Zum Thema Telekommunikationskosten:
Nun, ich will es mal so formulieren (in der Hoffnung, dass Du es nicht als doofe Antwort auffasst): Auf der einen Seite stehst Du als Selbsteinschätzer Deiner privaten Nutzung. Auf der anderen Seite steht (oder sitzt) ein Sb vom FA, der diese Einschätzung zur Kenntnis nimmt und reagiert oder auch nicht.
Was Du in diesem Falle tust, hängt stark von Deiner Persönlichkeit ab: Bei z.B. 50% (gewerblich) wird erfahrungsgemäß von Seiten des FA genickt. Bei 80% könnte evtl. gesagt werden, nö, glauben wir nicht. Du mußt damit umgehen können. Ich z.B. mache 50%, was nicht etwa daran liegt, dass ich von der Persönlichkeit her eher ein vorsichtiger Zeitgenosse bin, sondern daran, dass ich nicht zu denen gehöre, die allzuviel Zeit darin investieren, auch noch den letzten Cent an Steuern irgendwie einzusparen. Diese Zeit nutze ich lieber kreativ zum Geldverdienen.
Viele Bereiche im Recht allgemein wie auch im Steuerrecht im speziellen bewegen sich im Rahmen von Treu und Glauben. Dir als Unternehmer kommt die Aufgabe zu, Sachverhalte so darzulegen, dass sie plausibel sind. Wie Du das anstellst, bleibt Dir überlassen (wie auch mir und allen anderen Unternehmern oder Steuerberatern oder was auch immer) und hängt - wie gesagt - von Deiner Persönlichkeit, Deiner Einstellung ab.
Sodele, und bevor Sven und/oder dorintia mich gleich steinigen, mache ich mich mal lieber vom Acker.
lg
wys