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Grub: Suchmaschine mit User-Unterstützung
Das vernetzte Computerprojekt namens Grub, welches diese Woche gestartet wurde, hat in den vergangenen 24 Stunden mehr als 54,6 Mio. URLs erfasst. Das Projekt verwendet, ähnlich wie seti@home, von Usern nicht genutzte freie Speicherkapazitäten. Bereits mehr als 1.100 Freiwillige beteiligen sich beim Aufbau der "besten Suchmaschine im Internet".
Das Prinzip ist recht einfach: Die Grub-Software, in Form eines Bildschirmschoners, arbeitet im Hintergrund und surft automatisch durchs Internet. Die dabei gesammelten Informationen werden an eine zentrale Datenbasis gesendet. Besonders interessant: Die gerade aufgerufenen Seiten werden dabei im Bildschirmschoner angezeigt.
Das Ziel von Grub ist ähnlich wie bei jeder anderen neuen Suchmaschine auf dem Markt auch: Die Verdrängung Googles von der Spitze. Hinter dem Projekt steht das Unternehmen LookSmart, welches unter anderem die Suchmaschine WiseNut betreibt, in welche zur Zeit auch die Grub-Daten eingespeist werden.
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