Als Google heute morgen den Webmail-Dienst "Gmail" offiziell ankündigt, liegt der Verdacht es handle es sich um einen Aprilscherz des Konzerns sehr nahe. Zwar gab es bereits in der Vergangenheit Bestrebungen, aus der Suchmaschine ein Internetportal inklusive E-Mail-Dienst zu machen, die von Google vorgestellten Funktionen klingen aber geradezu abenteuerlich. Andere Kreise berichten dagegen, Google habe sich einen Spaß daraus gemacht, eine solche Meldung ausgerechnet am 1. April zu veröffentlichen.

Laut Google soll der Dienst seinen Nutzern kostenlos 1000 MB Speicher für E-Mails zur Verfügung stellen. Dies soll den Vorteil haben, dass E-Mails nicht gelöscht werden müssen. Passend dazu verfügt Gmail über eine Suchmaschine, um empfangene und versandte E-Mails zu durchsuchen. Finanziert werden soll Gmail über kontextbezogene Werbung. Die dahinterstehende Technologie, welche die passende Werbung zu Inhalten von E-Mails anzeigt, hatte Google bereits vor einigen Wochen vorgestellt. Die Möglichkeit die E-Mails auch via POP3 oder IMAP zu empfangen ist vorerst nicht geplant.
Der Betatest des Dienstes ist bereits gestartet.
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