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Thema: Verbraucherschutz / Sky

  1. #1
    TP-Greis Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Avatar von Philip Fuchslocher
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    Exclamation Verbraucherschutz / Sky

    Mahlzeit,

    ich hatte Ende August ein Abonnement bei Sky abgeschlossen. Es hat mich einfach mal gereizt.

    Anfangs gab es da einige Probleme. Die Smartcard wollte sich nicht freischalten lassen. Aufgrund der technischen Probleme die Sky damals hatte (Umstellung vom Premiere-System) hieß es dann, es sei schneller den alten Vertrag zu stornieren und einen neuen aufzusetzen. (Ich hatte bis dato bereits eine Woche lang auf Übernahme der Daten einer ausgetauschten Smartcard gewartet).

    Das Ganze ist beim Sky-Außenposten im Mediamarkt geschehen. Dieser hat die Stornierung dann direkt per Telefon bei der Händlerbetreuung vorgenommen, Decoder + Karte angenommen und dann den neuen Vertrag aufgesetzt.

    Beim zweiten Mal hat es erneut nicht funktioniert, was letztlich daran lag, dass der Kabelanbieter doch nicht KDG, sondern ein Privatanbieter. Hier hatte mich der Vermieter/Hausverwaltung einfach falsch informiert.

    Also das gleiche Spiel nochmal, alten Vertrag erneut im Mediamarkt telefonisch kündigen lassen und den dritten aufsetzen lassen. Diesmal hat auch alles wunderbar funktioniert. Allerdings empfand ich Preis-Leistungsverhältnis als unangemessen, gerade was die Bildqualität auf meinem Röhren-TV anging. Die Folge: Ich habe meinen Vertrag regulär widerufen. (Ist ja in den ersten 4 Wochen problemlos möglich).

    Das ging auch problemlos durch. Bestätigung bekommen, fertig. Dachte ich. Nun ist mir vergangene Woche aufgefallen, dass mir Sky monatlich doppelte Grundgebühr abbucht: Von den ersten beiden Verträgen, die ja angeblich vom Außenposten im Mediamarkt storniert wurden. Anruf bei der Sky-Hotline: Mein Fehler. Ich hätte das schriftlich einreichen müssen. Mein Argument, das Vertreter vor Ort hätte gemeint, es sei ausreichend, wenn er das bei der Händlerbetreuung storniert, da ja auch noch keinerlei Vertzragsleistung erfüllt wurde (Kein Empfang) war da egal. Damit wurde ich auf dem Problem sitzen gelassen.

    Daraufhin habe ich beim MM in München angerufen. Die Dame kannte mich noch und versprach sich darum zu kümmern. Eben rief sie wieder an und war erstmal stinksauer, dass ich den letzlich funktionierenden Vertrag wiederrufen hätte. Es hätte sie ja so viel Zeit und Mühe gekostet, das "zum laufen zu bringen". Sie würde das weitergeben was sie kann und ich würde dann schriftlich erfahren, wie und was möglich sei.

    Ich sehe mich in der Position: Ich will mein Geld für die eigentlich stornierten Verträge zurück. Klar kann ich mir vorwerfen, ich hätte eine schriftliche Bestätigung oder Ähnliches verlangen sollen, beim stornieren der ersten Verträge, aber auf der anderen Seite wähnt man sich im Fachhandel dann doch irgendwo richtig beraten. Welchen Sinn würde es für mich letztlich amchen, 3 Mal einen Vertrag auf gleichen Namen und Adresse abzuschließen?

    Langer Rede, kurzer Sinn: Wie würdet Ihr vorgehen- gesetzt dem Fall, dass Sky sich weigert die Verträge aufzulösen/Geld zurückzuerstatten?

    Ein wenig Hoffnung habe ich ja noch, da die Dame im MediaMarkt zumindest beim Vetragsabschluss und dem Versuch, es zum Laufen zu bekommen sehr engagiert war und bislang auch immer zurückrief, wenn es vereinbart war…

    //edit: Das Arbeitsrecht ist nur ungewollt reingerutscht

  2. #2
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    Damit kein Mißverständnis hängen bleibt: Ein Recht zum Widerruf gibt es im stationären Handel nur, wenn es explizit vereinbart wurde. Sonst gibt es nur ein Widerrufsrecht bei Haustürgeschäften und Fernabsatzverträgen.

    Aber in diesem Falle: Ich würde da den Aussenposten als Ansatzpunkt sehen, denn wenn die dir sagen, daß eine Kündigung bei denen ausreicht, dann haben sie für diese Aussage zu haften.
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    -Dieter Nuhr

  3. #3
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    Meines Erachtens sind die Außenposten von Sky bei MM Vertreter von Sky.

    Was die sagen, gilt, auch wenn das ein Sachbearbeiter bei der Hotline nicht in seinen Klicklisten haben.

    Insoweit sind die beiden ersten Verträge gekündigt, auch wenn in irgendwelchen AGB Schriftform vorgesehen wäre.

    Schwierigkeiten sehe ich allerdings darin, dass du für diesen Sachverhalt die Beweislast trägst.

    Die Rückgabe der Decoder und Karte könnte man m.E. als einen solchen Beweis ansehen bzw. als eine konkludente Kündigung. Das setzt aber voraus, dass der Vertrag als solcher nicht mehr nutzbar wäre.

    Dreimaliger Abschluss auf die selbe Adresse ist m.E. ein Indiz, aber kein Beweis.

