1. Grundlagen
So beginnen wir und fangen mal an gewissen Grundbegriffen, die einfach nicht fehlen dürfen, zu erklären damit wir auch alle vom gleichen Sprechen wenn wir zB Zielgruppe sagen.
Achtung das kann Stellenweise leicht trocken sein, ist aber halt mal die Grundlage.
Folgende Begriffe werden wir mal klären:
Kommunikation
Bedürfnispyramide
Bedürfnis – Bedarf – Nachfrage
Nutzen | Grund-, Zusatz-, Psychologischer-, Brutto- und Nettonutzen
Ziele
Marktsegmente und Zielgruppen
a) Kommunikation
Eine schöne berühmte Aussage ist
„Man kann nicht, nicht kommunizieren“1.
Nur stimmt das auch? Gibt es keinen Moment im Leben in dem man nicht kommunizieren kann? Ja, erschreckend – vielleicht – ist aber so. Denn Kommunikation ist ja nicht nur das Gespräch miteinander, das Plakat an der Laterne oder der Spot im Fernsehen, Kommunikation findet ebenso durch Blicke, Gesten oder einfach durch wegdrehen statt.
Kommunikation hat ein ganz einfaches Modell zu Grunde:
S – Sender | E - Empfänger | B – Botschaft | S – Symbole
S
S -------------------------------------------S B S-------------------------------------> E
S
Dieses Modell besagt, der Sender sendet eine Botschaft an den Empfänger und codiert diese mit Symbolen.
Kommunikation ist wenn Sender und Empfänger das gleich verstehen, streng akademisch genommen darf man nur dann von Kommunikation sprechen.
Doch findet das überhaupt statt? Ich sage nein und dazu ein Beispiel:
Gut unterbrechen wir hier mal, was sagt dieser Mann? Eigentlich nur, dass die Lichtsignalanlage auf die Farbe Grün geschalten hat was wiederum bedeutet das ein Weiterfahren möglich ist.Eine Ehepaar (Mann und Frau) sitzen im Auto. Die Frau fährt gekonnt – wie es Frauen nun mal tun – das Kraftfahrzeug und haltet – wie es sich gehört – bei einer Lichtsignalanlage – auch Ampel genannt – die auf Rot steht.
Es ist ein schöner Tag, Vögel zwitschern, Schnee fällt leicht und fast dichterisch vom strahlend blauen Himmel.
Die Frau am Steuer genießt diesen Tag und schaut sich die Gegend an.
In diesem Moment springt die Ampel auf Grün doch sie bemerkt es nicht – es ist auch ein sehr schöner Tag – ihr Mann wartet noch einen Moment und sagt: „Es ist Grün“!
Und was versteht unsere Dame am Steuer – und mit Ihr wahrscheinlich alle Userinnen hier im Forum -? In ihren Augen bzw. Ohren hat er folgendes gesagt:
„Kumm fahr! Das ist ja nicht zum Aushalten jedes Mal das selbe wennst fahrst dann tu bitte auch nur das!“


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