Zunächst einmal ist eine GmbH ziemlich aufwändig und teuer hinsichtlich der Gründung (Notarkosten, Stammkapital) und viel komplizierter als eine GbR im laufenden Betrieb (Doppelte Buchführung, etc.).
Bei einer GbR kannst du zwar die persönliche Haftung nach außen (also Dritten gegenüber) nicht beschränken (nur einzelvertraglich, was aber kein Vertragspartner machen wird), aber im Innenverhältnis zwischen den Gesellschaftern. Wenn ihr Fremdkapital braucht, müsstet ihr bei einer GmbH meist sowieso persönlich für die Verbindlichkeit der GmbH bürgen, sodass es auf das gleiche rauskommt. Auch gibt es die Möglichkeit, Betriebshaftpflichtversicherungen abzuschließen.
Ebenfalls kannst du die Geschäftsführung und Vertretungsmacht beschränken, sodass zum Beispiel nur du als Geldgeber (und größter Risikoträger) Geschäftsführung und Vertretungsmacht hast. Auch kannst du im Gesellschaftsvertrag die Einzelvertretungsmacht von allen Gesellschaftern auf Geschäfte in bestimmter Höhe oder vorher festgelegte Geschäfte bestimmen.
Generell ist gerade in der Startphase und der Liquidation (wenn ihr euch dann doch nicht so versteht) mit einer GbR einiges einfacher als bei einer GmbH.


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