    Sollte sich eine Kündigung nicht beweisen lassen, wäre evtl. noch eine Anfechtung oder ein Rücktritt wg. Unmöglichkeit denkbar. Aber dazu wäre mehr Input von deiner Seite notwendig.

    In meinen Augen steht und fällt sehr viel mit der Aussage der Sachbearbeiterin. Je nachdem, wie wichtig dir es ist, geh doch mit ner Schachtel Pralinen und nem Kumpel, der zufällig dann in der Nähe steht hin und entschuldige dich für den "Aufwand für nix" sehr detailiert und konkret.

    Das würde dann zwar ein recht schwacher Beweis sein, aber gegen die von MM/Sky angeordnete Spontanamnesie sehr effizient wirken.

    Viel Erfolg fith

  4. #4
    TP-Greis Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Philip Fuchslocher lebt für das TP und seine User Avatar von Philip Fuchslocher
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    Wie geschrieben, die Sachbearbeiterin ist "auf meiner Seite" und wollte das gestern wohl mit Ihrem Außendienstler besprechen. Sie hat mir am Telefon auch nochmals gesagt, das es falsch ist und Ihrerseits gekündigt wurde- nur ist sie eben auch stinkig, dass ich am Ende doch nicht bei Sky geblieben bin, sondern vom regulären Widerrufsrecht gebrauch gemacht habe, weil mir das Angebot eben nicht gefallen hat. Daher weiß ich nicht, mit wie viel Elan sie da nun noch rangeht…

  5. #5
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    Welches Reguläre Widerrufsrecht? Wurde eins vereinbart? Wenn nicht, muss Sky deine Kündigung eigentlich nicht akzeptieren.

    Zudem ist es mehr als Verwunderlich, daß zur Nachbesserung ein Vertrag gekündigt und ein neuer geschlossen wird..
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    -Dieter Nuhr

  6. #6
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    Zitat Zitat von BSE Royal Beitrag anzeigen
    Daher weiß ich nicht, mit wie viel Elan sie da nun noch rangeht…
    Eben, daher mein Vorschlag... insbesondere denke daran, dass sich der ganze Mist auch mehr als ein Jahr ziehen kann.


    @adromir: sky HAT die Kündigungen akzeptiert. Nur weiß die Buchhaltung bzw. der Sachbearbeiter nichts davon.

    Welches "Widerrufs-" bzw. Rücktrittrecht daher einschlägig ist, ist in meinen Augen müßig.

  7. #7
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    @adromir:

    Der letzte (funktionierende) Vertrag wurde regulär widerrufen und auch anstandslos von Sky durchgeführt. (Der Widerruf funktioniert da wohl auch wenn im Laden abgeschlossen. Evtl. weil man die Leistung ja erst im Nachhinein wirklich erleben kann, weil sie nicht greifbar ist wie z.B. ein TV im Laden?)

    Die ersten beiden Verträge wurden gekündigt, da sie mit der mir jeweils nicht zur Verfügung gestellten Karte nicht funktioniert haben (2 x falsche Karte). Normalerweise würde in so einem Fall zwar ein reiner Kartentausch ausreichen, bei weiterhin bestehendem gleichen Vertrag, allerdings hatte Sky, wie oben geschrieben, zu der Zeit grad Probleme mit dem System + Umstellung von Premiere, so dass sie das Neuzuweisen einer anderen karte zu einem bestehenden Vertrag nicht hinbekommen haben. Ergo: Auflösung der alten Verträge und Neuabschluss mit neuer Karte.

    Nachdem ich nun aber nicht mehr in München, sondern in Leipzig wohne, ist ein rasches Vorbeigehen nicht drin- sonst würde ich das sogar tun. Sie hatte sich damals wirklich für eingesetzt, dass es bei mir läuft, wie geschrieben, sie war sehr engagiert…

  8. #8
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    Ich weiß von einem Arbeitskollegen das solche Geschäfte in Supermärkten mit Vertretern oft schief gehen.
    Bei ihm war es damals 1&1 DSL, der Vertreter vor Ort wollte auch einen bestehenden Vertrag kündigen und in einen besseren Umwandeln etc.
    Es kam wie es kommen musste, alles ging schief und die Sache landete beim RA...

    Und nach dem ich hier diese Geschichte von Sky lese...
    Gestern klingelte so ein Vertreter von denen an der Tür, ich hatte kein Interesse und auch keine Zeit, da wurde der Kollege pampig und unhöflich...

    Ich glaube das ist alles nicht das Ware mit diesen Pay-Angeboten.
    Man soll für eine Leistung bezahlen und fühlt sich am Ende doch immer nur Abgezockt...
    Gruß Torsten
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    Aber Vorsicht: Meine Bilder können nicht sprechen

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  9. #9
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    Hast Du irgendetwas schriftliches in der Hand, dass die ersten beiden Verträge aufgelöst wurden? Wenigstens eine Verrechnung des alten Decoders auf der Rechnung für den neuen?

    Zu diesen Ständen kann ich mich dem letzten Posting nur anschließen. Das sind letztendlich "Drücker" die oftmals rein auf Provisionsbasis arbeiten, an Kündigungen haben die kein Interesse, da dann auch die Provision wieder flöten ist. und Sky/Premiere hat noch nie einen Preis für Kundenfreundlichkeit gewonnen. Bei Zahlung per Lastschrift würde ich bei denen wohl kurz vor Ende der Widerrufsfrist die Lastschrift stornieren lassen, ansonsten wird das ein langer Kampf, das Geld zurück zu bekommen.

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