Mal von den Anwälten abgesehn... was würdest du machen wenn ein Kunde bei dir zu den höheren Preisen bestellt, dann nach 'nen paar Tagen sich bei dir meldet und nachfragt.............................
Hallo,
weiß jemand, ob rechtlich was dagegen spricht in 2 Shops unterschiedliche Preise auf dieselben Artikel zu verlangen?
Ich habe vor meinen "alten" Online Shop durch einen neuen moderneren zu ersetzen. In der Übergangszeit würde ich gerne beide nebeneinander laufen lassen und den neuen ersteinmal zu Testzwecken missbrauchen. Ich würde gerne testen wie etwas höhere Versandkosten angenommen werden und den Warenwert für Versandkostenfreie Lieferung möchte ich ebenfalls anheben. Auch würde ich gerne einige knapp kalkulierte Artikel im Preis anheben.
Bevor ich diese Änderungen an meinem Shop vornehme von dem ich leben muss, würde ich gerne vorsichtig antesten.
Das Problem sind halt die unterschiedlichen Artikel auf gleiche Artikel. Die Shops haben unterschiedliche Domains, aber logischerweise den selben Inhaber im Impressum.
Ist mein Vorhaben Futter für unterbezahlte Anwälte oder kann man das machen?
Eigentlich ist es ja Gang und Gebe z.B. bei Auktionshäusern. Jeder sagt zwar "Gebühren zahlen wir", hat dann aber doch höhere Preise als im Online Shop außerhalb, weil es teilweise auch rein rechnerisch auch garnicht anders geht.
LG Day
Mal von den Anwälten abgesehn... was würdest du machen wenn ein Kunde bei dir zu den höheren Preisen bestellt, dann nach 'nen paar Tagen sich bei dir meldet und nachfragt.............................
Na dann auf Kulanz die Differrenz erstatten.
Das Problem dürften wohl aber tausende Händler bei den Auktionshäusern haben![]()
Oder mal ganz vorne anfangen...spricht rechtlich etwas dagegen 2 Shops mit dem selben Themengebiet, aber unterschiedlichen Design und auf verschiedenen Domains zu betreiben?
Spricht etwas dagegen, dass Du als "ehrlicher" Gewerbetreibender auftrittst und als solcher ehrliche Preise für ehrliche Produkte lieferst?
Sorry, aber ich verstehe es gerade nicht! Du redest was von "in der Übergangszeit" und von "nebeneinander laufen lassen und den neuen ersteinmal zu Testzwecken missbrauchen" und dann kommen solche Stilblüten wie "Das Problem sind halt die unterschiedlichen Artikel auf gleiche Artikel." Nee, schon klar.
Generell: Ich - als Laie in Deinem Bereich - habe mehr den den Eindruck von: Abzocke. Überzeuge mich vom Gegenteil.
lg
wys
Ich sag mal: OMmmmm ....
Anwalt fragen!weiß jemand, ob rechtlich was dagegen spricht in 2 Shops unterschiedliche Preise auf dieselben Artikel zu verlangen?
Ansonsten merkst du ja an der Reaktion, dass dies nicht auf Gegenliebe stößt.
Teste es aus und sage uns was dabei rausgekommen ist.
Genau genommen, was spricht dafür?
<Scherzfrage!>Oder hast du andere Aufkleber für deine Produkte erhalten?</Scherzfrage!>
Gunder
Meine Meinung: Lass es sein.
Naja, scheinbar wirklich nicht aus der Materie, aber macht ja nix.
Ein Beispiel. Ich versende aktuell zu Pauschalpreisen von 4,90 Euro je Lieferung, egal wieviele Pakete und egal wie lang. Abgesehen davon, dass ich ich alleine bei einem Paket wenn es länger als 120cm beim reinen Portopreis schon draufzahle, sind die Umkartons und das Füllmaterial noch garnicht mal im Preis mit drin. Dann packe ich an manchen Paketen mal locker 20 Minuten, bei manchen Fällen sogar mal 40 Minuten(ist dann aber schon selten). Aber rechnet die Zeit des verpackens auf euren Stundenlohn. Also ich komme da locker auf 2-stellige Werte.
Versandrisiko trage ich sowieso.
Also Abzocke möchte ich das nicht nennen, eher Selbstverstümmelung. Warum dann nur 4,90 Euro Versandkosten??? Die Preise sind wie überall an die Mitbewerber angepasst, die teilweise noch draunter liegen.
Geiz ist halt Geil bei der Kundschaft.
Ich möchte halt mal was probieren und wenigstens auf 6,90 Euro hoch gehen und das ganze pro Paket und nicht mehr pro Lieferung.
Das ganze kann also im Extremfall für den Kunden schon mal 4x so teuer werden wie vorher, ich lege da aber immernoch drauf und muß mit der Ware subventionieren.
Zu den Artikelpreisen....in den letzten Jahren haben die Verkaufspreise in meiner Branche immer mehr den EK genähert. 30-40% unter empf. VK sind keine Seltenheit mehr. Verdient wird nicht wirklich mehr.
"Handlingkosten" für die Artikel sollten im Artikelpreis enthalten sein. Wenn Du ein Paket 40 Minuten packst hast Du ja entsprechend viele Artikel, an denen Du entsprechend verdienst - falls nicht arbeitest Du entweder zu langsam oder die Kalkulation stimmt nicht.
