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Thema: Steuerberater ja oder nein? Kosten Steuerberater

  1. #1
    TP-Junior Alingo macht alles soweit korrekt
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    Question Steuerberater ja oder nein? Kosten Steuerberater

    hi!

    habe mein gewerbe (bauingenieurleistungen und handel) frisch angemeldet (start 01.01.04) und hätte jetzt gerne gewusst, ob es sinnvoll ist, sich für die buchhaltung einen steuerberater zu nehmen?
    zur Info: ich schätze und (erhoffe ;-) meinen gewinn auf ca. 10.000 euro / jahr...

    welche erfahrung habt ihr (als anfänger) gemacht? besser mit oder ohne steuerberater? er kennt warscheinlich auch die einen oder anderen kniffe...

    tips für sinnvolle software hab ich ja schon, aber sind diese programme so einfach zu bedienen, dass auch ein anfänger mit seinem "absoluten start-up-know-how" seine buchhaltung alleine geregelt kriegt?

    wie zeitaufwendig ist es, wenn man alles alleine macht?

    Achja, und ganz wichtig: Was kostet ein Steuerberater und wie wird er honoriert? stundensatz / pauschale / prozentsatz ???

    danke für eure antworten.

    gruß
    marco
    if you wanna run with the wolves, don´t be a puppy...

  2. #2
    TP-Special Mod TP-Sponsor Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Thomas ist einer der Eckpfeiler des TP - ohne ihn geht nichts Avatar von Thomas
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    Re: Steuerberater ja oder nein? Kosten Steuerberater

    Uns sagte damals beim Start in die Selbstständigkeit der Unternehmensberater, dass es sehr wichtig sei, einen Steuerberater (Stb) zu wählen, der Ahnung von der Branche hat, und nicht einen x-beliebigen Stb.

    Wir haben dann unsere Lieferanten/Großhändler (ich betreibe einen Naturkost-Einzelhandel) gefragt, welche Stb. aus ihrer Erfahrung für uns gut seien.

    So haben wir dann einen gefunden, der Ahnung von der Branche hat (er ist der Stb. eines Naturkostgroßhandels und mehrer Bioläden). Später - bei einer Steuerprüfung - hat sich seine Branchenkenntnis dann auch wirklich sehr positiv bemerkbar gemacht

    Original geschrieben von Alingo
    Achja, und ganz wichtig: Was kostet ein Steuerberater und wie wird er honoriert? stundensatz / pauschale / prozentsatz ???
    da gibt es verschiedene Möglichkeiten, das lässt sich (in Grenzen) auch verhandeln.
    ein Beispiel findest du in diesem Beitrag von mir (der erste auf der Seite)

  3. #3
    TP-Junior markush macht alles soweit korrekt
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    Theorie und Praxis.

    Nun, habt Ihr davon, wenn euch der Steuerberater Ende 2004 sagt, dass das Jahr 2002 furchtbar schlecht gelaufen ist und die Liquidität 2005 knapp wird, wenn der Umsatz gleich bleibt?

    Dann wird es zu spät sein, entscheidende Weichen zu stellen. Also, der Steuerberater kann eure Buchhaltung machen, aber euer unternehmerisches Know-how nicht übernehmen.

    Verwechselt einen Steuerberater nicht mit einem Unternehmensberater!

    Gruss,

    Markus

  4. #4
    TP-Senior Joern macht alles soweit korrekt
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    @markush was hast du den für einen Steuerberater, der 2002 Ende 2004 erstellt ? Den würde ich mal wechseln.

    Ein Steuerberater ist von der Quali wesentlich höher als ein Unternehmensberater. Jeder xxx kann ein Schild an die Tür mit "Ich bin Unternehmensberater" hängen. Steuerberater müssen eine schwierige Prüfung ablegen.
    Gruß Jörn

  5. #5
    TP-Junior markush macht alles soweit korrekt
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    jörn, es gibt gute und schlechte ärzte, gute und schlechter malermeister und gute und schlechte steuerberater.

    sicherlich hast du recht, dass der titel "unternehmensberater" nicht geschützt ist. deshalb sollte man die qualifikation prüfen und natürlich ein gespräch mit einem berater führen, ganz unberbindlich.

    bei einem steuerberater darfst du nicht davon ausgehen, dass dieser unfehlbar ist. und unternehmensberater, die sich am markt behaupten, müssen doch irgendwie qualifiziert sein.

    oder sind die berater von ernst & young, roland berger, pwc, etc. alle niedriger anzusiedeln???

    by the way: ich bin unternehmensberater;-)

  6. #6
    TP-Insider BEBOUB bringt sich richtig ein BEBOUB bringt sich richtig ein
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    Hallo Jörn,

    Ihre Ausführung betreffs StB contra UB ist in dieser Form sachlich nicht ganz richtig und man sollte sie „so“ nicht stehen lassen.

