigen
    Guten Tag allerseits,

    mittelfristig steht mal wieder ein Umzug ins Haus, nach dem aktuellen Stand der Dinge nach Konstanz. Nicht zuletzt Zürich als wirtschaftsstarke Stadt gibt da den Ausschlag.

    Meine Freundin wird definitiv in der Schweiz arbeiten da dort die Gehälter für (Innen)Architekten im Vergleich zu Deutschland viel attraktiver sind. Steuertechnisch würde es sich für sie entsprechend anbieten auch direkt auf der schweizer Seite von Konstanz (Kreuzlingen) zu wohnen, da die Steuerabgaben in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland nochmals geringer sind.
    Das ist grundsätzlich richtig. Gegen die Steuerersparnis musst Du aber die wesentlich höheren Lebenshaltungskosten gegenrechnen!
    Gruss

    "Das hier ist keine Steuerberatung,alles freiwillig und unentgeltlich!!"
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  4. #4
    TP-Insider AO Gott macht sich hier sehr viel Mühe Avatar von AO Gott
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    Solltest Du in Erwägung ziehen, auch deinen Wohnsitz in die Schweiz zu verlagern, solltest Du unbedingt eine steuerliche Beratung in Anspruch nehmen.

    Mit der Schweiz gibt es steuerliche Besonderheiten, die es zu vermeiden bzw. zu beachten gilt. Stichwort: überdachende Besteuerung bzw. ganz allgemein Außensteuerrecht
    Gruss

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  5. #5
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    Um hier grad einen Schlussstrich zu ziehen, da es nun konkret geworden ist:

    Wir werden nach Lörrach ziehen. Meine Freundin ist dann eh in Basel festangestellt, zahlt Ihre Quellsteuer in der Schweiz, der Rest dann über Deutschland. Nur wegen Krankenversicherung müssen wir dann nochmal gucken welches Modell (gesetzlich Deutsch, Privat, Grenzgängermodell…) das günstigste ist.

    Und für ich bleibt es mit der Selbständigkeit weiterhin (un)kompliziert mit meinen Kunden und dem FA. Eine Teilzeit-Anstellung in der Schweiz schließt das ja nicht aus.

  6. #6
    TP-Insider AO Gott macht sich hier sehr viel Mühe Avatar von AO Gott
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    Hallo!

    Ich weiß nicht was Du meinst, mit "der Rest dann in Deutschland". Wenn Du die Einkommensteuer meinst, richtig. (Stichwort: Grenzgängerin)

    Die berufliche Altersvorsorge (obligatorische/überobligatorische Pensionkasse, AHV Beiträge, KTG, etc.) läuft aber über die Schweiz, ...nur so zur Info!

    Ach ja, willkommen dann im schönen Baden-Württemberg!
    Gruss

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