Hi,
ich habe einen InternetShop in dem ich gescannte und bearbeitete historische Bilder (entsprechend Urheberrecht, alles mögliche) vertreibe. Bin also kein Antiquariat und kein typisches Bildarchiv.
1. Frage: Wo ist meine Werbeplattform eurer Meinung nach? Ich kann mit herkömmlicher Werbung nicht viel anfangen (zu spezifische Kundengruppe). Gibts irgendwo Zeitschriften, Internetportale oder anderes?
2. Frage: Macht noch jemand so etwas? Suche dringend einen Austauschpartner zwecks Erfahrungen.
Freue mich über jeden Tipp, bin ein wenig am Ende "meiner Suche"![]()
Da hast du was falsch verstanden. Ich suche nicht jemandes Geschäftsgeheimnisse, sondern z. B. ein paar Tipps wie man durchhält bis sich die ersten Kunden sehen lassen (vielleicht so rein menschlich). Spaß bei Seite. Davon abgesehen, dass man anderen vielleicht ein paar Fehler ersparen kann, kann man bei einer Kommunikation nur gewinnen (alle). Man kann sich übrigens auch ergänzen in Angeboten und Service. Wenn ich gute Partner aus den Bereichen Druck und Verkauf kennen lerne, könnte ich mir auch eine Zusammenarbeit vorstellen. Zum Glück oder leider ist mein "Produkt" so speziefisch, dass ich mir um die Konkurrenz keine so großen Gedanken mache.
Damit du nicht glaubst, ich wäre ebenso neurotisch, hier meine Shop-Adresse: www.bildbasis.de.
Das lässt sich wahrscheinlich recht einfach herausfinden, indem du die Google Suche benutzt.
Sowas macht keiner! Und wenn es einer macht, dann sind die Ratschläge zu über 95% wertlos.
Genau!Spaß bei Seite.
Sehe ich anders...Davon abgesehen, dass man anderen vielleicht ein paar Fehler ersparen kann, kann man bei einer Kommunikation nur gewinnen (alle)
Jetzt musst du dir die Frage stellen, welche Besonderheit deine Firma bietet, damit eine bereits etablierte Firma (Verkauf) mit dir zusammen arbeiten wollen würde. Denn wenn du jetzt an ein weiteres Start-Up Unternehmen denkst...das gibt meistens nur Humbug.Man kann sich übrigens auch ergänzen in Angeboten und Service. Wenn ich gute Partner aus den Bereichen Druck und Verkauf kennen lerne, könnte ich mir auch eine Zusammenarbeit vorstellen
"...Wer will schon Abbildungen mit Stock- und Wasserflecken, Verunreinigungen und Markierungen, Druck- oder Papierfehlern, Einrissen, Eselsohren ... in seiner Publikation anbieten." (Auszug aus deiner WebseiteHmmm...also das kommt m.E. wirklich darauf an......und bearbeitete historische Bilder...
Um mal zu deiner eigentlichen Frage zu kommen. Wie du schon richtig erkannt hast ist das natürlich ein sehr spezifischer Markt, der einen schnellen und erfolgreichen Eintritt schwer macht. Das du dann die historischen Bilder nur über das Internet vertreibst, halte ich für eine sehr gewagte und m.E. falsche Entscheidung.Wo ist meine Werbeplattform eurer Meinung nach?
1.) Auf deiner Homepage schreibst du von Gedenk-/Festschriften zu einem Orts- oder Firmenjubiläum. Dann zielst du vor allem auf ein älteres Klientel ab (glaube mir mal), welches nicht so Internet savvy ist. Da musst du aufpassen das dir nicht eine wichtige Zielgruppe abhanden geht. Stelle Überlegungen an, wie du dennoch diese Kundengruppe erreichen kannst...mal ein Tipp: Anfragen telefonisch annehmen, Bildrecherche passend zur Anfrage (diese musst du übernehmen), vor Ort Präsentation. Du musst quasi diesem Klientel die Arbeit mit dem Internet abnehmen.
2.) Wie sieht es denn aus mit Buchdruck? Schonmal Gedanken gemacht?
3.) Vielleicht wäre die geschichtliche Fakultät verschiedener Universitäten eine Werbeplattform!? Die Leute sind Internet savvy und könne vielleicht mit deinen Bildern etwas anfangen.
