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Thema: SEO-Dienstleistung: Haftung/Schadensersatz ausschließen

  1. #1
    TP-Newbie
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    Cool SEO-Dienstleistung: Haftung/Schadensersatz ausschließen

    Hallo,

    ich habe eine generelle Frage, auf diese ich mir hier eine richtungsweisende Antwort erwarte – und keine 100% verbindliche Antwort.
    Ich, Einzelunternehmer nach Kleingewerberegelung agierend, überwiegend geschäftliche Kunden, biete Service Dienstleistungen (SEO) für kleinere bis größere Projekte an. Kunden ausnahmslos Deutsch.

    Nun meine Frage:

    Wie sieht es mit der Haftung aus, wenn eine SEO-Dienstleistung., negative Auswirkungen auf das Google Ranking haben sollte, bzw. im schlimmsten Fall zu einer De-Indexierung der Webseite des Kunden und damit zu einem massiven Traffic-Einbruch führen sollte?
    Kann man mögliche Schadensersatzansprüche z.B. wegen entgangenen Gewinns ausschließen, indem man den Kunden über etwaige Risiken aufklärt und sich von diesen z.B. eine Unterschrift einholt? Denn hier kann es für größere Webseiten schnell in den sechs-stelligen Bereich gehen.

    Um es klarzustellen: Ich biete ausschließlich hochwertige Dienstleistungen an und alle Kunden waren bisher mit den Ergebnissen zufrieden. Trotzdem besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass oben genannter Fall eintreten KÖNNTE. Hier möchte ich nicht mit meinem Privatvermögen haften, da ich nur das ausführe, was der Kunde bestellt hat (KEINE BERATUNG!). Dieser sollte schon selber einschätzen können, welche Backlink-Bildung weniger geeignet wäre (Bspw: 4000 Social Bookmarks für eine brand-neue Seite…).

    Vielen Dank,
    Olaf

  2. #2
    TP-Veteran
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    Zitat Zitat von OlafMuensti Beitrag anzeigen
    Wie sieht es mit der Haftung aus, wenn eine SEO-Dienstleistung., negative Auswirkungen auf das Google Ranking haben sollte, bzw. im schlimmsten Fall zu einer De-Indexierung der Webseite des Kunden und damit zu einem massiven Traffic-Einbruch führen sollte?
    Kann man mögliche Schadensersatzansprüche z.B. wegen entgangenen Gewinns ausschließen, indem man den Kunden über etwaige Risiken aufklärt und sich von diesen z.B. eine Unterschrift einholt?
    Hallo,
    zwischen Unternehmen kannst Du vertraglich regeln, was immer Du möchtest. Also auch Haftungsausschlüsse bzw. -begrenzungen.

    Allerdings muss dann die Formulierung auch rechtlich korrekt sein, ansonsten geht der Schuss nach hinten los. Also auf jeden Fall ein Rechtsanwalt hinzuziehen.
    Einen kompletten Ausschluss der Haftung würde ich als Kunden auch nicht akzeptieren.

  3. #3
    TP-Lady-Mod
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    Zitat Zitat von OlafMuensti Beitrag anzeigen
    Dieser sollte schon selber einschätzen können, welche Backlink-Bildung weniger geeignet wäre (Bspw: 4000 Social Bookmarks für eine brand-neue Seite…).
    Wenn die Kunden das alles selber könnten bräuchten sie dich nicht...
    Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  4. #4
    TP-Specialist
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    Schade, dass Du die Energie, die Du nun investierst um Formulierungen zu suchen, das Risiko Deiner Tätigkeit auf Deinen zahlenden Kunden abzuwälzen, nicht investierst, um Deine Arbeit so gut zu machen, dass es gar nicht erst dazu kommt.

    Nenn' mir einen Grund, warum ich Dich buchen und zahlen sollte, wenn Du noch nicht mal bereit bist, für Deine Arbeit einzustehen?

  5. #5
    TP-Lady-Mod
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    Außerdem... wenn du das 4000-Social-Bookmarks-Paket nur verkaufst um des "verkaufen willens" und den Kunden in keinster Weise "beraten" willst... dann kann ja von Optimierung keine Rede mehr sein... aber die bietest du schließlich an.

    Und wenn ich überlege wie oft ich "beraten" muss...
    Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.

  6. #6
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    Also theoretisch haftest du ja, wie dir wahrscheinlich schon bekannt ist, voll, da du Einzelunternehmer bist. Wenn sich also eine große Firma den Spaß erlaubt dich zu verklagen, weil du ihr Suchmaschinenranking deutlich verschlechtert hast, hast du erstmal schlechte Karten. Ich würde mich, wie dir Copy bereits geraten hat, im Vertrag mit der jeweiligen Firma von jeglicher Haftung im Falle einer Verschlechterung distanzieren. Danach wird es dir zwar deutlich schwerer fallen, Kunden zu finden, die das auch mitmachen, aber du bist zumindest auf der sicheren Seite. Ansonsten vielleicht mal über eine Haftpflicht nachdenken, oder die Gesellschaftsform wechseln...

    Die Haftpflicht ist aber teuer (frag mal bei deiner Bank) und eine Kapitalgesellschaft erfordert jede Menge Buchhaltung und relativ hohe Gründungsinvestitionen (und manche Kunden werden auch da den Kopf schütteln). Wenns dir aber wirklich ernst ist damit, solltest du mal über diese Alternativen nachdenken.

  7. #7
    TP-Newbie
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    Du solltest Deine Kunden auf jeden Fall auf das Risiko hinweisen. Und das natürlich schriftlich und nicht nur mündlich. Sie sollten Dir das unterschreiben. Damit bist Du dann grundsätzlich deutlich besser abgesichert.
    Vielleicht verlierst Du den einen oder anderen Kunden dadurch. Aber das wären dann sowieso die Kunden, die Dich nachher vor Gericht zerren würden.

  8. #8
    TP-Senior Avatar von celtic
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    In der Regel läuft es doch so ab. Der Kunde bezahlt für eine Dienstleistung und die bekommt er von Dir. Wenn die Dienstleistung erfüllt ist (z.B. Webkatalogeinträge, OnpageOptimierung usw.), ist es doch ok, wenn man die Haftung für das Ergebnis ausschliesst. Denn darauf hast Du als SEO keinen direkten Einfluss. Vorausgesetzt, Du versprichst ihm im Vertrag nicht ausdrücklich eine TOP10-Plazierung siehe LINK

    Wenn die Seite des Kunden aus dem Index fliegt: Wie will er das nachweisen, das es an der Optimierung liegt und keine anderen Gründe dafür gibt?
    Es gibt Tage, da verliert man...und es gibt Tage, da gewinnen die anderen.
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