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Thema: Selbständig/Bald-Ehefrau einstellen?

  1. #1
    TP-Newbie
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    2

    Question Selbständig/Bald-Ehefrau einstellen?

    Hallo,
    ich habe ein ganz schönes durcheinander im Kopf und will versuchen, mein Problem so übersichtlich wie möglich darzustellen:

    Mein Verlobter macht sich nächsten Monat selbständig (Softwareentwicklung)
    Ich beende in kürze mein Studium - wir heiraten im September.

    Bisher (Selbständigkeit neben Beruf) wurde uns immer gesagt, wir brauchen keinen Steuerberater, da wir nahezu keine Ausgaben haben, die man absetzen könnte. (Tel, Pc und Papier denken wir grad noch selbst dran)
    Nun wird es aber kompliziert, da ich meine Krankenversicherung verliere, wenn ich fertig bin mit dem Studium. Wir sind uns einig, dass ich keinen Vollzeitjob machen werde, da die Softwareentwicklung eindeutig unsere Haupteinnahmequelle ist und ich bei einigen Dingen gebraucht werde. Im Moment ist es unsicher ob ich nur Brainstorming/Sekretärin/Werbetexter etc mache oder ob ich sogar die Programmiersprache lerne. Wie auch immer, es wird eine Weile dauern eine Stelle zu finden.

    Nun die Frage(n):

    Ist es besser (und einfach) mich mit 410,- € einzustellen? (Krankenversicherung juhu)

    Mich freiwillig zu versichern und nach Heirat gesetzliche Krankenversicherung? - wir sparen eine Menge, wenn mein Verlobter sich privat versichert.

    Bei solchen Fragen vielleicht doch zu einem Steuerberater zu gehen?


    Vielen Dank!
    Hannah

  2. #2
    TP-Specialist
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    Zitat Zitat von Hannah Meyer Beitrag anzeigen
    Ist es besser (und einfach) mich mit 410,- € einzustellen? (Krankenversicherung juhu)
    Besser als _was_? Klar kann dein Mann dich einstellen, das Geld um dich und die Sozialversicherungsbeträge für dich zu bezahlen, muss er aber natürlich erst mal verdienen. Und dass du mit einem Midi-Job sehr wenig für deine Rente tust, sollte dir auch klar sein.

    Mich freiwillig zu versichern und nach Heirat gesetzliche Krankenversicherung?
    In die gesetzliche kommst du nur, wenn du mindestens einen Midi-Job hast. Egal ob vor oder nach der Heirat. Es sei denn du versicherst dich freiwillig gesetztlich (statt privat). Die beitragsfreie Mitversicherung über deinen Mann, also nach der Heirat, kommt ja nicht mehr in Frage, wenn er in die PKV wechselt.

    - wir sparen eine Menge, wenn mein Verlobter sich privat versichert.
    Willst du auch hier wissen, ob das "besser" ist - wenn ja, als was? Besser oder schlechter hat nur Sinn, wenn es etwas gibt, womit du das vergleichen willst.

    Bei solchen Fragen vielleicht doch zu einem Steuerberater zu gehen?
    Einfach erst mal sortieren, was du eigentlich wissen willst.

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  3. #3
    TP-Newbie
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    Ohje - Entschuldigung ich sagte ja es ist verwirrend in meinem Kopf.

    Also die Möglichkeiten über die wir nachdenken:
    1. Bis zur Heirat mich freiwillig versichern und dann über die gesetzliche meines Mannes
    2. Mich über den 410,- Euro Job versichern bis zur Heirat und dann über die gesetzliche meines Mannes
    3. Meinen Mann (wegen der Ersparnis) privat versichern und mich auf Dauer freiwillig oder über den 410,- euro Job.

    Gelernt habe ich jetzt schon mal, dass die 410,- € Variante anscheinend kein Problem ist - ob das die schlauere Lösung ist, ist mir hingegen völlig schleierhaft.
    Das die Frage ob Privat oder Gesetzlich nicht so einfach zu beantworten ist, weiß ich. Darum wäre ein Entscheidungsfaktor für uns ja, wie schlau oder unschlau es wäre mich nach der Heirat über meinen Mann zu versichern - denn dann wäre die gesetzliche ja keine Thema mehr.

    Danke auf jeden Fall!

    Hannah

  4. #4
    TP-Specialist
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    Zitat Zitat von Hannah Meyer Beitrag anzeigen
    Ohje - Entschuldigung ich sagte ja es ist verwirrend in meinem Kopf.
    Mh, ja.

    Also die Möglichkeiten über die wir nachdenken:
    1. Bis zur Heirat mich freiwillig versichern und dann über die gesetzliche meines Mannes
    Wenn dein Mann sich hauptberuflich selbstständig machen will, kann er nicht einfach in der Gesetzlichen bleiben. Er kann sich dann allenfalls freiwillig gesetzlich versichern (und muss natürlich den vollen Beitrag bezahlen, der Arbeitgeberanteil fällt ja mangels Arbeitgeber weg).

    Ist euch das klar?

    2. Mich über den 410,- Euro Job versichern bis zur Heirat und dann über die gesetzliche meines Mannes
    Siehe oben.

    3. Meinen Mann (wegen der Ersparnis) privat versichern und mich auf Dauer freiwillig oder über den 410,- euro Job.
    Rechnet doch alle drei bzw. vier Varianten mal konkret durch. Anhand der Zahlen, die in eurem Businessplan stehen und anhand der konkreten Versicherungsbeiträge (die Ihr vmtl. erst mal abfragen müsst).

    Gelernt habe ich jetzt schon mal, dass die 410,- € Variante anscheinend kein Problem ist - ob das die schlauere Lösung ist, ist mir hingegen völlig schleierhaft.
    Tja, schlauer als _was_? Ihr müsst es eben mal konkret rechnen.

    Das die Frage ob Privat oder Gesetzlich nicht so einfach zu beantworten ist, weiß ich. Darum wäre ein Entscheidungsfaktor für uns ja, wie schlau oder unschlau es wäre mich nach der Heirat über meinen Mann zu versichern - denn dann wäre die gesetzliche ja keine Thema mehr.
    Nee, dann wäre wohl die Private kein Thema mehr - denn in der Privaten kannst du zwar unter bestimmten Bedingungen "mitversichert" sein, aber eben nicht kostenfrei. Das geht nur in der Gesetzlichen, egal ob freiwillig gesetzlich oder nicht. Aber dann eben auch nur ohne bzw. mit geringem eigenen Einkommen (365-400 Euro, je nach Einkommensart).

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  5. #5
    TP-Junior
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    keine Ahnung ob das jetzt off-topic ist, meine PKV hat sich in den letzen 12 Jahren verdoppelt. Viele Ärzte sind sehr kreativ beim erstellen einer Rechnung was man als Laie aber kaum anfechten kann. Im nächsten Leben ganz klar GKV und eine Zusatzversicherung für Dinge die man unbedingt haben möchte.

  6. #6
    TP-Member
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    Zitat Zitat von Hannah Meyer Beitrag anzeigen
    Bei solchen Fragen vielleicht doch zu einem Steuerberater zu gehen?


    Vielen Dank!
    Hannah
    Das empfiehlt sich früher oder später.
    Dann kann auch geklärt werden, wie der Mann krankenversichert ist, wie die Familienplanung aussieht und ob das Thema

    - steueroptimal
    - sozialversicherungsoptimal

    oder

    - für die Frau versorgungsoptimal

    gestaltet werden soll.

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