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Thema: Portokosten bei der Post und Umsatzsteuer - Erfahrungen mit Betriebsprüfung?

  1. #1
    TP-Member Kugelfisch macht alles soweit korrekt
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    Portokosten bei der Post und Umsatzsteuer - Erfahrungen mit Betriebsprüfung?

    Hallo,

    ich weiß, dass das Thema schon einige Mal hier diskutiert wurde, aber nicht abschliessend. Zumindest hab ich nichts abschliessendes dazu gefunden.

    Mich würde interessieren, wie das hier gehandhabt wird und ob jemand schon mal ne Betriebsprüfung hatte und daher die entsprechende Erfahrung mit dem Thema.

    Die Post als Ex-staatl. Unternehmen weist keine Ust aus, aber normalerweise folgt diese Leistung der Hauptleistung und ich als Unternehmer muß auf der Rechnung Ust dafür abführen.
    Allerdings gibt es wohl Spielraum, diesen Betrag als durchlaufenden Posten zu behandeln und dabei auf die Ust zu verzichten, wenn man den gleichen Betrag vom Kunden verlangt, den man auch an die Post zahlt.

    Und genau hier wäre es mal interessant zu wissen, wer das macht aus dem Forum und ob so ein Vorgehen schon mal ner Betriebsprüfung standgehalten hat? Sowohl von div. Steuerbratern als auch vom FA bekommt man hier immer verschiedene Antworten.

    Oder hat man evtl. ne Möglichkeit von der Post Rechnungen mit Ust zu bekommen, um Vortseuer abzuziehen? Ich versende pro Tag ca. 15-20 Maxibriefe, so dass es richtig um Geld geht und billiger als die Post gibt es da kein Unternehmen.

    Oder macht DHL evtl. sowas? Ich hab zwar die HP von denen gründlich studiert, aber nix dazu gefunden. Das soll aber ja nicht heißen, dass es nicht trotzdem geht. Per Kundentelefon erfährt man da leider immer was anderes...

    Also wie sieht das bei euch aus?

    Vielen Dank!

  2. #2
    TP-Lady-Mod dorintia lebt für das TP und seine User dorintia lebt für das TP und seine User dorintia lebt für das TP und seine User dorintia lebt für das TP und seine User dorintia lebt für das TP und seine User dorintia lebt für das TP und seine User dorintia lebt für das TP und seine User
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    Zitat Zitat von Kugelfisch Beitrag anzeigen
    Oder hat man evtl. ne Möglichkeit von der Post Rechnungen mit Ust zu bekommen, um Vortseuer abzuziehen? Ich versende pro Tag ca. 15-20 Maxibriefe, so dass es richtig um Geld geht und billiger als die Post gibt es da kein Unternehmen.
    Nicht das ich wüsste. Aber wo ist jetzt das Problem noch die 19% draufzuschlagen?
    Ich mach es so - wenn Versand durch die Post gewünscht oder erforderlich ist - ansonsten verschick ich meine Pakete sehr problemlos mit Hermes. Für Großversender-Konditionen verschick ich noch zu wenig, da wirst du also um's nachfragen bei den entsprechenden Alternativen nicht drumrum kommen.
    Mit 'ner Betriebsprüfung kann ich noch nicht dienen...
    Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  3. #3
    TP-Member Kugelfisch macht alles soweit korrekt
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    Hermes ist gut, ich könnte da sogar von den Großversenderkonditionen profitieren (2,70 pro Paket), aber der Versand dauert einfach zu lang. Per Post kann ich bei uns im Briefzentrum bis 19 Uhr einliefern und am nächsten Tag ist die Ware da. Und weil sich das in div. Foren rumgesprochen hat bei den Kunden, können wir da kaum gegensteuern, ohne zu viele Kunden zu verlieren... Per Hermes läuft leider unter 3 Tagen gar nix, zumal hier immer schon früh morgens Abholung ist und somit alles, was an diesem Tag noch reinkommt, nicht mehr verschickt werden kann.

    Und wenn ich die 19% draufschlage, springen die Kunden ab, denen sind die 3,95, die ich verlange, schon zu viel... Klar, wir versenden kleine Kosmetikartikel, die manchmal nur ein paar Euro kosten, so dass die Portokosten voll zuschlagen...

  4. #4
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    Zitat Zitat von Kugelfisch Beitrag anzeigen
    Und wenn ich die 19% draufschlage, springen die Kunden ab, denen sind die 3,95, die ich verlange, schon zu viel... Klar, wir versenden kleine Kosmetikartikel, die manchmal nur ein paar Euro kosten, so dass die Portokosten voll zuschlagen...
    Ich handel auch eher mit Niedrigpreisartikeln... deswegen Hermes pauschal für 5,90 €, egal wieviel und immer versichert. Und wer dringend was brauch zahlt dann auch die Mehrkosten für DHL. Wenn ich was Kleines im Brief per DHL verschicke dann nur mit Einwurf-Einschreiben.
    Musst du halt abwägen... 19% weniger oder Kunden verlieren.
    Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  5. #5
    TP-Insider AO Gott macht sich hier sehr viel Mühe Avatar von AO Gott
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    Zitat Zitat von Kugelfisch Beitrag anzeigen

    Allerdings gibt es wohl Spielraum, diesen Betrag als durchlaufenden Posten zu behandeln und dabei auf die Ust zu verzichten, wenn man den gleichen Betrag vom Kunden verlangt, den man auch an die Post zahlt.

    Und genau hier wäre es mal interessant zu wissen, wer das macht aus dem Forum und ob so ein Vorgehen schon mal ner Betriebsprüfung standgehalten hat? Sowohl von div. Steuerbratern als auch vom FA bekommt man hier immer verschiedene Antworten.
    Hallo!

    Wieso sollte bzgl. dem Porto ein Spielraum bestehen? Selbstverständlich zählt ein durchlaufender Posten nicht zum umsatzsteuerlichen Entgelt, aber bei Porto haben wir es doch nicht mit einem durchlaufenden Posten zu tun!

    Bin jetzt ziemlich verwundert darüber, dass StB und FÄ hier unterschiedlciher Meinung sind.
    Gruss

    "Das hier ist keine Steuerberatung,alles freiwillig und unentgeltlich!!"
    "Pecunia non olet"
    "Niveau ist keine Tagescreme!"



  6. #6
    TP-Supporter eugenie ist auf einem guten Weg
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    Hallo,

    natürlich muss die USt auch auf das Porto weiterberechnet werden, wenn die Hauptleistung ustpfl. ist.

    Ich kann auch verstehen, dass Kunden, die wenige Artikel kaufen, über hohe Portoanteile verärgert sind.

    Aber es gibt da versch. Möglichkeiten: haben Sie schon mal den Versand über Pin AG versucht: in den Portokosten ist USt enthalten und trotzdem sind diese preiswerter als die Post. Nachteil ist zur Zeit noch, dass nicht alle Regionen beliefert werden. Einfach mal informieren: www.pin-ag.de

    Ansonsten geben Sie doch auch den Versand kostenfrei, wenn bestimmte Bestellgrößen - z.B. ab 75,-- überschritten sind!

    Gruß E.

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