Aber mal so generell: Eine Firma zu starten ohne seine Zielgruppe und/oder Werbeplattform zu kennen halte ich doch für sehr, sehr fragwürdig.
Gruß,
doCOMP
"Fences are made for those who cannot fly"
Hi, doCOMP,
erst einmal danke für deine umfangreiche Antwort.
Wenn das so zeitaufwendige googeln etwas gebracht hätte, würden wir jetzt nicht miteinander reden und ich hatte professionelle Verstärkung durch meinen Sohn (18 und komputerabhängig). Ich will halt nicht mit Äpfeln in den Südfruchthandel.
Die neuesten Statistiken beweisen, dass die "ältere Generation" sehr gut im Internet klar kommt und dies immer mehr nutzt, unterschätze das nicht. Ich mit meinen 42 Jahren stelle mich zwar noch ein wenig unbeholfen an, aber gib mir mal noch 2-3 Jahre, dann brauch ich auch nicht mehr googeln was "m.E." heißt.
Leider sind Staatliche Archive, Wissenschaftliche Fakultäten und Historische Archive nicht ganz meine Liga, die haben auch ein ziemlich gutes Kommunikationsnetz. Ich bin mehr so die Alternative für den Hobby-Historiker aus dem umfangreichen Vereinsleben. Durch verzweifeltes Suchen für eine Publikation über die Geschichte der Sparkassen bin ich auch überhaupt erst auf die Idee gekommen. Ich hab nichts zu bieten, was es nicht mannigfach gibt, aber bei mir kann man es bezahlen, bekommt es auch wenn mann wo kein Mitglied ist und was ich wichtig finde, professionell bearbeitet.
Dein Tipp, nicht anzufangen, bevor ich die richtige Werbeplattform gefunden habe hilft mir nicht wirklich weiter. Aber du hast mir eine Menge Stoff zum noch mal Drüber-Nach-Grübeln gegeben.
Zu deinem "Lebensmotto!?" "Fences are made for those who cannot fly. Es gibt da Drachengleiter, Flugzeuge, Ballons, Fallschirme …, also halt nicht so sehr nach Zäunen Ausschau.
Gruß bildbasis
Das mache ich auch nicht.
Das war auch nicht meine Definition von "älterer Generation".Ich mit meinen 42 Jahren stelle mich zwar noch ein wenig unbeholfen an,
Aber das hat doch überhaupt nichts mit dem Internet zu tun!? M.E. ist eine vollkommen gängige Abkürzung, z.B. in der deutschen Rechtssprache.aber gib mir mal noch 2-3 Jahre, dann brauch ich auch nicht mehr googeln was "m.E." heißt.
Der Hobby-Historiker zahlt aber nicht viel Geld. So wird das sicher keine Goldgrube werden.Ich bin mehr so die Alternative für den Hobby-Historiker aus dem umfangreichen Vereinsleben.
Das ist so etwa die schlechteste Voraussetzung mit der man eine Firma starten kann.Ich hab nichts zu bieten, was es nicht mannigfach gibt
Professionell bearbeitet wird es bei der Konkurrenz wohl auch sein. Mitglied sein schreckt nicht mehr ab, solange es kostenfrei ist. Na gut, der Preis kann dann ein Faktor sein, warum der Hobby-Historiker bei dir zuschlägt.aber bei mir kann man es bezahlen, bekommt es auch wenn mann wo kein Mitglied ist und was ich wichtig finde, professionell bearbeitet.
Doch, vielleicht nicht dieses mal...aber bestimmt beim nächsten mal!Dein Tipp, nicht anzufangen, bevor ich die richtige Werbeplattform gefunden habe hilft mir nicht wirklich weiter.
Echt!?Zu deinem "Lebensmotto!?" "Fences are made for those who cannot fly. Es gibt da Drachengleiter, Flugzeuge, Ballons, Fallschirme …, also halt nicht so sehr nach Zäunen Ausschau.... vielleicht solltest du dich, wenn du dir die Mühe schon machst, mit meinem Motto mal etwas philosophischer auseinandersetzen.
Gruß,
doCOMP
"Fences are made for those who cannot fly"
Hey,
Ich könnte dir empfehlen mal Buchverlage anzuschreiben die Schulbücher veröffentlichen. Oder Spezielle Geschichts(Verlage), Produzenten.
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