Hi,
Diese Frage führt ja echt in die Untiefen des SGB :-)
es gibt gewisse Einkommensgrenzen, bis zu denen man der gesetzlichen Pflichtversicherung unterfällt.
Für Arbeiter und Angestellte ist diese Grenze zum 1.1.03 erhöht worden. Sie beträgt jetzt monatlich 3.825 € und jährlich 45.900 €
Auf der gleichen
Website (google Suchwort: Krankenversicherungspflicht) steht unter dem Stichwort "Selbstständige" folgendes:
Zitat:
|
Merke: Selbständige sind jetzt generell versicherungsfrei. Auch in einer nebenher ausgeübten Beschäftigung. Das setzt jedoch voraus, dass sie hauptberuflich selbständig tätig sind. Davon wird grundsätzlich dann ausgegangen, wenn der Selbständige in seiner Nebenbeschäftigung weniger als 15 Stunden wöchentlich arbeitet und nicht mehr als 630,00 DM im Monat verdient. Hauptberuflichkeit wird ferner angenommen, wenn ein Selbständiger in seinem Betrieb mindestens einen Arbeitnehmer mehr als geringfügig beschäftigt (Arbeitgeber
|
Aufgrund der allgemeinen Tendenz der Vorschriften und als Umkehrschluß aus dem zitierten würde ich laienhaft vermuten, das solange die selbstständige Tätigkeit im Hinblick auf Einkommen und Zeitaufwand die "abhängige tätigkeit" nicht übertrifft, eine Versicherungspflicht bei den gesetzlichen Versicherungen besteht. Andererseits kann es durchaus sein, wenn das "abhängige" und das selbstständige Einkommen die o/g Grenzen der Versicherungspflicht dauerhaft überschreitet, das keine Versicherungspflicht mehr besteht.
Du merkst, das ist nicht sehr einfach. Deshalb würde ich vorschlagen, setz Dich mal mit einer "SoFa" bei einer gesetzlichen KV in Verbindung. die müßten sich, als vielleicht einzige

, damit auskennen.
Wäre sehr nett, wenn Du uns in der Folge mal informieren würdest, da das bestimmt auch für andere Interessant ist.
Meine persönliche Meinung: ich halte langfristig gesehen die gesetzliche KV für günstiger. Denn wenn Du irgendwann mal verheiratet bist, also Kinder udergl.
hast, irgendwann mal Rentner/in bist, kann eine private KV wahnsinnig teuer werden. Hinzu kommt, das der Weg von der privaten in die gesetzliche KV zurück, gelinde gesagt, nicht sehr einfach ist. Ausserdem sind die Leistungen der privaten KV nicht immer besser als die der gesetzlichen KV. Die Privaten KV sind letztenendes in der Wahl ihrer Mitglieder aus Kostengründen sehr restriktiv geworden und lassen sich jedes Risiko teuer bezahlen. Mein Tip wenn Du dich partout privat versichern willst: lege für die "späteren teuren Zeiten" die bereits in jungen Jahren monatlich ersparten Aufwendungen - die ja nicht unerheblich sein können - konsequent an. Nur das durchzuhalten ist schon sehr schwierig.... Wenn Du das machst, kannst Du die "Alters- und Lebensrisiken" - Familienversicherung
sehr effektiv abfedern.
Thomas