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Thema: Kommt eine gGmbh oder eine UG infrage ?

  1. #1
    TP-Newbie
    Registriert seit
    Nov 2011
    Beiträge
    1

    Kommt eine gGmbh oder eine UG infrage ?

    Hallo zusammen,


    ich habe vor einiger Zeit auf ehrenamtlicher Basis an einem Projekt gearbeitet.
    Hauptsaechlich ging es um HIV/AIDS - Aufklaerung.

    Und genau bei diesem Thema bin ich haengen geblieben.
    Unsere Idee ist es eine Plattform zu schaffen wo jeder, mit einem sehr geringen Zeitaufwand,
    aktiv Spenden zu sammeln. Es werden verschiedene Projekte und Organisationen vorgstellt -
    in Text und Videoform.

    Heisst, wir fahren zu denjenigen die unsere Hilfe benoetigen hin, es werden Bilder und Interviews gemacht, dass
    ganze wird auf der Homepage bereit gestellt und die grossen Communitys eingebunden.

    Die ganzen Vereine,Projekte usw. koennten sich dann bei uns bewerben und jeden Monat wird
    eines ausgewaehlt (von allen die mitmachen).


    Nun stellt sich die Frage, kommt eine gGmbH oder eine UG infrage fuer uns ?
    Startkapital haetten wir 1000 EUR - saemtliche Einnahmen sollen gespendet werden.

    Kann dies nur einer von uns machen oder wir (3 Personen) als gleichberechtigte eingetragen werden ?

    Mit welchen Kosten muessten wir rechnen ?
    (ausgenommen Ausruestung,Homepage usw.)


    Das waeren erstmal die wichtigsten Fragen
    Vielen Dank

    Cluster

  2. #2
    TP-Veteran
    Registriert seit
    Jan 2008
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    1.044
    Hallo,

    ich denke beides nicht. Beides sind für einen Wirtschaftsbetrieb ausgelegte Unternehmensformen.
    Auch die gGmbH hat Einnahmen durch wirtschaftliche Handeln, nicht durch Spenden, um den gemeinnützigen Betrieb (Krankenhaus, Altersheim, etc.) zu finanzieren. Um notwendige Investitionsrücklagen bilden zu können, darf die gGmbH auch Gewinne aus dem Wirtschaftlichen Handeln erzielen.
    Die UG und GmbH unterliegt auch bestimmten Formalien, das fängt bei der Gründung an, geht über Buchführungs- und Bilanzierungspflichten bis zum Steuerrecht. Alleine die Gründung mit Rechtsberatung zum Gesellschaftervertrag, notarielle Beurkundung, Eintrag ins Handelsregister, etc. dürfte mit den 1000 Euro kaum zu machen sein. Für das notwendigen Anfangskapital ist dann nichts mehr übrig.

    Eine Kommunikations- und Spendensammelplattform ist wohl am einfachsten als Verein zu betreiben.


    eine UG wohl nicht.

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