Nur wenn man den Namen ein paar Mal in den Text einbaut ändert das doch nichts. Man erkennt doch trotzdem, ob man einen Serienbrief oder ein persönliches Anschreiben vor sich liegen hat.
Moin,
in allen Lehrbüchern zum Thema Marketing wird betont, wie wichtig es sei, Mailings so stark wie möglich zu personalisieren. Argumente dafür: Direkte Ansprache, Appell-Wirkung, Menschen hören einfach gerne ihren Namen... und es wird überall betont wie wichtig es sei, die Möglichkeiten die der Digitaldruck in dieser Hinsicht bietet, unbedingt zu nutzen und auch Flyer o.ä. zu personalisieren.
Nun habe ich kürzlich (ich setze selbst Mailings für Kunden und für mich selbst um) ein Feedback eines Kunden (=Empfänger eines Mailings) bekommen, der sich wahnsinnig über die starke Personalisierung eines meiner Mailings aufgeregt hat. Klar, eine zu persönliche Ansprache wird wohl eher auf Ablehnung stoßen, aber generell habe ich das Thema immer eher positiv gesehen. Daher meine Frage:
1) Wie empfindet ihr selbst Mailings mit starker Personalisierung (häufiges auftreten des Namens, direkte Ansprache mit Namen, Nennung der Branche o.ä.)?
Und was vielleicht noch interessanter wäre:
2) Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema aus Sicht von Mailing-Versendern gemacht? (sofern ihr selbst Mailings versendet)
Empfindet ihr das Thema so, wie es der angesprochene Empfänger offensichtlich sieht? Das durch die immer stärkere Personalisierung von Werbung in den letzten Jahren der Effekt der persönlichen Ansprache ins Gegenteil umschlägt und heute eher ablehnend bewertet wird als "neutrale" Werbung??
Nur wenn man den Namen ein paar Mal in den Text einbaut ändert das doch nichts. Man erkennt doch trotzdem, ob man einen Serienbrief oder ein persönliches Anschreiben vor sich liegen hat.
Klar, darum gehts mir auch nicht. Persönliche Anschreiben sind etwas anderes, mir gehts hier eher um den Versand von Werbebriefen in größeren Mengen (die gar nicht als persönliche Anschreiben zu realisieren sind).
Und da gehts um die Frage, ob sich eine starke Personalisierung - entgegen der Meinung vieler "Fachleute" und Autoren - inzwischen nicht vielleicht eher negativ als positiv auswirkt, weil viele Mailings durch die technischen Möglichkeiten (Digitaldruck) in den letzten Jahren immer stärker personalisiert wurden und sich dadurch eine Abwehrhaltung beim Rezipienten entwickelt hat (?).
Um ehrlich zu sein ist mir sowas total egal. Ein Werbeschreiben ist als solches zu erkennen und wird von mir gleich behandelt, egal wie viel mal mein Name darin steht.
klar, auch ein personalisierter Newsletter ist ein Newsletter und nicht mehr ...
trotzdem habe ich ein besseres Gefühl, wenn er personalisiert ist
wer sowas verschickt, investiert auf jeden Fall mehr Sorgfalt in sein Mailing als ein 08/15-Massenversender
einmal den Namen in der Anrede benutzen reicht imho aber vollkommen
Bei den ersten Kontakten will ich nur mit Nachnamen angeschrieben werden. Eine Anrede mit Vornamen kommt mir persönlich zu nahe. Da stellt sich mir die Frage, welche Daten der Anbieter im Vorfeld über mich gesammelt hat von denen ich nichts weiß.
hat zwar nur begrenzt etwas mit dem Thema zu tun aber mich regen diese "geschulten" Callcenter Menschen auf, die es schaffen dich in einem Satz 10mal mit Namen anzureden (und den dann meistens noch falsch aussprechen).
Ich persönlich bin, meiner Meinung nach, eher nicht empfänglich für personalisierte Mailings in der Form, dass einfach nur mein Name genannt wird.
Ein gutes Mailing wäre vielmehr eines, in dem ich gar nicht merke, dass es direkt auf mich zugeschnitten ist. Z.B. durch spezielle Angebote und dergleichen.
Tschö
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