Hallo alle,
interessante Diskussion hier :-)
Erstmal ein paar Worte zu mir selbst, da ich mich gerade erst registriert habe.
Mein Name ist Udo Kupsch, 35 Jahre alt (jung), ich komme aus dem schönen
Bergischen Land.
Da ich selbst Networkmarketing/MLM/Empfehlungsmarketing betreibe, möchte
ich auch etwas dazu sagen - ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht krumm, wenn
ich einen so alten Thread wieder vorkrame, und das auch noch als Neuling...
Mit Networkmarketing kann man sehr viel falsch machen, das stimmt.
Es gibt viele Anbieter, die sich schnell die Taschen vollmachen wollen und dann
auf nimmerwiedersehen verschwinden.
Sogenannte Produkteinführungen stellen sich als Abzocke heraus, im schlimmsten
Fall steht die Staatsanwaltschaft vor der Tür, weil das Produkt in Deutschland
(oder sonstwo) keine Zulassung hat.
Viele sog. Networker (oder Sponsoren) denken, dass sie hier ganz schnell reich
werden können, wenn sie ganz schnell ganz viele Leute "anwerben" und schicken
darum ganz viel Werbung.
Networkmarketing hat allerdings nicht viel mit Werbung zu tun (das überlassen wir
lieber den renomierten Marken, die sich sowas leisten können...), auch nicht mit
verkaufen (ich habe 3 Monate eine Lehre als Verkäufer gemacht und dabei
festgestellt, dass ich nicht verkaufen kann), und erst recht nicht damit, dass
jemand überredet, überrumpelt oder übervorteilt werden soll.
Ich sehe Networkmarketing als Möglichkeit, für Produkte und Dienstleistungen, die
ich sowieso jeden Tag in Anspruch nehme, durch Empfehlung von den jeweiligen
Unternehmen für meine Empfehlung am Umsatz beteiligt zu werden.
Wenn ich im Supermarkt einkaufe, verdient letztendlich nur der "Franchisegeber".
Wenn ich einen Kinofilm, ein Restaurant oder sogar einen günstigen Telefonanbieter
weiterempfehle, warum soll ich nicht dafür an dem Umsatz beteiligt werden, den
die Personen für den Unternehmer erzeugen, den ich empfohlen habe?
Die sogenannten "Drückermethoden" aus dem Networkmarketing findet Ihr übrigens
in allen Bereichen der Wirtschaft, seien es Versicherungen, Banken, Telekommunikations-
anbieter oder Handwerkbetriebe.
Natürlich kann man Networkmarketing missbrauchen - wie alles andere auch.
Man kann aber auch die Produkte und Dienstleistungen, die man jeden Tag braucht
und für man sowieso Geld bezahlen muss, auch von Anbietern kaufen/mieten,
die mich am Umsatz beteiligen, wenn ich sie weiterempfehle.
Wie gesagt - Produkte und Dienstleistungen, die ich sowieso brauche.
Und nicht an Eskimos Kühlschränke verticken - das wäre wieder Verkauf und
hat nix mit Networkmarketing zu tun
Gruss
Udo