    Steuerberater, es gibt zur Zeit 63.733 in Deutschland, werden vom Schwerpunkt her dazu ausgebildet, um Privatpersonen in steuerlichen Fragen zu beraten und zu vertreten.

    Einerseits geht dies bereits aus der Prüfungsordnung für Steuerberater hervor, in der Verfahrensrecht und Ertragssteuern den Ausbildungsschwerpunkt bilden, während Buchführung und Bilanzwesen nur einen verhältnismäßig kleinen Anteil ausmachen.

    Andererseits ergibt sich dies aus den Erfordernissen des Marktes, weil es nun halt einmal mehr Privatkunden als Firmenkunden gibt und ein durchschnittlicher Steuerberater in seiner Mandantschaft rund fünf mal mehr Privatkunden als Firmenkunden betreut.

    Von der Ausbildung her verfügen nicht ganz 25% der Steuerberater über einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss, sie haben nach abgeschlossener Berufsausbildung und entsprechender Wartezeit die Prüfung zum Steuerberater abgelegt, die Vorbereitungsdauer hierzu beträgt, je nach Lehrgangsart, zwischen 40 und 70 Tagen.

    Ob in diesem nur begrenzten Zeitraum eine Wissensgrundlage vermittelt werden kann, die der von Dipl. Kaufleuten oder Dipl. Betriebswirten entspricht, die dafür im Vollzeitstudium zwischen 8 und 10 Semester benötigen, vermag ich zu bezweifeln, dies steht hier aber auch gar nicht zur Diskussion.

    Grundsätzlich geht es ja auch gar nicht darum festzustellen, wer besser oder schlechter ist, denn beide haben ihre Berechtigung, sie nähern sich Unternehmen und Privatpersonen nur aus jeweils unterschiedlichen Richtungen.

    Der eine (Steuerberater) kommt aus der steuerlichen Ecke und blickt verstärkt auf die Privatperson und der andere (Unternehmensberater) kommt aus der strategischen Ecke und blickt verstärkt auf das Unternehmen, nur… da Unternehmen und Privatperson mitunter ein- und dieselbe Person sind, erfordert dies ab und an das vereinte Wissen aus beiden Disziplinen.

    Natürlich gibt es auf beiden Seiten die sogenannten „schwarzen Schafe“, aber man sollte hierzu immer bedenken, dass man vom jeweiligen Mandanten rein subjektiv zum „schwarzen Schaf“ gemacht werden kann, z.B. dann, wenn ein zwar stimmiges und sorgfältig erarbeitetes Ergebnis abgeliefert wird, dieses Ergebnis aber nicht mit den Erwartungen des Mandanten konform geht.

    Von der Kundenbindung her haben Steuerberater allerdings einen klaren Kundenbindungsvorteil gegenüber den Unternehmensberatern, denn... welcher Mandant hat schon das Wissen, seinem Steuerberater ggf. eine Unterlassung nachweisen zu können, wenn er sich nicht selbst ständig mit der Materie (Unternehmen und Steuern) beschäftigt und dann im Grunde keinen Steuerberater mehr bräuchte ?

    Mandant und Steuerberater geraten irgendwann in eine Arbeitsabwicklungsroutine bei der die Qualität der Beratung, ab einer gewissen Zeitdauer der Zusammenarbeit, vom Mandanten nicht mehr in Frage gestellt wird… jede Argumentation verläuft sich dann in der Aussage: „wird der schon richtig machen, er macht das ja lange genug für uns…“.

    Aber selbst bei einer nur kurzfristigen Begleitberatung deckt ein Unternehmensberater nicht selten Unterlassungen des Steuerberaters auf, die den Mandanten in der Vergangenheit geschädigt haben und seine zukünftige Entwicklung negativ beeinflussen, seien es z.B. vergessene Ansparabschreibungen, nicht beantragte Zuschüsse, unterlassene Hilfe bei der Bestellmengenoptimierung (welcher Steuerberater kennt z.B. die Andler'sche Formel) und und und...

    Deshalb… nicht gleich alle Berater in einen Topf werfen, jeder Unternehmensberater hat Referenzen, die er benennen kann und einen guten Steuerberater zu finden, ist mit Sicherheit nicht minder problematisch.

    Im übrigen haben verschiedene Steuerberaterkammern Fortbildungen und Expertenpools für Steuerberater eingerichtet, um den Kollegen betriebswirtschaftliche Fragen zu beantworten und betriebswirtschaftliches Wissen zu vermitteln…

    Warum man dies wohl tut, wenn sich doch alle Steuerberater bereits durch Ablegung Ihrer Prüfung als Spezialisten für Unternehmen empfehlen ?

    MfG
    M. Grigo
    I N F O:
    Die nächste Gruppen-Veranstaltung mit dem Thema: "Wie erstelle ich meinen Businessplan" findet im November statt.

    Anfragen bitte an unsere eMail!

