Du meinst für den Preis des Mainboards lohnt sich das? Solche Fälle musst du mit einkalkulieren.
Hallo, da es mein erster Fall ist, wollte ich erstmal nachfragen, wie ich da am besten Vorgehe.
Also folgendes hat sich zugetragen.
Ich habe einem Kunden ein Mainboard zugeschickt. Nach 2-3 Tagen kam eine Mail mit der Rückgabe. Soweit sogut. Ich hatte ihn noch gefragt was der Grund sein... keine Antwort.
Ich habe das Mainboard erhalten und schon beim auspacken habe ich gesehen, das ein Speicherbaustein zur hälfte abgeplatz ist. Scheinbar beim verschrauben des Mainboards mit dem Schraubenzieher abgerutscht (Sitzt genau neben der Verschraublöcher). Zumindest es es kein Baustein keinesfall warm wird.
Ich habe noch die Bilder die ich für die Auktion gemacht habe und da sieht man anhand der Seriennummer und das der Baustein zu diesem Zeitpunkt heile war. Nach den Bildern wurde das Mainboard verpackt und wurde sicher gelagert.
Ich hatte den Kunden zunächst angeschrieben, dass das Mainboard Beschädigt wurde und keine Rückgabe möglich sei.
Seine Antwort war, dass das Teil schon bei der Lieferung gebrochen war und er innerhalb von 7 Tagen sein Geld zurück haben möchte.
Wie sieht es rechtlich aus. Habe ich gute Chancen?
P.s Falls ich hier im falschen Forum bin, bitte verschieben.
Du meinst für den Preis des Mainboards lohnt sich das? Solche Fälle musst du mit einkalkulieren.
Alles was ich hier so schreibe ist nur meine ganz persönliche Meinung.
Hi,
nun Du hast natürlich rechtlich die Möglichkeit x% Wertersatz vom zu erstattenden Kaufpreis abziehen. (z.Bsp. für die Reparatur)
Nur wenn der Kunde behauptet, dass es defekt bei ihm ankam musst Du das Gegenteil beweisen. Da reicht Dein Foto wahrscheinlich nicht. Vor allem nicht wenn der Kunde noch einen zufällig anwesenden Zeugen aus dem Hut zaubert. Dann müsstest Du schon einen Gutachter beauftragen der die mechanische Beschädigung bestätigt. Ob der Aufwand in Relation zum Preis steht?
Ich habe aber noch nie erlebt, dass ein abrutschender Schraubendreher solchen Beschädigungen verursacht. (Und ich habe über 20 Jahre Computer repariert.) Zum anderen müssten dann auch in der Nähe auch Kratzspuren zu sehen (Lupe) sein.
Wie schon Dorintia schrieb, einen gewissen Schwund solltest Du einkalkulieren.
Einkalkuliert ist soetwas, aber wenn der Schaden grob fahrlässig ist...
Heute habe ich z.b eine externe Festplatte zurückerhalten. Das Gehäuse weist an den Seiten Öffnungspuren auf, einmal kurz geschüttelt und man hört etwas im inneren. Ich habe kurz an gezogen und schon hatte ich die Festplatte in der Hand.
Ich habe den Kunden erstmal angeschrieben, dass die Garantie dadurch weg ist. Nunja warten wir mal auf eine Antwort =)
Bist Du sicher, dass die neue Festplatte noch drin ist oder jemand seine defekte "kostengünstig" tauschen wollte?
Ich denke eher, er hat es versucht. Irgendwie sieht es ao aus, als wenn versucht wurde das Label abzuziehen.
Scheibar hat er aber gemerkt, dass es auffällt oder aber er hat sich durch wärme gelöst.
Ja manche Betrügereien sind schon extrem...dämlich. Viele Kunden gehen wohl davon aus, dass sie mit einem Großkonzern Geschäfte machen, wo so ein Bagatellschaden schonmal aus Kulanz oder Personalmangel in der Garantieabwicklung durchgeht.
Zumindest der Fehler mit dem Mainboard könnte aber in der Tat "natürlich" entstanden sein. Um ein vergossenes IC (und dazu zählt ja auch ein Speicherbaustein) mechanisch zu zerstören bedarf es schon einigen Aufwands. Viel einfacher geht es bei einem echten Kurzschluss. Ich hab schon ganz andere explodierte Halbleiter gesehen![]()
Sieht man hier irgendwo ein Bild von dem Schaden?
Ansonsten würde ich da einfach Kosten abwägen.
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