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Original geschrieben von wuselmann
[b]Haijo.
Ich gehe mit dem Gerdanken schwanger mittel- bis langfristig eine Bürogemeinschaft aufzumachen.
So mit Gemeinschaftsräumlichkeiten und Infrastruktur für 4 bis 5 Selbständige aus den verschiedensten Bereichen, um die Kosten eines Einzelbüros zu sparen, zentraler für Kunden da zu sein, "Synergie-Effekte" besser nutzen zu können und endlich mal einen geregelten Tagesablauf zu bekommen.
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Der Tagesablauf wird dadurch nicht geregelter werden :-)
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[*]Was haltet Ihr von sowas?
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Die Vorteile schreibst Du oben selber.
Sinnvoll ist, wenn man einen Empfangsposten hat, also Post und Telefon unter Kontrolle sind und Du bei wichtigen Dingen sofort Mobil angerufen wirst.
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[*]Macht es Sinn; was sind Vor- & Nachteile?
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Kommt auf die Menge Platz an. Man kann sich so unter Kollegen auch ganz schön auf die Nerven gehen. Immer wenn Du gerade konzentriert am arbeiten bist kommt Uschi und erzählt von ihrem neuen Lover.
Wenn 4 von 5 entscheiden, die Küche muss revoviert werden, so kostet es auch Deine Kohle, obwohl Du diese Küche unwichtig findest wie ...
Wenn die wirtschaftliche Lage nicht so dolle ist und Mitzahlungen der Kollegen ausfallen, so muss dies durch die anderen aufgefangen werden ...
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to be c...
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[*]Was für Branchen außer Web (meine Wenigkeit) & PC-Hardware-Service (ein Partner) könnte man noch ins Boot holen?
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Na, alles was mit Grafik zu Tun hat, eine Übersetzer, vielleicht auch einen Architekten.
Das eine ist ja die Frage nach den direkten Kooperationen, auf der anderen Seite steht die Möglichkeit von den Kunden des anderen auf positive Weise zu profitieren, ohne sich dabei im Wege zu stehen.
Wie wäre es mit einem Rechtsanwalt .. immer sehr nützlich :-)
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[*]Gibt es Förderungen für solche Projekte vom Staat - wir würden ja einen Arbeitsplatz für eine Fest- / Teilzeitkraft (Sekretärin) schaffen und eine "Ich-AG" gründen
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Da solltest Du zum ganz konkreten Zeitpunkt beim Arbeitsamt nachfragen. Ein paar Kleinigkeiten könnten sich durch die Wahl ja auch ändern, ausserdem sind auch die Fördertöpfe regional unterschiedlich.
In Hamburg gibt es verschiedene Gründerzentren ... vielleicht wäre soetwas eine Alternative.
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[*]Welche rechtlichen Dinge sollte man bei sowas beachten - die Gemeinschaft sollte schon was bieten, offen sein, nicht binden aber doch auf gesunden Beinen stehen; also auch mit weniger Leuten funktionieren, wenn mal jemand das Projekt verläßt.
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Da hilft nur rechnen .. ist jedoch nicht ganz einfach, da zu Anfang immer alles anders klingt, als wenn dann die ersten Probleme auftauchen. Und man kann vielles vertraglich regeln, aber auch das feit einen nicht vor Pleiten und wirtschaftlichen Problemen der anderen.
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[*]Gibt es Beispiele für funktionierende Gemeinschaften oder Websites, auf denen man sich sowas mal anschauen und sich informieren kann?
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keine Ahnung
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[*]Wie sind Eure Erfahrungen, wenn Ihr in solch einer Gemeinschaft schafft?
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Mein Vater war aus kostengründen immer wieder in solchen Bürogemeinschaften ... es muss die Hölle gewesen sein.
Aus seiner Erfahrung würde ich es niemals mir antun wollen.
Oder anders gesagt, man muss schon sehr anpassungsfähig sein, um da ohne allzu große "Verluste" rauszugehen.