1. Bild öffnen
Wir öffnen unser Foto (natürlich mit Farbe) und nennen diese Ebene "Bild". Zum Üben können wir mit meinem Beispielbild arbeiten. (Abb. 1)
2. Bildteil freistellen
Wir überlegen uns, welche Bildteile farbig bleiben sollen; bei meinem Beispiel-Bild nehmen wir offensichtlich die Blume im Vordergrund.
Zuerst drücken wir die Taste "f", um in die Vollbildansicht zu wechseln, wählen das Polygon-Lasso aus der Werkzeugpalette und stellen die Zoomstufe unseres Bildes auf etwa 400%, damit wir präziser freistellen können. (Abb. 2)
3. Farbton/Sättigung
Nachdem wir unsere Blume mit dem Lasso sauber maskiert haben, stellen wir die Zoomstufe wieder auf 100%, invertieren die Auswahl (Strg+Shift+i) und erstellen eine Farbton/Sättigung-Einstellungsebene (Abb. 3)
, wobei wir den Regler für die Sättigung auf -100 schieben. (Abb. 4)
Wenn wir jetzt auf OK klicken, erstellt Photoshop aus unserer Auswahl automatisch eine Ebenenmaske.
Kaum zu glauben, aber das war's schon. (Abb. 5)
Falls die Kanten in unserer Ebenenmaske zu eckig oder hart sind, können wir sie mit einem Gaußschen Weichzeichner glätten. Dazu klicken wir mit der linken Maustaste in die Ebenenmaske der Farbton/Sättigung-Einstellungsebene und wählen unter "Menü: Filter --> Weichzeichnungsfilter" den Gaußschen Weichzeichner; den Radius stellen wir auf ca. 0,3 Pixel. (Abb. 6)
(Bei größeren Bildern, einen höheren Wert einstellen).
Bei diesem Schritt wird leider ein kleiner Bereich außerhalb der Blume mit eingefärbt, was bei unserem Bild (wegen der grünen Blätter) sehr ungünstig ist. Wenn man Bilder bearbeitet, wo Vorder- und Hintergrundelemente einen geringeren Farbkontrast aufweisen, fällt dieser unschöne Effekt zum Glück nicht so stark auf.
Zum Abschluss unser Ergebnis mit Weichzeichner: (Abb. 7)
PS: Wer sicher im Umgang mit Pfaden ist, kann natürlich mit einer Vektormaske anstatt einer Ebenenmaske arbeiten.
Autor: satre












