Schreib potenzielle Neukunden an - das heißt ja noch lange nicht, dass sie sofort mit einem Auftrag ankommen werden.
Hallo Leute,
ich beschäftige mich momentan ein wenig mit der Akquise und lese momentan das Buch "Wie man Aufträge angelt und mit Fischen redet...".
Bin leider etwas ungeduldig was sowas angeht und auch voller Elan in der Sache etwas zu unternehmen.
Direkt zu Anfang des Buches wird davon geredet Akquise unbedingt mit ins Tagesgeschäft einzubeziehen bzw. es zum Tagesgeschäft zu machen, soll heißen (denke ich) das man wirklich auch jeden Tag damit nutzen sollte neue Kunden zu gewinnen. Grundsätzlich halte ich das auch für eine gute Idee denn was ist wenn Kunden auf einmal abspringen, Projekte zu Ende gehen, usw. dann steht man unter Umständen ohne Aufträge da, daher auch die Bitte des Autors sich tagtäglich um solche Dinge zu kümmern.
Nun meine Frage: Was ist jedoch wenn der Laden momentan brummt und man eigentlich garkeine weiteren Aufträge annehmen kann? Sollte man dann dennoch Akquise machen um Kunden für kommende Monate zu gewinnen? Ich bin in der Softwareentwicklung tätig und momentan geht es mir so, ich bzw. wir haben sehr viel zu tun sehen aber natürlich auch immer die Zukunft die man ja auch nicht ausser Acht lassen darf.
Wie geht ihr sowas an? Man kann zwar circa sagen wann wieder Luft frei wird nur sollte man ja denke ich schon vorher etwas in der Tasche haben, die Frage für mich: Wie geht man sowas am besten an?
Ich freue mich schon jetzt auf spannende Antworten und hoffentlich auch heiße Diskussionen! ;-)
r0y4l
Schreib potenzielle Neukunden an - das heißt ja noch lange nicht, dass sie sofort mit einem Auftrag ankommen werden.
</andy>
Jetzt bauen wir´09 + ´10
die meisten meiner kunden kommen sowieso von alleine.
aber dass marketing & akquise zum tagesgeschäft gehören sollte stimmt schon.
also wenn ich zu 100% ausgelastet bin denke ich nicht an neukundenakquise.
sobald es dann wieder runter geht - also sagen wir mal wenn ich zu 90% ausgelastet bin - dann kümmere ich mich die restlichen 10% um neukundenakquise.
kommen aufträge rein und ich bin ausgelastet, dann gebe ich dem kunden bescheid wann ich beginnen kann & meistens ist er damit einverstanden. so decke ich die gesamte zeit mit aufträgen ab.
allerdings habe ich auch sehr viele stammkunden die mit folgeaufträgen immer wieder kommen, sei es änderungen an der website, neue werbeaktionen flyers usw. momentan gehts mir gut
ist ja n toller titelWie man Aufträge angelt und mit Fischen redet..nee mal im ernst, letztendlich kommts nicht auf die akuise an sondern wie du deine kundne behandelst, ob sie dich weiterempfehlen, dein preisleistungsverhältnis, zusätzliche extras, wie stark du unter deinen mitbewerbern vertreten bist bzw. herausragst und und und...
da muss ich meinem vorschreiber recht geben: nur weil man einen kunden anschreibt heisst das noch lange nicht dass er dann wirklich "kunde" wird.
Gibt ja auch viele unterschiedliche kunden. Die einen stehen auf Qualität, die anderen wollen den billigsten Preis, und wieder andere favorisieren den Erstbesten...
Je nachdem, worauf du dich spezialisiert hast, brauchst du auch unterschieldiche Strategien![]()
@pxl... nicht böse gemeint, aber bei dir weiß man irgendwie nicht wo der beitrag aufhört und deine signatur anfängtbissle kleiner vielleicht
?
Ich denke das es sich ja auch sicherlich lohnt/rentiert jemanden einzustellen der sich in sachen Akquise vielleicht noch etwas besser auskennt als man selbst, wie erwähnt versuche ich mir eigentlich nur Grundkentnisse anzueigenen.