  7. #7
    TP-Senior Joern macht alles soweit korrekt
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    @markush ich wollte nicht alle U-Berater über einen Kamm scheren. Es gibt gute und Schlechte. Das Problem ist nur, dass sich die Guten wie von EY, PWC,... wohl kein Normalsterblicher leisten kann.

    @BEBOUB Darfst Du sagen ;-)

    Ich komme zufällig aus der Branche. Es gibt bestimmt viele Berater die nur EST-Erklärungen mit Anlage N machen. Aber die meisten sind das nicht. Das Kernfeld eines gescheiten Stb. sind qualifizierte Abschlüsse, Buchhaltungen und komplexe EST-Erklärung und nicht zuletzt die betri.wirtsch. Beratung.

    So wie du gegen Stb. redest merkt man schon, dass du aus U-Branche kommst. Seltsam nur das auch Stb. deine Partner sind (lt. Website).

    Aber lassen wir das Thema. Es gibt auf beiden Seiten Gute und Schlechte. Einverstanden ?
    Gruß Jörn

  8. #8
    TP-Junior markush macht alles soweit korrekt
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    ja, das ist ein thema für sich.

    ich möchte auch nur verdeutlichen, dass sich ein steuerberater nicht wirklich für unternehmen interessieren kann, die vielleicht 200.000 euro umsetzen.

    die paar euro, die er abrechnen kann, sind nicht der mühe wert. deshalb darf der kunde nicht erwarten, dass eine betriebswirtschaftliche beratung mit im preis ist.

    alles hat seinen preis. die vielzahl der gründer sind sich nicht im klaren, dass sie alles das, was sie nicht können, zum markpreis einkaufen müssen.

    die erste frage bleibt aber bei vielen: wo gibts es zuschüsse.

    gruss, markus

  9. #9
    TP-Senior Joern macht alles soweit korrekt
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    Je nach Branche sind doch TEUR 200 Umsatz nicht schlecht und ein Stb nimmt den gerne als Mandanten an.

    Das Problem ist, dass viele der Mandanten denken, dass mit der Gebühr für die BH und den JA alle Fragen, wirklich alle , abdeckt sind. Dem ist eben nicht so, wie du bereits geschrieben hast.
    Gruß Jörn

  10. #10
    TP-Member gina macht alles soweit korrekt
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    Hallo Alingo,

    ich habe selbst den gewerbeschein für unternehmensberatung und mir sehr wohl einen steuerberater genommen. ich weiss nicht, wie es bei euch in deutschland aussieht, aber in Ö sind die steuern ein ziemlicher dschungel...
    ich schreib mir meine beleglisten (einnahmen-ausgaben-rechnung) selbst, der steuerberater macht einfach den jahresabschluss. so behalte ich selbst die einnahmen und ausgaben im auge und mach natürlich meine liquiditätsplanung auch entsprechend, der steuerberater hilft mir letztlich im umgang mit dem finanzamt und beim steuern sparen.

    wichtig ist der hinweis von markush: wenn sämtliche belege ausschließlich beim steuerberater verarbeitet werden und du im haus keinen überblick über die einnahmen und ausgaben hast, werden steuerberater leicht zur falle. viele gescheiterte unternehmen hatten keinen zeitnahen überblick über ihr rechnungswesen und wenn du dann tatsächlich erst gegen ende des jahres deinen ersten besprechungstermin mit dem steuerberater hast kann es leicht zu spät sein

    wie bei allen beratern sollte es auch beim steuerberater so sein, dass er dir mehr geld spart als er dich kostet. zum finden eines geeigneten steuerberaters schließe ich mich vor-schreibern an, lass dir empfehlen und führ ein erstgespräch vielleicht mit mehreren durch, klär dabei auch die kostenfrage und die leistungsbasis ab.

    wünsche dir krisenfestigkeit
    gina

  11. #11
    TP-Newbie Jonas1234 macht alles soweit korrekt
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    Question

    Wer kann mir Tipps zum Ausfüllen meiner ersten Umsatzsteuererklärung als Kleinunternehmer geben? Habe mich im Juni 2006 als Dienstleister mit einem Event Managment selbständig gemacht. Gibt es ausgefüllte Beispielformulare? Habe im Monent überhaupt keinen Plan!

  12. #12
    TP-Greis SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User SvenWeb lebt für das TP und seine User
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    Beispielformulare gibt es nicht. Es gibt aber bei dem Programm Elster eine Hilfe was in die einzelnen Kennzahlen einzutragen ist. Bei einem Kleinunternehmer ohne EU-Sachverhalte ist zum Beispiel nur der Gesamtumsatz einzutragen, mehr nicht. Der dürfte auf Seite 1 einzutragen sein. Sachen wie Name und Anschrift sollten natürlich auch eingetragen werden - Unterschrift nicht vergessen und fertig ist das ganze.

    Gruß
    Sven
    Lieber sich das Hirn verrenken, als dem Finanzamt was zu schenken
    Immer informativ: Linkliste Steuerrecht | Steuerlexikon | Die EÜR | Steuerinfothread | Googlebedienung

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