|
Mal wieder: Künstlersozialkasse
Moin Leute,
ich weiß, das Thema wurde schon oft behandelt. Eine wirkliche Diskussion hat sich aber hier irgendwie nie ergeben. In bisherigen Threads war der Tenor meist, dass man selbst als Leistungserbringer damit nichts zu tun hat, das soll der "Verwerter", also der Kunde selbst machen. Rechtlich ist das ja auch so.
Ich hab mich selbst lange gegen das Thema gesträubt, ich sehe mich als Gewerbetreibender, mit Kunst nach meinem Verständnis hab ich nichts zu tun. Aber so einfach kann man sich das nicht machen, denke ich, denn Fakt ist:
- Nach meiner Erfahrung machen nur die wenigsten Werbedienstleister den Kunden darauf aufmerksam oder wissen schlichtweg selbst nicht Bescheid (insbesondere die Web- oder Flashdesigner)
- Die ganz große Mehrheit der Kunden (insbesondere kleine und mittelständische Betriebe) haben davon nie etwas gehört und fallen aus allen Wolken, wenn sie aufgefordert werden, ihren Aufzeichnungs- und Meldepflichten nachzukommen. Und vor allem wenn klar wird, für welche Leistungen gezahlt werden muss!
Als kleine Agentur hat man im Moment doch ein echtes Problem: Kunden informieren und ratlose bis erschrockene Reaktionen ernten oder warten bis sich der Kunde meldet und wütend ist, dass man darauf nie hingewiesen hat.
Wie habt ihr auf die jüngste Offensive der Behörden reagiert? Ich will hier keine Diskussion über den Sinn- und Unsinn und über die wirtschaftlichen Folgen führen.
Gruß
Matthias
|