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Thema: "Mitunternehmer" in einer Agentur als Vertriebler?

  1. #1
    tok
    tok ist offline
    TP-Newbie tok macht alles soweit korrekt
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    "Mitunternehmer" in einer Agentur als Vertriebler?

    Hallo,

    ich war eine zeitlang selbstständig als Webdesigner, und suche nun eine Festanstellung in Teilzeit/Vollzeit. Ich reagierte auf ein Stellenangebot, wo eine Multimedia-Agentur Leute suchte. Da ich auch Vertriebs- /CallCenter-Erfahrung habe, wollte man mich gerne kennenlernen. Live vor Ort machte soweit alles, und auch das Team, einen guten Eindruck auf mich.

    Nur leider konnte man mir nur anbieten, ohne eine gewisse finanzielle Grundsicherung dort tätig zu werden, indem ich mir wieder einen Gewerbeschein hole, um dort als Mitunternehmer telefonisch neue Kunden zu aquirieren. Geld gäbe es dort nur durch prozentuale Beteiligung an abgeschlossenen Projekten/Verträgen, ohne eine Form von Basis-Stundenlohn oder ähnlichem. Als Vertrag gäbe es einen Kooperationsvertrag.

    Kooperationspartnerschaften auf Handschlag kenne ich von meiner Zeit als selbstständiger Webdesigner, wo man mit anderen Designern/Entwicklern ein Projekt ins Web stellt, und wo man in absehbarer Zeit als digitaler Handwerker mit Auftrag etwas herstellt, und wofür es in absehbarer Zeit was aufs Konto gibt.

    Ich habe z. Zt. keinerlei finanzielle Reserven, und so ist es etwas problematisch für mich, auf gut Glück erstmal für nothing drauflos zu Telefonieren und zu Vertrieblern. Telefonieren könnte ich da, soviel ich wollte/könnte pro Woche, ohne Limit. Ich weiß nicht, wie´s da mit meinem Elan aussieht, wenn ich jeden Tag da meinetwegen 7-10 Stunden telefoniere, ohne nach Tagen immer noch nicht genau zu wissen, was da überhaupt aufs Konto kommt.

    Es wurde auch angedacht, dass ich mich später an anderen Projekten beteilige, welche jenseits vom reinen Vertrieb eher im Produzieren von Internet- und Multimedia-Produkten zu tun haben, was mir natürlich mehr liegt.

    Also was meint Ihr? Habt Ihr in solchen Jobs schon Erfahrungen sammeln können?

    Viele Grüße,

    tok

  2. #2
    TP-Veteran Nina ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Nina ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Nina ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Nina ist ein richtiges Arbeitstier - DANKE Avatar von Nina
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    Ich sehe derartige Systeme allgemein als sehr problematisch an, da in diesem Fall imho der Arbeitgeber schlicht und einfach jegliches Risiko voll auf den Angestellten abwälzt. Wenn du dann noch dazu keine finanziellen Reserven hast, schließt sich diese Sache denke ich sowieso aus.

    Ein Bekannter von mir hat nach einem ähnlichen System bei einer Agentur gearbeitet (zwar ein Grundgehalt, aber das lag auch nur bei ca. 200€ netto) und hat es dann irgendwann aufgegeben. Er ist zwar kein schlechter Vertriebler gewesen, aber die Tatsache dass er andauernd so gestresst war weil er kein wirkliches Fixgehalt hatte um die Grundkosten zu decken, hat ihn dann schlussendlich dazu gebracht die Sache wieder aufzugeben.

  3. #3
    TP-Junior harald12 macht alles soweit korrekt
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    Jaja. Solche Angebote gibt es zu tausenden. Um als Vertriebler leben zu können brauchst Du ein fixes Grundgehalt. Dieses Grundgehalt sollte Deine fixen Kosten wie Miete, Auto, Krankenversicherung, Lebensmittel, etc. decken.

    mfg

  4. #4
    Compuu
    Guest
    Zitat Zitat von harald12
    Jaja. Solche Angebote gibt es zu tausenden. Um als Vertriebler leben zu können brauchst Du ein fixes Grundgehalt. Dieses Grundgehalt sollte Deine fixen Kosten wie Miete, Auto, Krankenversicherung, Lebensmittel, etc. decken.

    mfg
    das sehe ich nicht unbedingt so. Es gibt auch Vertriebsjobs, bei denen Du eigentlich kein Fixgehalt benötigst. Und zwar im Direktmarketing. Hier sind die Provisionen zum teil so hoch, dass es sich sogar lohnt.

    Beispielsweise Preselection (kennt hoffentlich jeder [Sparvorwahlen]) bei Arcor Mannesmann. Man bekam damals 40 Mark pro geschrieben Vertrag. Man hat am Tag locker 10 geschafft, wenn man ca. 100 Haushalte besucht hat.

    Das ist zwar eine dumme und harte Arbeit aber dennoch hat es sich gelohnt. Das alles lief damals über eine Promotionagentur die auch für Premiere usw. arbeitet. Am Ende des Monats hatte man dann seine 2.000 - 3.000 Mark auf dem Konto - aber wie gesagt harte Arbeit!

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