Die im Beispiel aufgeführten Schritte können je nach Motiv abweichen. Es geht hier nur um das Prinzip. Eines haben am Schluss jedoch alle gemeinsam - Sie bekommen den Liveeffekt: In Alphatransparenz konvertieren und werden in eine Symboldatei gespeichert.
1. Schritt: Motiv mit geübtem Auge erkennen und auf den Scanner legen bzw. mit der Digicam verewigen. Zum üben kann das folgende Bild auch mal geladen werden.
2. Schritt: Einscannen je nach gewünschter Größe. Mit der Scanner-Auflösung die Bildgröße steuern, nicht mit der Skalierung! Bei mir hat eine Auflösung von 300dpi das Motiv auf 1100x200 Pixel gebracht. Dies ist ausreichend für genügend große Grafiken. Die gescannte Grafik kann man dann ohne - Bild neu auflösung - auf 72 dpi reduzieren (Modifizieren/Leinwand/Bildgröße). Das Motiv im Scanner am besten gleich als Graustufenbild einscannen. Graustufe geht im Nachhinein natürlich auch noch in FW.
3. Schritt: Wurde das Motiv farbig eingescannt, dann sollte es spätestens jetzt in ein Graustufenbild umgewandelt werden. Danach bekommt es den Liveffekt Farbfüllung mit Modus Umkehren und Füllfarbe schwarz.
So etwa sollte das Zwischenergebnis aussehen.
4 Schritt: Als nächstes der Liveffekt Helligkeit/Kontrast. Dabei drauf achten, das die Grauabstufungen erhalten bleiben. dies erreicht man durch etwas weniger Kontrast. Im Endeffekt sind die Einstellungen abhängig vom Motiv.
Das Ergebnis.
5 Schritt: Zuletzt gibt man den Liveeffekt: In Alphakanal konvertieren. Dies bewirkt eine Transparenz bei der auch die Grauabstufungen erhalten bleiben. Im 1:1 Bildausschnitt kann man das gut sehen. Eben richtig schön schmutzig. Danach noch Auswahl als Hintergrund bzw. In Bitmap konvertieren (FW4) und fertig. Mit transparenter Leinwand kann das Ergebnis überprüft werden.
6 Schritt: Diese Grafik darf nun im Gegensatz zu reinen Schwarz/Weißbildern (siehe vorangegangener Tutorialteil) nicht als transparentes Gif exportiert werden, da das Format Gif keine Alphatransparenz unterstützt! Was man nun auf der Leinwand hat entspricht den unzähligen Grungebrushes, wie es sie z.B. für Photoshop gibt. Eine solche Grafik kann man in FW nur leider keinem Pinsel zuordnen. Deshalb wird die Grafik mit F8 in eine Grafiksymbol konvertiert und in einer extra Symbol PNG gespeichert. Über Bearbeiten/Bibliotheken/Andere kann man dann die Symbole in jede Grafik laden. Eine Symbol PNG kann beliebig viele Symbole enthalten.
Nicht vergessen! Wie auch immer die Grafik bearbeitet wird - Am Schluss nicht die Alphatransparenz vergessen (siehe Schritt 5)! Damit kann der Brush in jeder Grafik transparent eingesetzt werden und es gibt keine unschönen Ränder.
Beispiele aus dem Haushalt
Wenn das Grünzeug nach Wasser sucht, werden die Wurzeln immer länger.
Ein Stück abgerissener Karton. Dabei wurde der transparente Teil mit einer Verlaufsmaske modifiziert und mit Alphatransparenz versehen. Dieser Bereich war der eigentliche Karton und der Rest die Leinwand.
Wenn man die Scannerauflage eine Ewigkeit nicht mehr abgewischt hat, kommt mit einer Graustufenscannung so etwas heraus. Mit der richtigen Auflösung hat man gleich nen riesen Background. Natürlich ist das ganze noch mit etwas Kontrast nachbearbeitet. So ne alte S.. bin ich ja nu auch wieder nicht.
Ich denke das reicht als Anregung. Ein paar Haarfussel, eine Gürtelschnalle, altes Papier, ein Stück abgenutztes Leder, ein Poststempel auf ner Karte und so weiter und so fort. Es gibt eine Menge Material worüber man jeden Tag stolpert. Zu wünschen wäre, dass Macromedia mal an den Pinseln arbeitet. Die abgebildeten Beispielsymbole und ne Menge mehr kann man hier als Symbol-PNG downloaden (GrungeSymbole.zip/2.9MB).
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