Auf ebay oder generell?Zu den Artikelpreisen....in den letzten Jahren haben die Verkaufspreise in meiner Branche immer mehr den EK genähert. 30-40% unter empf. VK sind keine Seltenheit mehr. Verdient wird nicht wirklich mehr.
Unterschiedliche Preise sind an sich m. E. kein Thema, solange sie über EK liegen. Ob die Kunden sich dann am Ende evtl. verarscht vorkommen steht auf einem anderen Blatt.
[OT]mal so ein Silvaner-Gedanke nebenher: wird da der D A Y T R A D E R der Geister, die die daytrader riefen, nimmer Herr? Sind das nicht die Hardcore-Spekulanten vom Parkett? Steht uns da ein Aliaswechsel zum "Herrn Kolonialwarenrat" bevor? Ey echt, entweder du bewegst dich im Wettbewerb, der dir scheinbar Auskommen gewährt, oder du lässt es. Aber das eine tun, drüber beklagen und über vierfache Versandkosten spekulieren ... mögen die Marktgeier dir gnädig sein![]()
grüssle, Steff
Ein gutes Beispiel für zwei Shops von ein und den selben Personen ist Norsk-It und E-Bug.
Hier gibt es auch zwei Shops mit unterschiedlichen Preisen und niemanden stört es...
Man sollte seine Produkte schon so kalkulieren, das man nach Möglichkeit Gewinn erzielt, aber zumindest so, das die Selbstkosten gedeckt sind.Zitat von daytrader
Beispiel
Gruß,
Matthias
Geändert von MaWeSol (01.03.2008 um 16:16 Uhr)
Dieser Beitrag stellt keine individuelle rechtliche Beratung dar, sondern gibt lediglich die Meinung des Verfassers wieder.
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Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht zum Zahlenmüssen. Die Kenntnis aber häufig schon.
JOKER | exfals.de | Theatertage Solingen | mein BASE-Shop | mein Vodafone-Shop | GESETZE
Also mal ganz ehrlich...wer von den Leuten die hier vom kalklieren sprechen, haben denn auch Ahnung von der Praxis? Theorie schön und gut, das kann ich auch.
Ich habe 3 Jahre lang Kaufmann gelernt und war anschließend als Filialleiter angestellt. Nun im 4. Jahr Selbstständig. Wenn ich kalkulieren würde wie in der Schule gelernt, hätte ich das 2. Jahr nicht überlebt.
Ein Artikel der einen VK von 89 Euro(auf diesen Preis bekomme ich meine Händlerrabatte) und im freien Markt für 59 Euro an den Endkunden verkauft wird, den kann man nicht für 89, 79 oder 69 Euro verkaufen. Da verkauft man genau 0 Stück. Also bleibt nichts anderes übrig, als ebenfalls um die 59 Euro zu verkaufen und wenigsten die paar Cent mitnehmen. Geht allerdings nur, weil ich alles alleine mache und 70h /Woche arbeite.
Klar komme ich zurecht. Aber ein Angestellter mit 40 Stunden Woche und 2000 Euro Verdienst lacht mich aus.
Wenn die Marktsituation so schlecht ist stellt sich die Frage, ob man nicht andere Wege gehen sollte. Vorstellbar wäre der Weggang vom VErsandhandel und sich stattdessen durch guten Kundenservice regional einen guten Namen zu machen, wechsel in den Handel mit anderen Produkten, das Anbieten von individuellem Service / individueller Gestaltung der Waren, ... . Wenn in Deinem Bereich so viel im Argen liegt lässt sich durch die paar Euro mehr für den VErsand wohl kaum was retten.
Hast ja recht, bist der einzige, welcher kalkulieren muss und mit seiner Arbeit in der Praxis steht.Also mal ganz ehrlich...wer von den Leuten die hier vom kalklieren sprechen, haben denn auch Ahnung von der Praxis? Theorie schön und gut, das kann ich auch.
Bei uns ist das gaaanz anders;
Alles rund ums Webdesign - keine Kalkulation notwendig.![]()
Druck - und Kopierservice - Kalkulation und Wettbewerb kein Thema.![]()
Personentransfer - alles von selbst.![]()
(bitte nicht rupfen, wenn ich eine Branche vergessen habe!)
Dann mußt du Eingangs die Frage anders formulieren.
Gunderweiß jemand, ob rechtlich was dagegen spricht in 2 Shops unterschiedliche Preise auf dieselben Artikel zu verlangen?
Das trifft nur zu, wenn Du rein die Ware verkaufst. Was ist mit Service? Was bietest Du den Leuten für 10 € mehr an?
Letzten Endes ist der Preis nicht das entscheidende Kriterium, weil der Kunde Vertrauen haben muss.
Klar kann man einen höheren Preis als die Konkurrenz nehmen, aber dann muss der Kunde beim direkten Vergleich den Mehrwert für sich sehen und das hilft ihm bei der Entscheidung.
Wir legen extremen Wert auf Service. Das zahlt sich aus.
Wenn das Produkt identisch ist, kann man immer das preiswertere kaufen.
Ergo veredele Deine Produkte, dann hast Du einen Vorteil.
Grüße Tom-Tom
Grüße Tom-Tom
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ich fahre auch schon seit ewigkeiten 2spurig. d.h. auf verschiedenen plattformen unterschiedliche preise. die kunden störts nicht. die differenz wollte auch noch niemand haben.
schliesslich kann jeder seine preise freigestalten (solange nicht unter ek verkauft wird) und die kunden sind doch schnäppchenjäger und mit ein bisschen geduld finden sie den günstigsten preis![]()
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