Anmerkung: Das Tutorial richtet sich an fortgeschrittene Fireworksler! Es wird also von gewissen Fertigkeiten im Umgang mit Fireworks ausgegangen. Man sollte - betreffend der grundlegenden Bedienung und einfachen Fireworksbegriffe - auf dem Laufenden sein. Was Begriffe wie Ebene, Liveeffekt, Maske, Stil usw. bedeuten wird nicht extra erläutert. Ebenso sollte man sich des Unterschiedes von Bitmap und Vektorgrafiken bewusst sein. Wenn es irgendwo Probleme gibt, bitte nicht den Autor per E-Mail kontaktieren! In dem Fall - hier klicken
Grunge Elemente
Das wichtigste Grungeelement ist neben dem Bildmotiv die Textur. Texturen können enorm vielseitig eingesetzt werden. Mehrere Texturüberlagerungen ergeben wunderschöne Grunge - Hintergründe oder machen es überhaupt erst möglich, dass ein Motiv am Ende dem Grungestil entspricht. ![]()
Das Salz in die Suppe liefern Dingbatfonts. Sie enthalten jede Menge Grungeelemente, mit denen man seine Grafik bereichern kann.
Grunge-Text: Die Schriftart sollte zum Stil passen. Unzählige Grungefonts im Netz lassen die Auswahl schwer fallen. Auch normale Schrift (Arial, Verdana usw.) kann mit etwas Nachbehandlung richtig Grunge werden.
Das eigentliche Bildmotiv darf natürlich nicht fehlen. Grunge ist ausdrucksstark, deshalb sollte das Bildmotiv genau dem entsprechen. Ein Lalala-Motiv kann die beste Grafik zerstören! Dieter Bohlen mit seinem Makromarkt -(es lebe billig) Lächeln passt genauso wenig zum Stil wie derzeit die Superstar"Pleite". Warum? Abgesehen davon, dass man auch diese Presswürste irgendwie zu Grunge machen kann, kommt der Stil jedoch nicht von ungefähr! Wer sich mit Musik auskennt, der weiß, dass sich in den achtziger Jahren in Seattle (USA) ein Stil entwickelte, der zum Lebensgefühl einer ganzen Generation wurde. Völlig frei und nur den eigenen Regeln folgend, passte er in keine konservative Schublade. Deshalb fassten ihn die damaligen Medien kurzerhand unter dem aus den 60'zigern stammenden Begriff Grunge alias grungy (schmutzig, aggressiv) zusammen. Der Begriff hätte aber besser zur Beschreibung der damals schwierigen Zeiten in den USA gepasst als zu einer Musikrichtung. Anders denken, anders sein und sich nicht seiner Überzeugung berauben lassen - so ungefähr würde ich das definieren.
Was man sonst noch so braucht? Gute Ideen und das ist der schwierigste Teil. Fangen wir mit etwas Texturtechnik an...
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