Ich habe ja auch nie behauptet, dass ein Screendesigner das selbe wie ein Programmierer ist.
IMHO gibt es da 3 sinnvolle Unterteilungen.
Screendesigner:
Erstellung hochwertiger Grafiken, Templatedesign (nur das Design), Logodesign, usw.
Webdeveloper:
Programmiert aufwendige Anwendungen und interne Funktionen (Shopsysteme, CMS) auf Basis von PHP, .Net. JSP
Webdesigner:
Zwischending, der das Zusammenspiel der Produkte der obrigen beiden erledigt.
ABER zusätzlich sollte er auch wissen, wie man ein Grafikprogramm bedient und auch schnell was Kleines erstellen kann.
Weiterhin sollten kleine serverseitige Anwendungen (Kontaktformular, Uploadscripte, usw.) erstellen können.
Hier ist bestimmt HTML und CSS ein Großteil der Werkzeuge, aber nicht alles.
Ebenso sehe ich auch hier die Aufgabe z.B. Flashanwendungen zu erstellen (sowohl mit, als auch ohne AS).
Zu der Thematik kommt dann noch hinzu, dass man oft nicht das Budget im KMU-Bereich bekommt um alles weiter zu geben.
Ergo, wird vieles "gestrickt".
Sicherlich war mein erst genanntes Bsp von Comdirect ein Extrem, sollte aber diese auch nur so aufzeigen.
Sicherlich ist es ein Problem, das bei einer "Ein Mann" Lösung die Qualität sinkt, jedoch ist das oftmals die Entscheidung des Kunden was er will.
Wenn er richtige Qualität haben will, muss er auch die Kosten tragen.
Will er eine Komplettlösung mit dyn. Funktionen, Animationen und grafisches High-End für 2000€ wird er das wohl kaum bekommen.
Und wer meint, er könne selbstständig bei solchen Budgets noch Outsourcen, soll es gerne versuchen.
In großen Agenturen mag das anders ausschauen, aber idR werden schon in den Anforderungen alle Bereiche gefragt.
Aber ich will hier keine Grundsatzdebatte (ich glaube wir sind schon drin

) aufrufen.
Soll doch jeder so arbeiten wie er will und kann, denn die Hauptsache ist,
dass der Kunde damit zufrieden ist und mit der Lösung die er kauft das erreicht, was er will.