lieber Student bleiben oder doch über Arbeitslosigkeit?
Hallo Forum,
ich trage mich seit längerem mit dem Gedanken eine eigene Softwarebude aufzumachen und habe auch schon für einige Kunden gearbeitet, die aber über die Firma meiner Eltern abgewickelt, d.h. ich hab schon etwas Erfahrung in Unternehmensführung. Nun möchte ich aber meine eigene Firma aufmachen und bin 22 Jahre alt und Student.
Ich bin noch Student, da ich mit dem Kindergeld meiner Eltern meine Bude im Studentenwohnheim, mit einer megadicken Standleitung, bezahle, die ich auch gerne für meine Geschäftstätigkeit als Büro behalten möchte. Klingt partiell illegal, ich weiss.
Nun meine Frage:
ich habe hier in den Postings gelesen, dass man Student bleiben kann, wenn man ein Gewerbe anmeldet. Damit würde ich ja meine Bude, das Kindergeld und vor allem die Krankenversicherung über meine Eltern bis zum Alter von 25 Jahren behalten oder? Es gibt da sicherlich Einkommensgrenzen, aber man kann es doch in seiner Einkommensüberschussrechnung so biegen, dass man das nicht überschreitet.
Ich plane mit ca. 1500 EUR monatlichen Firmeneinnahmen, brauche keine Arbeitnehmer und habe hohe Startkosten (Softwarelizenzen, "Büromiete"), die ich gegen das Einkommen rechnen kann.
Oder soll ich mich doch arbeitslos melden (habe nachgewiesenen Anspruch auf ALG in Höhe von ca. 400 EUR/Monat) und das Arbeitsamts-Existenzgründergeld mitnehmen? Dadurch müsste ich mich aber exmatrikulieren und müsste mich selbst Sozial- und Krankenersichern, da ich ja dann richtiger Selbständiger wäre.
Was würdet Ihr mir raten?
Student solange es geht und das Einkommen nicht allzu hoch ist oder gleich arbeitslos melden und dann Arbeitsamts-ExiGründergeld mitnehmen?
Danke für die Hilfe!!!
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