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TP Portal > Sonstige > Newsletterserie Teil II

Newsletterserie Teil II ( Diese Folge beschäftigt sich mit Newslettern im Hinblick auf die Inhalte und deren Beschaffung.)

Diese Folge beschäftigt sich mit Newslettern im Hinblick auf die Inhalte und deren Beschaffung.

A: Woher kommen die Inhalte?

Dass man für einen guten Newsletter auch Inhalte benötigt, dürfte jedem klar sein. Nun gibt es verschiedene Varianten Material (sogenannten Content) für den Newsletter zu finden.

1. Selbst schreiben

Ganz sicher nicht der einfachste Weg, denn dafür sollte man nicht nur Talent zum Schreiben besitzen, sondern vor allem auch das Gespür haben, was den Leser interessieren könnte.

Wichtig hierbei ist natürlich, dass man weiß, wer in etwa den Newsletter lesen wird. Handelt es sich dabei zum Beispiel in einem bestimmten Bereich um absolute Profis, so ist es schwierig, etwas zu finden, das für jene neu ist.

Um herauszufinden, ob man einen Newsletter wirklich selbst schreiben sollte, ist es ratsam, sich für die nächsten sechs Ausgaben bereits Inhalte zu überlegen. Erst wenn man diese auch füllen kann, ist es denkbar, einen Newsletter komplett selbst zu schreiben.

2. Umschreiben

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich interessante News zu besorgen. Das heißt, man sucht nach bestimmten Themen, die den Leser interessieren könnten, und schreibt diese dann um.

Eine Schwierigkeit hierbei entsteht, wenn man die Inhalte unverändert übernimmt - doch dazu später.

3. Content kaufen

Eine dritte Möglichkeit ist es, Content zu kaufen. Im Internet gibt es inzwischen eine ganze Reihe von Anbietern, die Inhalte und Artikel zu fast jedem erdenklichen Thema zum Kauf anbieten . Eine gute Übersicht hierzu findet sich auf der Seite http://www.contentmanager.de/itguide/marktuebersicht_produkte_cprovider-a.html.

4. Kostenloser (?) Content

Es gibt im Netz sehr viele Anbieter, die Content auch kostenlos anbieten, wie beispielsweise www.instantcontent.de. Bei diesen Anbietern sollte man sich jedoch auch immer fragen, aus welchem Grund der Content umsonst ist. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten: beispielsweise es handelt sich dabei um reine Werbung oder um Inhalte, die ohnehin überall zu erhalten sind. Prinzipiell würde ich davon abraten.

5.weitere Möglichkeiten

a) Interessante Pressemitteilungen veröffentlichen

Diese bekommt man meistens sogar im Verteiler oder direkt auf den Seiten der für den eigenen Newsletter interessanten Firmen. Beispiel http://www.adobe.de/aboutadobe/pressroom/main.html

b) Leser schreiben

Man kann seinen eigenen Lesern die Möglichkeit geben, Leserbriefe einzusenden und davon die besten im Newsletter veröffentlichen. Wichtig hierbei ist der Hinweis, dass man sich vorbehält die Briefe zu kürzen oder gar nicht zu veröffentlichen.

c) Outsourcing

Es gibt inzwischen viele Anbieter, die entweder das komplette Handling des Newsletters übernehmen oder auch nur das Schreiben der Texte (ich erwähne jetzt mal nicht meine eigene Firma J). Vorteil hierbei ist: man erhält professionell erstellte Texte und spart sehr viel Zeit. Nachteil sind natürlich die Kosten, gerade für kleinere Unternehmen. Dennoch kann diese Variante die günstigste werden, sollte sich herausstellen, dass man zuviel Zeit inhouse mit dem Schreiben des Newsletters verbraucht.

Egal ob man sich für eine der Möglichkeiten entscheidet oder ob man sie mit einander mischt, es sollte einem bewusst sein, dass man sehr viel Zeit in die Auswahl der Inhalte investieren muss, damit der Newsletter dauerhaft von Erfolg gekrönt ist. [Mehr dazu im ersten Teil dieser Serie.]

B: Wie lang sollen die Inhalte werden?

Hat man sich nun ausreichend Gedanken zu den Inhalten gemacht, gelangt man zur Frage, wie lang ein Newsletter sein sollte. Dies ist nicht pauschal zu beantworten. Gibt es auf der einen Seite Newsletter, die nur auf Inhalte verlinken, um den Kunden schließlich auch auf die eigenen Seiten zu bringen, so gibt es andererseits auch Newsletter, die 12 Seiten Text am Stück enthalten.

Beide Varianten sind jeweils übertrieben. Man sollte einen Mittelwegwählen. Der Leser soll durch komplette Inhalte davon überzeugt werden, dass ihm der zugesandte Newsletters auch einen direkten Mehrwert verschafft. Sehr lange Informationen können auch verlinkt werden. Wie gesagt, eine Mischung ist die beste Lösung, jedoch kann man pauschal festsetzen: viel mehr als 5 Seiten wird sich niemand durchlesen.

C: Rechtliche Bedenken

Entscheidet man sich bei anderen den Content zu klauen (sogenanntes Contentgrabbing), muss man sich darüber im Klaren sein, dass es sich dabei um eine Strafhandlung im Urhebergesetz handelt.

Findet man jedoch mal einen Artikel, der einem genau so gefällt, ist es eine gute Möglichkeit, den Autor direkt anzuschreiben und zu fragen, ob man seinen Artikel verwenden kann. Wichtig ist, die Genehmigungsmail aufzubewahren, denn in den USA gab es in Sachen Urheberrechte schon gewaltige Klagen - auch nach einer Erlaubniserteilung.

Die Autorin:

Yvonne Laage hat im Oktober 2001 die Firma txt-help.de gegründet und sich auf das Texten und Überarbeiten von Webseiten, Newsletter und Mailings spezialisiert.

 

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