Findet man solche Leute nur auf Basis einer Festanstellung oder meint ihr es wäre auch möglich jemanden auf 400 Euro Basis zu finden oder was eigentlich noch besser wäre jemand der auf Provisionsbasis arbeitet, die Arbeit könnte sogar m.E. nach von zu Hause geregelt werden, was ja sicherlich zum Vorteil ist.
Ich frage mich das schon länger da wir nächstes Jahr ein Produkt+Dienstleistung vermarkten wollen das auch noch einmalig in Deutschland ist und da brauchen wir jemanden der sich das zutraut.
das problem bei dieser sache ist nur (aus meiner sicht) für 400,- euro oder auf provision bekommst meist "hausfrauen, studenten und rentner" um das mal grob zu sagen. die die es wirklich drauf haben möchten ein dickes fixum + provisionen.
ja das ist leider auch das was ich sehe... es muss kein wirklicher profi sein... wir sind selber auch ein sehr junges unternehmen haben aber was auf dem kasten. es müsste wohl jemand sein der sich gerne engagiert und der uach interesse daran hat fest in die firma integriert zu werden, irgendwann mal.
...und genau da fängt´s an: jemand der wirklich gut ist wartet nicht dass er "irgendwann mal" in die firma kommt usw. der möchte gleich bares sehen, und zwar viel davon
hab selber mal was mit callcenters (akquise) zu tun gehabt und war (als mediengestalter) selbst eine weile am grübeln ob ich telefonisten einstellen soll als freie mitarbeiter auf provision.
doch "billige" versauen dein image und kriegen nichts gebacken,
"teure" - naja, sind eben teuer und rentiert sich meist nicht![]()
dann sollte ich die sache wohl doch zur chefsache erklären und selber hand anlegen ;-) im grunde hätte ich auch kein problem damit, ich muss nur schauen wie ich das mit den anderen sachen verbinden kann die ich zu erledigen habe.
Hallo Anglerfreunde,
also ich lese das Buch auch gerade, es ist eines der lustigsten Sachbücher, die ich aus dem Marketing Bereich kenne und zudem auch noch lehrreich. Empfehlung! Anmerkung: Bin weder mit dem Verleger verwandt oder verschwägert gleiches gilt für den Autor.
Aber: Grundessenz des Buches ist für mich: Telefonakquise ist nicht der Königsweg in der Neukundengewinnung. Der Autor empfiehlt eher auf indirektem Wege seine Klientel zu gewinnen: Zum Beispiel durch Aufbau eines weblogs, der einerseits die Personen bauchpinselt, die nützlich im Networking sein könnten und andererseits die fachliche Kompetenz des Blog-Betreibers untermauert. Und es gibt noch einige andere Anregungen in diesem Buch....
Aber: Die Zeit, um sich mit Dingen zu beschäftigen, die einen sowieso interessieren und diese dann in einem Blog festzuhalten kann doch jeder aufbringen oder? Jedenfalls bin ich sehr angetan von Herrn Remys Tips und werde wohl mal ein paar davon ausprobieren.
Grüße Oli
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www.zinnoberrot.com
meinst aber grade nicht mich, oderbin ich sehr angetan von Herrn Remys Tips?
Denke nicht, du bist ja auc *nur* rami und nicht Herr Remy
Ne, aber mal zu den Blogs... Ich denke das ist nicht immer das perfekte Mittel. Der Kunde müsste sich dann schon mehrere Minuten mit einer Materie auseinandersetzen, mit der er sich ja nicht auseinandersetzen will (sonst würde er das ja selber machen). Und fachliche Kompetenz muss er so nicht unbedingt erkennen - er hat ja meist keine Vergleichswerte, ob das auch alles so richtig ist...
Außerdem: wenn jeder Webdesigner auch den Quatsch aus seinem Hirn ins Netz posten würde, würde sich 1. ne Menge Nonsense und Halbwissen verbreiten und 2. Wäre alles x-fach im Netz vorhanden.
Kann funktionieren, aber ist mMn nicht der Garant für Neukunden.![]()
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