Es ist recht einfach einen Newsletter zu beschreiben: es handelt sich um eine Massen-Mail, die jedoch nicht als Spam angesehen wird (natürlich gibt es auch im Bereich der Newsletter schwarze Schafe, die unerwünscht versenden).
Der Newsletter ist keineswegs eine Neuerfindung des Internets. Bereits vor 20 bis 30 Jahren haben Unternehmen "Firmennewsletter" herausgebracht. Diese gingen an bereits bestehende Kunden und dienten vornehmlich zur Kundenbindung und Informationsverteilung - und das ganze per Post.
Der Internet-Newsletter hingegen hat ein weitaus breiteres Publikum. Er richtet sich nicht nur an bereits bestehende Kunden, sondern auch an möglich Kunden, also an auch nur Interessierte.
Es ist nicht so, dass Newsletter nur von Unternehmen herausgebracht werden, um Kunden zu informieren. Im Internet gibt es ganze Geschäftsmodelle, die nur auf Newslettern basieren und sich ausschließlich über Werbung finanzieren.
Wozu einen eigenen Newsletter?
Kurz gesagt: ein Newsletter bringt Kunden, vorrausgesetzt er ist bekannt und wird weiterempfohlen. Mit einem regelmäßigen Newsletter ist es wie mit fast keinem anderen Medium im Internet möglich, eine enorme Kundenbindung zu erreichen.
Im Gegensatz zu einer klassischen Werbung basiert ein Newsletter immer auf den Freiwilligkeit des Abonnenten. Ein Newsletter vermittelt dem Leser das Gefühl etwas umsonst zu bekommen und so merkt er im besten Fall nicht, dass es sich dabei zum größten Teil um Werbung handelt.
Über einen interessanten Newsletter, der außer Werbung auch andere Informationen beinhaltet, kann man Kunden erreichen, an die man auf anderem Wege nur durch viel Geld oder sehr viel mehr Arbeit herantreten könnte. Zudem ist es über einen Newsletter möglich, den direkten Dialog zum Kunden zu halten, indem man ihn durch verkürzte Artikel und anschließende Links zur eigenen Website zu einem neuen Besuch "verführt".
Natürlich muss alles in Maßen gehalten werden; keinesfalls sollte man immer nur Überschriften und einen Link im Newsletter zusammenstellen. Man muss dem Leser etwas bieten, das sein Interesse weckt und ihm nicht das Gefühl vermittelt wird, zu etwas gezwungen zu werden.
Ein weiterer Grund, weshalb sich viele für einen regelmäßigen Newsletter entscheiden, ist die Möglichkeit eines Nebenverdienstes. Über Seiten wie www.newsmarkting.de kann man seinen Newsletter als Werbemedium anbieten. Bei 1000 oder mehr Abonnenten besteht zumindest die Chance, seine investierte Zeit bezahlt zu bekommen.
Natürlich kann man mit einem sehr bekannten Newsletter, der sich an ein sehr spezifisches Publikum richtet und dadurch als Werbeträger besonders interessant ist, auch Geld verdienen. Betrachtet man sich beispielsweise den Newsletter von www.geizkragen.de: Bei einer Abonnentenzahl von über 300.000. einem TKP (1000er Abonnentenpreis) von 8,69 EUR, sechs Anzeigen pro Ausgabe und einer wöchentlichen Herausgabe kommt eine Summe von : 15.642,00 EUR zusammen - immer vorrausgesetzt die Werbeplätze können auch verkauft werden.
Es gibt viele Möglichkeiten einen Newsletter optimal zu nutzen, doch sollte man keinesfalls die Arbeit unterschätzen, die hinter der Erstellung eines solchen Newsletter steht. Wenn man mit einen Newsletter beginnt, sollte man sich vorher überlegen, wie viel Material zur Verfügung steht, um in einem bestimmten Erscheinungsrhythmus (täglich, wöchentlich, etc.) einen interessanten und lesenswerten Newsletter gestalten zu können. Denn ein schlechter Newsletter bewirkt nur eines: Kundenverluste.
In der nächsten Folge können Sie sich über folgende Newsletter-Themen näher informieren:Welche Bedeutung kommt den Inhalten zu, woher bekommt man sie und wie verhält es sich mit den Rechten?
Die Autorin:
Yvonne Laage hat im Oktober 2001 die Firma txt-help.de gegründet und sich auf das Texten und Überarbeiten von Webseiten, Newsletter und Mailings spezialisiert.





